Dienstag , 21 April 2026
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Uhrenexporte brechen im April um über 80 Prozent ein

Die Schweizer Uhrenexporte sind im Monat April nach dem «Lockdown» regelrecht eingebrochen. Bereits in den Monaten Februar und März war der Verkauf von Zeitmessern «Made in Switzerland» deutlich geschrumpft.

Das Volumen der Schweizer Uhrenexporte sackte im April gegenüber dem Vorjahr nominal um 81,3 Prozent auf 329 Millionen Franken ab, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag bekanntgab. Real, also preisbereinigt, betrug das Minus gar 82 Prozent und steht jetzt bei -26 Prozent seit anfangs Jahr!

“Es zeichnet sich ein sehr schwieriges Jahr ab mit einem Rückgang von ca. 30%, der uns auf das Niveau von 1947 zurück bringen wird”, so Oliver R. Muller von Luxeconsult zu TICK-TALK.

Oliver R. Muller, LuxeConsult

Der Einbruch war nach Angaben des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie FH die direkte Folge des Stillstands von Produktion, Vertrieb und Verkauf.

China war das einzige Land, das dem Trend widersetzte. Die dortigen Exporte gingen im April «nur» um 16,1 Prozent auf 110 Millionen Franken zurück. Damit entfiel im vergangenen Monat ein Drittel der Schweizer Uhrenexporte auf China.

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