Donnerstag , 2 Juli 2020
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Bernard Arnault bekommt immer was er will. Foto Romuald Meigneux/SIPA/Shutterstock (10424840p)

LVMH-Boss will den Tiffany-Deal über 16,2 Milliarden US-Dollar neu verhandeln

Die 16,2 Milliarden Dollar schwere Übernahme ist offenbar weiter in der Schwebe. Denn die Corona-Pandemie und die sozialen Unruhen belasten den Einzelhandel in den USA.

LVMH-Chef Bernard Arnault stellt die 16,2 Milliarden Dollar schwere Übernahme des US-Schmuckkonzerns Tiffany offenbar wieder in Frage. Arnault wolle neu über den Preis für die Tiffany-Aktien verhandeln, sagten mehrere Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Denn die Corona-Pandemie und die sozialen Unruhen in den USA belasteten den Einzelhandel dort.

Die Übernahme von Tiffany durch den französischen Luxuskonzern ist seit November ausgemachte Sache, doch stehen noch Genehmigungen einiger Kartellbehörden aus. Arnault habe mit Beratern darüber gesprochen, wie man Tiffany dazu bewegen könne, sich mit weniger als den gebotenen 135 Dollar je Aktie zu begnügen, sagten die Insider. Tiffany sehe aber keinen Grund dafür, den Deal nach zu verhandeln.

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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