Mittwoch , 27 Januar 2021
ende

Starfleet Machine: Die Raumstation kehrt auf den Schreibtisch zurück

Sechs Jahre nach der Lancierung der Starfleet Machine, der ersten von MB&F und L`Epée 1839 gemeinsam kreierten Uhr, steht eine neue Expedition an. Im Jahr 2020 kehrt die Raumstation zurück – kompakter, mit leuchtenden Farben und in Begleitung einer Flotte von drei kleinen Raumschiffen, die das Universum erkunden: Der Name dieser Uhr lautet zu Recht Starfleet Explorer.

Die von MB&F entworfene Starfleet Explorer ist eine intergalaktische Tischuhr aus dem Hause L’Epée 1839, der letzten verbliebenen Schweizer Manufaktur, die sich auf hochwertige Tischuhren spezialisiert hat. Sie zeigt nicht nur die Stunden und Minuten an, sondern besticht auch mit drei kleinen Raumfahrzeugen, die die Station im 5-Minuten-Takt umkreisen.


Die beiden Protagonisten v.l.n.r. Maximilian Büsser und Arnaud Nicolas

Das gut sichtbare, intern gefertigte Uhrwerk mit hochwertiger Finissierung verfügt über eine außergewöhnliche Gangreserve von acht Tagen. Der Mechanismus wird manuell aufgezogen. Dazu dient ein Schlüssel mit zwei Enden: Das eine Ende dient zum besagten Aufziehen des Uhrwerks, mit dem anderen wird die Uhrzeit eingestellt.

Die Stunden und Minuten werden mittels zweier Scheiben sowie einer Öffnung und eines leuchtend gefärbten Zeigers angezeigt. Die Minuten werden dabei auf einer sich drehen – den Radarschüssel abgelesen. Die Ziffern erscheinen in der Öffnung eines fest stehenden, von Hand satinierten und eloxierten Zeigers, der der geschwungenen Kontur der Kuppel folgt.

Unterhalb davon ist die Stundenscheibe platziert, die jedoch stillsteht. Ein ebenfalls satinierter und eloxierter Stundenzeiger zeigt die Stunde an, indem er sich dreht und die Stundenscheibe innerhalb von zwölf Stunden einmal umrundet.

Die Starfleet Explorer wurde zudem mit einem ganz neuen Element ausgestattet: Drei winzige Raumschiffe sind in regelmäßigen Abständen entlang derselben Achse angeordnet und befinden sich innerhalb des Werks der Starfleet – dem Herzen des Mechanismus –, das sie im 5-Minuten-Takt umkreisen. Eine Weltraumexpedition, die vom Mutterschiff geleitet wird.

Das Uhrwerk der Starfleet Explorer ist waagerecht angeordnet, die Hemmung jedoch senkrecht. Die makellos finissierten Komponenten aus Edelstahl oder palladiumbeschichtetem Messing (mit Ausnahme der elf Lagersteine) wurden im Schweizer Atelier L’Epée 1839 entworfen und werden auch dort hergestellt. Dank der skelettierten Hauptplatine und der konzentrischen c-förmigen Außenstruktur sind das Räderwerk und das Federhaus gut sichtbar. Die Starfleet Explorer kann auf beiden Enden ihres vertikalen Fahrwerks ruhen – eine nützliche Funktion, wenn man auf die Rückseite zugreifen muss, um die Zugfeder aufzuziehen oder die Zeit einzustellen. Sie kann aber auch seitlich positioniert werden und bietet so eine etwas andere Perspektive auf die intergalaktische Uhrenstation.

Die Starfleet Explorer wird in drei auf je 99 Exemplare limitierten Auflagen in Blau, Grün und Rot lanciert. Preis per Starfleet Explorer 9’900 Schweizer Franken.

About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

Check Also

Richemont trotzt Corona-Einbruch in Europa

Der Uhren- und Schmuckkonzern Richemont hat im Weihnachtsquartal verglichen mit dem Vorjahr etwas mehr Umsatz …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.