Montag , 17 Mai 2021
ende

Patek Philippe überrascht mit „Ewigem Kalender“ Ref. 5236P – erstmals mit linearer Kalenderanzeige

Der neue „Ewige Kalender“ mit Wochentag-, Datum und Monats-Anzeige in einer Reihe.

Patek Philippe stellt einen völlig neuen ewigen Kalender vor. Die Ref. 5236P zeigt die Kalenderangaben in einer Reihe auf dem Zifferblatt an: Wochentag, Datum und Monat.

Das Datum setzt sich wie ein Großdatum aus zwei Scheiben zusammen. Zum ersten Mal realisiert Patek Phillippe diese Anzeige bei einer Armbanduhr. Vorbild war eine Patek-Taschenuhr von 1972 aus dem Museum, bei der aber wegen der Größe ein Ring fürs Datum reichte. Eine Mondphasenanzeige in der kleinen Sekunde, sowie eine Schaltjahresanzeige rechts davon und eine Tag/Nacht-Anzeige links davon komplettieren das Zifferblatt.

Das Manufakturkaliber 31-260 PS QL basiert auf dem Werk des Regulators mit Jahreskalender (Ref. 5235) mit Mikrorotor und schönem Brückenaufbau.

Das neue Kaliber 31‑260 PS QL treibt den Ewigen Kalender von Patek Philippe an

Für den Kalenderaufbau entwickelten die Genfer ein neues System, bei dem die Ringe ineinander mit Kugellagern drehen, um die exakt gleiche Höhe zu erreichen. Allein dieser Mechanismus erfordert im Vergleich zur herkömmlichen Anzeige eines ewigen Kalenders 118 zusätzliche Einzelteile. Drei Patente hat die Manufaktur hierfür angemeldet.

Das dunkelblaue Zifferblatt besitzt einen Farbverlauf und vertikale Satinierung. Das 41,3 Millimeter große und 11,5 Millimeter hohe Gehäuse besteht aus Platin. Neben dem Saphirglasboden durch den man das aufwendig verzierte Werk betrachten kann, wird auch ein massiver Platinboden für Traditionalisten mitgeliefert. Für den neuen ewigen Kalender verlangt die Schweizer Manufaktur Patek Philippe 112.230 Euro.

SUMMERY

Seit langem präsentiert Patek Philippe wieder einmal einen „reinen“ Ewigen Kalender ohne Schnick-Schnack wie Chronograph etc..

About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

Check Also

Claude Meylan setzt bei «Lionne Sheherazade» auf Skelettierung sowie Individualisierung

Skelettierte Uhren gelten als die hohe Kunst der Uhrmacherei. Um das faszinierende Zusammenspiel von Zahnrädchen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.