Samstag , 24 September 2022
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Leica L1 und L2: Maximale Tiefenschärfe

Die Kameramarke Leica aus Wetzlar genießt seit über 150 Jahren einen hervorragenden Ruf für feinmechanische Präzision und herausragendes Design. Konzentration auf das Wesentliche ist ein essenzieller Bestandteil der Leica-Designkultur, und das gilt auch für die jüngsten «Familienmitglieder», die Armbanduhren Leica L1 und Leica L2 mit ihrer patentierten Drückerkrone. 

Leica L1 (links) und Leica L2 mit zweiter Zeitzone (rechts) 

Das Erscheinungsbild der Leica-Uhren stammt von Professor Achim Heine, der viele Jahre zahlreiche Leica-Produkte gestaltet hat. Viele unverkennbare Leica-Merkmale finden sich deshalb auch in den Details der Uhren wieder, in der Form des aufwendig gefertigten Edelstahlgehäuses ebenso wie in der Riffelung der Kronen, in der wie ein Kameraverschluss mit gleichmäßig schließenden Flügeln ausgestatteten Gangreserveanzeige oder im bombierten Frontglas, das an die Frontlinse eines Objektivs erinnert. 

Das Manufakturkaliber L2 wird bei Lehmann Präzision im Schwarzwald gefertigt. 

Beide Modelle treibt ein komplett neu entwickeltes mechanisches Werk mit Handaufzug an, und weil für Leica der Aspekt «Made in Germany» besonders wichtig ist, ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Uhrenfirma Lehmann ein: Entwicklung, Konstruktion und auch ein Großteil der verbauten Komponenten stammen von der Schwarzwälder Manufaktur. Jedes Modell besitzt die patentierte Drückerkrone mit Zustandsanzeige auf dem Zifferblatt und einer Verbindung mit der Nullstellung des Sekundenzeigers: Bei der Leica-Uhr muss man die Krone drücken, ähnlich wie beim Auslöser einer Kamera. Die Uhr hält in diesem Moment an, und der Sekundenzeiger springt auf null. Ein erneuter Druck lässt sie wieder anlaufen. 

Die Leica L1 und die Leica L2 (mit zweiter Zeitzone in Form eines verstellbaren 12-Stunden-Rings am Réhaut) sind in ausgewählten Leica Stores für 9500 bzw. 13.500 Euro erhältlich. 

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About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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