Sonntag , 12 Juli 2020
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Ist der Swatch Group Chef "Suizid" gefährdet?

Das Corona-Fieber setzt die Uhrenaktien weiter unter Druck

Die anhaltenden Sorgen um das weiter grassierende Coronavirus setzt die Aktien der Uhren- und Schmuckkonzerne Swatch und Richemont weiter unter Druck.

Welche Folgen die wachsende Risikosituation für die Uhrenbranche haben kann, zeigt die am heutigen Donnerstag bekanntgegebene Absage der Genfer Uhrenmesse.

Johann Rupert, regiert in seinem Richemont Imperium autoritär

Die Aktien von Swatch und Richemont zählen in einem insgesamt stark nachgebenden Schweizer Gesamtmarkt (SMI: -1,6%) zu den grössten Verlierern. Gegen 09.40 Uhr büssen Swatch 2,5 Prozent auf 229,20 Franken und Richemont 2,4 Prozent auf 67,16 Franken ein.

Nachdem bereits die Swatch Group die geplanten Uhrenpräsentationen ihrer Marken in Zürich abgesagt hatte, hat nun auch der Veranstalter des Genfer Uhrensalons entschieden, die diesjährige Ausgabe wegen der Risiken rund um das Coronavirus abzusagen. Die Messe hätte erstmals Ende April unmittelbar vor dem Basler Pendant, der „Baselworld“, über die Bühne gehen sollen. Nun findet sie also in diesem Jahr nicht statt.

About Karl Heinz Nuber

Ist langjähriger Uhren Journalist und began seine Karriere in den frühen 80er Jahren und war der erste ernsthafte Uhren Journalist weltweit. Er ist Gründer des vierteljährlich bilingual erscheinenden TOURBILLON Magazins, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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