Dienstag , 16 August 2022
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Kann Patrick Pruniaux Girard-Perregaux und Ulysse Nardin wieder auf Kurs bringen?

Wir erinnern uns, Patrick Pruniaux hatte im November 2019 von Albert Bensoussan, CEO of Kering Luxury – Watches and Jewellery division, die Uhrensparte beim französischen Luxusgüterkonzern übernommen und war innerhalb der Kering Gruppe für beide Schweizer Traditionsmarken – Girard-Perregaux und Ulysse Nardin – verantwortlich. Nun soll er in einem Management-Buy-Out das wieder richten (Albert Bensoussan und sein Team hatte 100 Millionen in den Sand gesetzt), was vormals verbockt wurde.

Unter den Franzosen sank der Umsatz von Ulysee Nardin um zwei Drittel, bei Girard-Perregaux ging die Hälfte der Erlöse verloren. Kering ist offenbar bereit, auf eine grosse Summe zu verzichten, um die Firmen loszuwerden. So verlange der Konzern nur gut 100 Millionen Euro. Für Ulysee Nardin alleine hatte Kering 2018 etwa achtmal so viel bezahlt.

Die schlechte Performance hat sich Kering teilweise auch selbst zuzuschreiben. So nahmen es die Franzosen hin, als Händler die Uhren der beiden Schweizer Traditionsmarken mit hohen Rabatten Second Hand zu verramschen – und so die Marken zu schädigen.

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About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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