Montag , 26 September 2022
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Gelungenes Co-Branding : Le Régulateur Louis Erard x Label Noir

Co-Branding ist die Zusammenarbeit von etablierten Marken zur besseren Vermarktung ihrer Produkte. Dabei geht es um einen gegenseitigen Image-Transfer von Qualitätsversprechen. Co-Branding liegt auch in der Uhrenindustrie im Trend. Für Louis Erard ist es nach Alain Silberstein und Masena Lab das dritte Co-Branding.

Das ist nicht nur bloße Kooperation, sondern echte Teamarbeit. Nicht nur eine Stilübung, sondern eine vierhändige Komposition voller Nuancen. Nicht nur ein Austausch, sondern eine Mischung aus verschiedenen Labels. Und wieder einmal setzt die Marke dabei auf erschwingliche Exklusivität: 3500 Franken, 178 Stück.

Der Stundenzeiger ist nicht schwarz. Er ist glänzend. Er sticht als erster ins Auge, tritt dann zurück zugunsten des Minuten – und des Sekundenzeigers, ein dünner Zeiger in Form einer Tannennadel, die das schwarze Zifferblatt mit ihrer säuregrünen Spitze durchschneidet, als wolle sie daran erinnern, dass die Uhr lebendig ist und sich im Kreis dreht.

Bei dieser neuen Variation rund um den Regulator steht wieder einmal die Bedeutung der Kooperation im Mittelpunkt.

Louis Erard X Label Noir. Louis Erard, ein seit fast 100 Jahren sehr eigenwilliges Label aus den Franches Montagnes. Label Noir, eine Genfer Werkstatt, die seit über zehn Jahren für massgeschneiderte Spitzenerzeugnisse steht. Durch das Zusammentreffen dieser beiden Welten ist ein Funke entstanden. Ein Funke, so grün wie der letzte Strahl, den die Sonne auf die Erde schickt, bevor sie hinter dem Horizont verschwindet. Ein Funke, der die gesamte Fülle der Schwarztöne erhellt , die die Uhrmacherkunst hervorzubringen vermag.

Le Régulateur Louis Erard x Label Noir ist äußerst komplex. Emmanuel Curti, leitender Uhrmacher und Gründer von Label Noir, wollte den Regulator so zusammenstellen, wie er die Zeit abliest: zuerst die Stunde, dann die Minute, dann die Sekunde. Diese Leserichtung entspricht auch der Reihenfolge der Endstücke von ganz matt bis ganz glänzend.

Als erstes springt das kleine Stundenzifferblatt ins Auge, das einzige schwarz glänzende Element der gesamten Uhr, das durch ein Netz aus hochglanzpoliertem Stahl besonders hervorgehoben wird. Der Rest des Zifferblatts ist matt gebürstet, um den Kontrasteffekt zu verstärken. Das Gehäuse ist in Mattschwarz gehalten und hebt sich so vom Zifferblatt ab. Das Armband wiederum ist ein Teil des Ganzen: Der schwarze, gewebte Cordura-Stoff unterscheidet sich von allen anderen Bestandteilen der Uhr, als wolle er das Spiel der Strukturen noch verstärken und den Umfang der Schwarztöne erweitern.

Manuel Emch, Louis Erard Protagonist

Manuel Emch, Leiter und Regisseur von Louis Erard, ist es mit dieser neuen Umsetzung gelungen, die Vorteile einer fruchtbaren Zusammenarbeit aufzuzeigen. Jedes Element dieser Uhr geht auf dasselbe Prinzip zurück: Gemeinsam ist man immer stärker.

Emmanuel Curti, Gründer von Label Noir

Emmanuel Curti hingegen hat eine Spielwiese gefunden, um mit dem Stil von Label Noir zu experimentieren . Ein Stil, der mit der Zeit entwickelt wurde, durch individuelle Anfertigungen für Privatkunden und Kooperationen mit anderen Marken. Ein Stil, der in der eigentlichen Zielsetzung von Label Noir bereits im Keim angelegt war: Die Uhrmacherkunst umzugestalten, indem man Kontraste wagt mit matten, schwarzen und sauren Farbtönen.

Le Régulateur Louis Erard x Label Noir wäre nicht ohne Teamarbeit entstanden. Der Zeitmesser wurde im Dialog und im Austausch anhand von verschiedenen Vorschlägen und Annäherungen entwickelt. Es gab zunächst mehrere Prototypen, mehrere Versionen.

Schliesslich wurde die kultigste Version ausgewählt, die das Beste aus den beiden Welten widerspiegelt: Die chromatische Reduktion von Label Noir. Die Signaturkomponenten von Louis Erard, das Excellence – Gehäuse, die tannenförmigen Zeiger, den Regulator. Mit Feinheiten, deren Urheber überrascht: Das grüne Glas vor offenem Hintergrund ist eine Idee von Louis Erard, die so gut zu Label Noir passte, dass sie sofort umgesetzt wurde.

Le Régulateur Louis Erard x Label Noir Ref. 85237NN57

Limitierte Auflage zu 178 Exemplaren

Empfohlener Verkaufspreis: CHF 3’500.

Uhrwerk

Regulator – Automatikuhrwerk, Kaliber Sellita SW266  – 1,11½’’’, Ø25, 60 mm, Höhe: 5,60 mm, 31 Rubine, 28.800 Halbschwingungen/Stunde (4Hz), Uhrwerk der Qualitätsstufe «élaboré» , sorgfältig verziert, speziell durchbrochene Schwungmasse mit schwarz lackiertem Louis – Erard – Symbol, ca. 38 Stunden Gangreserve

Funktionen

Stunden, Minuten, Sekunden, Stundenzeiger im Zähler bei 12 Uhr, zentraler Minutenzeiger, Sekundenzeiger im Zähler bei 6 Uhr

Gehäuse

Edelstahl sandgestrahlt mit schwarzer PVD-Beschichtung, Ø42 mm, Ansatzbreite: 22 mm, Horn zu Horn: 49, 60 mm,

Höhe:

12,25 mm, 3 Teile, beidseitig entspiegeltes Saphirglas, Uhrwerk über dem grün transparenten Gehäuseboden sichtbar, wasserdicht bis zu einem Druck von 5 Bar (50 m / 165 ft), Krone mit Tannen-Signatur, Gravur auf dem Boden«Limited Edition1 of 178»

Zifferblatt

Schwarz, satiniert 6-12 Uhr mit weissen und grünen Abziehbildern, Zeiger auf 12 Uhr schwarz lackiert poliert mit rhodiniertem poliertem Ring und weissem Abziehbild, Zeiger auf 6 Uhr mit weissen und grünen Abziehbildern . Logos Louis Erard X Label Noir auf 3 Uhr Zeiger Zeiger mit Tannensignatur, Stunden-und Minutenzeiger rhodiniert, Sekundenzeiger grün lackiert Armband Schwarz aus Nylon mit grünen Nähten, Beschichtung aus schwarzem Kalbsleder, Dornschließe aus sandgestrahltem Edelstahl mit schwarzer PVD Bearbeitung, Wechsel-Federachsen, um ein schnelles Austauschen des Armbands zu ermöglichen, Dimensionen: Breite 22/20 mm, Länge 80/115 mm

Kooperation

Die Uhr wurde in Kooperation mit Label Noir in einer auf 178 Exemplare limitierten Auflage entwickelt

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About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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