Freitag , 7 August 2020
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Wie Corona die Schweizer Uhrenindustrie platt macht

Im Februar hat sich die Ausbreitung des Corona-Virus bereits deutlich auf die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie ausgewirkt. Der Wert ging um 9,2 Prozent auf 1,6 Milliarden CHF zurück.

Stahluhren machten fast zwei Drittel des Wertverlustes und 90 Prozent des Volumenrückgangs aus.

Insgesamt wurden 1,3 Millionen Uhren im Februar exportiert, das sind 380.000 weniger als im Februar 2019 (-22,2%).

Quelle: FH Biel

In allen Preisegmenten gingen die Exporte wert- und volumenmäßig zurück, besonders deutlich aber im Bereich von 200 bis 500 CHF. Dieser verlor fast 56 Prozent (Volumen) beziehungsweise gut 52 Prozent (Wert) gegenüber dem Vorjahresmonat.

Lediglich das Segment über 3.000 CHF veränderte sich kaum gegenüber Februar 2019 (-5,3 % (Volumen)/-1,3 % (Wert)).

Hinsichtlich der Märkte hält China den Minusrekord mit einem wertmäßigen Rückgang von 51,5 Prozent, gefolgt von Hongkong mit 42 Prozent, den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 26,3 Prozent, Großbritannien mit -18,9 Prozent und Südkorea mit 11,2 Prozent.

Die Exporte in die USA stiegen hingegen um 17,8 Prozent, nach Frankreich um 12,6 Prozent und überraschender auch nach Deutschland um 7,3 Prozent und nach Italien um 5 Prozent.

Mehr darüber in der TOURBILLON Ausgabe #61.

About Karl Heinz Nuber

Ist langjähriger Uhren Journalist und began seine Karriere in den frühen 80er Jahren und war der erste ernsthafte Uhren Journalist weltweit. Er ist Gründer des vierteljährlich bilingual erscheinenden TOURBILLON Magazins, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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