Sonntag , 25 September 2022
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Schweizer Uhrenexporte: noch ist kein klarer “MoonSwatch” Effekt erkennbar

Die Ausfuhrstatistik der Schweizer Uhrenindustrie zeigt zwar auch im niedrigsten Preissegment starke Wachstumsimpulse, doch der Grund dafür muss nicht nur das begehrte Omega-Swatch-Hybrid sein.

Der Schweizer Uhrensektor verzeichnet weiterhin einen Anstieg seiner Exporte. Gemäss der Statistik des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) wurden zwischen Januar und Juni 2022 mehr als 7,2 Millionen Uhren in ausländische Märkte ausgeführt.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 bedeutet diese Zahl einen volumenmässigen Anstieg in Höhe von 225’000 Stück. Der Wert der Uhrenexporte belief sich im Juni 2022 auf insgesamt CHF 2,1 Milliarden, was einem Wachstum um 8,1% gegenüber Juni 2021 entspricht.

Die besten Ergebnisse im Hinblick auf Volumen und Wert wurden bei den Modellen im unteren Preissegment (< CHF 200) sowie im obersten Preissegment (> CHF 3’000) erzielt. Erstere legten beim Volumen um 23,5% und beim Wert um 9,1% zu, während Letztere sich um 7,2% respektive 11% steigerten. Dagegen verzeichnete die mittlere Preisklasse (CHF 200-500) einen drastischen Einbruch, der sich beim Volumen auf -29,5% und beim Wert auf -31,6% beläuft.

Mit Ausnahme von China und Hongkong konnte auf den vier wichtigsten Exportmärkten ein Anstieg der Verkäufe von Schweizer Uhren verbucht werden. Auf Platz eins befinden sich weiterhin die USA mit CHF 324,6 Millionen (+17,5%), das kräftigste Wachstum fand jedoch in Grossbritannien statt (+28,7%).

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About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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