Während einer offiziellen Zeremonie in der französischen Botschaft in Bern wurde dem gesundheitheitlich stark angeschlagenen Jean-Claude Biver die höchste zivile Auszeichnung Frankreichs durch den französischen Botschafter der Schweiz, Frédéric Journès, verliehen. Biver trägt damit den Titel „Chevalier de l’Ordre National de la Légion d’Honneur“.
Jean-Claude Bivers Karriere umfasst vier Jahrzehnte uhrmacherischen Unternehmertums, angefangen bei Audemars Piguet bis zur Swatch Group, wo er direkt mit Nicolas Hayek zusammenarbeitete.
Von dort ging er nach Hublot, wurde Präsident der gesamten Uhrenabteilung des französischen Luxuskonzerns LVMH und leitete zusätzlich TAG Heuer und Zenith.
Er ist auch für sein Engagement im Kampf gegen Rassismus während der Fußball-Europameisterschaft 2008 und für seine Unterstützung der Charity-Water-Kampagne bekannt.
Sein außergewöhnlicher Beitrag zur Entwicklung der Schweizer und französischen Uhrenindustrie und zur Annäherung beider Länder wurde nun von der Französischen Republik mit der Ernennung zum „Chevalier de l’Ordre National de la Légion d’Honneur“ gewürdigt.
In seiner Rede dankte Jean-Claude Biver Frankreich und seinen Wegbegleitern.
„Es ist eine große Ehre für mich, diese Anerkennung von Frankreich, der Wiege der Luxusidee, zu erhalten. In erster Linie möchte ich diese Medaille und die damit verbundene Anerkennung meinen Teams widmen, die mich seit 1979 während meiner gesamten Karriere begleitet und unterstützt haben und so diesen Erfolg durch ihre Arbeit, ihr Können, ihre Erfahrung und ihre Vision erst ermöglicht haben. Mein tief empfundener Dank geht an alle, die heute hier sind, und insbesondere an diejenigen, die meinen inneren Kreis gebildet haben und mir auf diesem Weg zur Seite standen, an die Veteranen, die seit 1979 an Bord sind, und an die jüngeren Generationen ab 1993.“
Jean-Claude Biver