Mittwoch , 27 Januar 2021
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Bernard Arnault bekommt immer was er will. Foto Romuald Meigneux/SIPA/Shutterstock (10424840p)

LVMH-Boss will den Tiffany-Deal über 16,2 Milliarden US-Dollar neu verhandeln

Die 16,2 Milliarden Dollar schwere Übernahme ist offenbar weiter in der Schwebe. Denn die Corona-Pandemie und die sozialen Unruhen belasten den Einzelhandel in den USA.

LVMH-Chef Bernard Arnault stellt die 16,2 Milliarden Dollar schwere Übernahme des US-Schmuckkonzerns Tiffany offenbar wieder in Frage. Arnault wolle neu über den Preis für die Tiffany-Aktien verhandeln, sagten mehrere Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Denn die Corona-Pandemie und die sozialen Unruhen in den USA belasteten den Einzelhandel dort.

Die Übernahme von Tiffany durch den französischen Luxuskonzern ist seit November ausgemachte Sache, doch stehen noch Genehmigungen einiger Kartellbehörden aus. Arnault habe mit Beratern darüber gesprochen, wie man Tiffany dazu bewegen könne, sich mit weniger als den gebotenen 135 Dollar je Aktie zu begnügen, sagten die Insider. Tiffany sehe aber keinen Grund dafür, den Deal nach zu verhandeln.

About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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