Mittwoch , 28 September 2022
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Girard-Perregaux – Casquette 2.0: Welcome

Ein Klassiker von Girard-Perregaux aus den Siebziger Jahren wird reanimiert. 

Die ursprüngliche Casquette wurde von 1976 bis 1978 hergestellt. In diesem Zeitraum fertigte Girard-Perregaux 8200Exemplare dieser innovativen Quarzuhr. Im Laufe der Jahre ist sie bei Uhrenliebhabern und stilbewussten Uhrenträgern zu einem sehr begehrten Objekt geworden. Nun feiert die Casquette ihr Comeback! 

Girar-Perregaux Casquette Messestand in Basel 1975

Das neue Modell mit dem Namen Casquette2.0 bleibt der Designsprache des Originals treu, ist aber aus Keramik und Titan Grade5 gefertigt. Außerdem verfügt es über ein neues Quarzwerk mit zusätzlichen Funktionen. Dank seines ergonomischen Gehäuses, seiner angenehmen Größe und seines Designs ist das Modell schließlich für alle tragbar.Die Entstehungsgeschichte der Casquette1976 stellte Girard-Perregaux die Casquette vor, einen hochmodernen Zeitmesser mit einer röhrenförmigen LED-Anzeige. Die von einem Quarzwerk angetriebene Uhr entsprach dem Zeitgeist der 1970er-Jahre, unterschied sich aber deutlich von den traditionellen Zweizeigeruhren jener Zeit. 

Girard-Perregaux, gegründet 1791, nahm in der Ära der Quarzzeitmessung eine führende Position ein. Die Manufaktur definierte die Frequenz von 32.768Hz, die schließlich zum universellen Standard für Quarzuhren wurde. Casquette war aber nicht der offizielle Name dieser bahnbrechenden Uhr. Sie wurde lediglich mit einer Referenznummer auf den Markt gebracht. Uhrensammler begannen jedoch, die Uhr liebevoll Casquette zu nennen, ein Spitzname, der schließlich im Fachjargon verankert blieb. Ursprünglich zeigte die Uhr die Stunden, Minuten, Sekunden, den Wochentag und das Datum an, wobei das Quarzwerk eine hohe Präzision bot. Während viele Konkurrenten lediglich ein konventionelles Display gegen ein kreisförmiges Feld mit LEDs austauschten, verlieh Girard-Perregaux der Casquette ein völlig neues Gesicht.

Das röhrenförmige LED-Display hatte nicht nur einen funktionellen Zweck, sondern brach auch mit ästhetischen Konventionen und trug zum avantgardistischen Gesamtdesign der Uhr bei. Mit ihren LEDs, die an Autorücklichter erinnerten, wurde die Uhr damals mit einem Muscle-Car aus den 1970er-Jahren verglichen. Seit ihrem Bestehen hat die Manufaktur ihre Designkompetenz immer wieder unter Beweis gestellt. Bei der Gestaltung einer Uhr betrachtet Girard-Perregaux jedes Element nicht isoliert, sondern als Teil eines harmonischen Ganzen. Bereits in den Siebzigerjahren hatte die Marke die Idee, Uhren mit integrierten Armbändern auszustatten. Zudem hat das Unternehmen schon immer eine Vorliebe für unterschiedliche Gehäuseformen gezeigt und dabei Ergonomie, Zweckmäßigkeit und Ablesbarkeit ins Zentrum gestellt. Die Casquette wurde von 1976 bis 1978 produziert und in drei Gehäusevarianten angeboten: Makrolon® (Polycarbonat), vergoldet und Stahl. In den nachfolgenden Jahren wurde die Casquette bei Uhrensammlern und -liebhabern zu einem sehr begehrten Objekt. Ihre retro-futuristische Designsprache hat bis heute nichts von ihrer Attraktivität verloren.

Eine neue Ära.

Nun feiert die Casquette ihr Comeback und trägt den Spitznamen des ursprünglichen Modells ganz offiziell. Die Casquette2.0 ist in einem äußerst kratzfesten Keramikgehäuse untergebracht und verfügt über einen Gehäuseboden aus Titan Grade5. Titan und Keramik sind hypoallergene, leichte Materialien. Das außergewöhnlichgeringe Gewicht der Uhr von 107Gramm trägt zu einem hohen Tragekomfort bei. So schmiegt sich die neue Casquette bequemer als je zuvor ans Handgelenk. Titandrücker und eine Titanplatte auf dem Gehäuse, die mit einem GP-Logo aus der damaligen Zeit verziertist, runden das leichte Ensemble ab.  

Letztes Jahr kreierte Girard-Perregaux in Zusammenarbeit mit Bamford Watch Department ein Unikat für die Wohltätigkeitsauktion Only Watch. Anknüpfend an die ursprüngliche Casquette aus dem Jahr1976 wurde die Uhr mit einem Gehäuse aus geschmiedetem Carbon und Titan sowie mit Titandrückern ausgestattet. Das Unikat wurde für CHF100.000 verkauft und brachte damit dringend benötigte Mittel für die Forschung zur Duchenne-Muskeldystrophie ein. Aufmerksamen Beobachtern fiel auf, dass die Casquette Only Watch Edition mit einem neuen Uhrwerk, dem Kaliber GP03980, ausgestattet war, und sie fragten sich, warum die Manufaktur ein neues Uhrwerk für nur einen einzigen Zeitmesser entwickelt hatte. Dasselbe Kaliber GP03980 bildet nun das Herzstück der Casquette2.0.

Patrick Pruniaux, CEO von Girard-Perregaux, erklärt: „Nicht alle Uhren bewahren ihre Ausstrahlung und Attraktivität im Laufe der Zeit. Doch das Interesse an der Casquette hat seit 1978, als die Produktion des Originalmodells eingestellt wurde, nicht nachgelassen. Wir erhalten regelmäßig Anfragen und stellen fest, dass die Uhr hohe Aufmerksamkeit erregt und auf dem Gebrauchtmarkt das 10-Fache ihres ursprünglichen Verkaufspreises erzielt. Wenn nur alles, was wir kaufen, so stark an Wert gewinnen würde! Die ursprüngliche Casquette ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir Uhren von bleibendem Wert schaffen. Wir freuen uns sehr, die Casquette wieder einzuführen ‒eine stilvolle Uhr, die eine dauerhafte Faszination ausüben dürfte.”

Wie das Originalmodell zeigt auch die neue Casquette die Stunden, Minuten, Sekunden, den Wochentag und das Datum an. Das neue Uhrwerk bietet jedoch zusätzliche Funktionen: Monat, Jahr, Chronograph, zweite Zeitzone und geheimes Datum. Letzteres erlaubt es dem Träger, ein von ihm gewähltes Datum zu speichern. So lässt sich als geheimes Datum (Tag, Monat und Jahr) beispielsweise der Hochzeitstag jeden Tag zu einer vom Träger festgelegten Zeit anzeigen.

Außerdem lässt sich die Uhrzeit auf Abruf anzeigen, um die Batterie zu schonen. Geht man davon aus, dass die Drücker im Durchschnitt 20-mal pro Tag betätigt werden, sollte die Batterie zwei Jahre lang halten. Die Uhr wird an einem Keramikarmband mit Kautschuk-Innenseite getragen, das sich geschmeidiger und komfortabler als jenes der ursprünglichen Casquette anfühlt. Außerdem ist es neu mit einer Faltschließe aus Titan versehen. 

Von der ursprünglichen Casquette wurden insgesamt 8200 Stück produziert. Girard-Perregaux ließ sich für die Produktion der neuen Casquette von dieser Zahl inspirieren und limitiert die neue Serie auf lediglich 820 Exemplare. 

Die Casquette2.0 zeichnet sich durch einen vorteilhaften Preis aus, mit dem sich Girard-Perregaux in einem neuen Segment ansiedelt. 1976 wurde die Casquette von sogenannten „Early Adopters“ erworben, was dazu führte, dass viele Zögernde leer ausgingen. Wenn Sie zu Ersteren gehören und eine Enttäuschung vermeiden möchten, können Sie Ihre Casquette 2.0 vom 22.2.2022 bis 7.3.2022 exklusiv auf der E-Commerce-Plattform der Marke vorbestellen. Danach wird die Uhr bei ausgewählten Girard-Perregaux-Händlern weltweit erhältlich sein. 

Erleben Sie das Comeback unter #WelcomeBack

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About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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