Dienstag , 31 März 2020
ende
Home / Uhren / Wie Corona die Schweizer Uhrenindustrie platt macht

Wie Corona die Schweizer Uhrenindustrie platt macht

Im Februar hat sich die Ausbreitung des Corona-Virus bereits deutlich auf die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie ausgewirkt. Der Wert ging um 9,2 Prozent auf 1,6 Milliarden CHF zurück.

Stahluhren machten fast zwei Drittel des Wertverlustes und 90 Prozent des Volumenrückgangs aus.

Insgesamt wurden 1,3 Millionen Uhren im Februar exportiert, das sind 380.000 weniger als im Februar 2019 (-22,2%).

Quelle: FH Biel

In allen Preisegmenten gingen die Exporte wert- und volumenmäßig zurück, besonders deutlich aber im Bereich von 200 bis 500 CHF. Dieser verlor fast 56 Prozent (Volumen) beziehungsweise gut 52 Prozent (Wert) gegenüber dem Vorjahresmonat.

Lediglich das Segment über 3.000 CHF veränderte sich kaum gegenüber Februar 2019 (-5,3 % (Volumen)/-1,3 % (Wert)).

Hinsichtlich der Märkte hält China den Minusrekord mit einem wertmäßigen Rückgang von 51,5 Prozent, gefolgt von Hongkong mit 42 Prozent, den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 26,3 Prozent, Großbritannien mit -18,9 Prozent und Südkorea mit 11,2 Prozent.

Die Exporte in die USA stiegen hingegen um 17,8 Prozent, nach Frankreich um 12,6 Prozent und überraschender auch nach Deutschland um 7,3 Prozent und nach Italien um 5 Prozent.

Mehr darüber in der TOURBILLON Ausgabe #61.

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

Check Also

Sotheby’s lanciert neues Auktionsformat «Watches Weekly»

Neues und dynamisches wöchentliches Angebot als Reaktion auf die Bedürfnisse der Sammler und auf den …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.