Mittwoch , 27 Januar 2021
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Frühere Zeiten: Ex-Breitling-Chef Théodore «Teddy» Schneider zwischen David Beckham und John Travolta. Quelle: VCG via Getty Image

Ex-Breitling-Chef Théodore Schneider investiert in „Start-up’s“

Der einstige Inhaber und CEO von Breitling investiert gemeinsam mit seinem Sohn heute in vielsprechende Start-ups mit innovativen Ideen und will so seine Millionen, die er mit dem Verkauf von Breitling erhielt, vermehren.

1998 hat Théodore «Teddy» Schneider (64) die Grenchener ­Uhrenmarke Breitling von seinem Vater übernommen. 2017 hat er die Nachfolge in seinem Unternehmen mit dem Verkauf von 80 Prozent an die britische Private-Equity-Gesellschaft CVC geregelt.

Die restlichen 20 Prozent hat er kurz nach dem Deal ebenfalls versilbert und Breitling ganz CVC und dem neuen CEO Georges Kern überlassen. Wie viel er gelöst hat, ist nicht bekannt. Den Marktwert von Breitling schätzten Analysten zum Zeitpunkt des Verkaufs auf rund 900 Millionen Franken.

(Uhren-) Start-ups kommen in den Genuss des Schneider-Geld-Regens

Aviatikenthusiast Schneider, der selbst ein zweimotoriges Kleinflugzeug besitzt und einen Heli­kopter zu fliegen weiss, kehrte nach Biel zurück und ist seither copilotiert von seinem Sohn Ted Schneider (32) in neuen Sphären unterwegs: Schneider-Vermögen fliesst vornehmlich in junge Unternehmen mit frischen Ideen. Dazu zählt Swissroc, Genfer New­comer im Immobilienbusiness. Und auch die New­comer in der Uhrenindustrie, Norqain mit Basis Nidau.

In beiden ist nicht nur Schneider-Geld drin, sondern auch Ted, als ­Verwaltungsrat.

About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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