Montag , 5 Dezember 2022
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Weltneuheit bei Omega x Blancpain: Zwei neue Modelle geben die Zeit per Klang wieder

Die Basis-Kollektion von Omega hat sich in den letzten Jahrzehnten von grossen Komplikationen und uhrmacherischem Firlefanz selbstbewusst ferngehalten. Nicht, weil sie es nicht könnten, und nicht, weil sie in ihrer Geschichte nicht weiter zurückgegangen sind; Es ist einfach so, dass Omega seit der Wiederbelebung der Schweizer Uhrenindustrie nach der Quarzkrise mehr auf Master-Chronometer in Mainstream-Luxus-Sportuhren setzt.

Mit der heutigen Vorstellung der “Chrono Chime” in zwei zwei exklusiven nummerierten Ausführungen – die uns daran erinnern, dass die weltweit erste Armbanduhr mit Minutenrepetition bereits 1892 von Omega hergestellt wurde, hat sich die Situation schlagartig geändert. Omega ist damit in den Komplikationen Olymp aufgestiegen. Ob es dabei bleiben wird, zeigt uns die Zeit.

Diese herausragende neue nummerierte Ausgabe verbindet die weltweit erste Armbanduhr mit Minutenrepetition – die 1892 von OMEGA entwickelt wurde – mit den 1932 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles verwendeten Taschenuhr-Chronographen. Damals feierte die Marke ihr Debüt als offizieller Zeitnehmer.

In der Übergangszeit zwischen Taschen- und Armbanduhr entstanden viele grossartige Designs, und das Erscheinungsbild der Uhr orientiert sich an dieser erfinderischen Ära. Das Uhrwerk jedoch ist das erste seiner Art. Ein hochmodernes Kaliber, das in die Geschichte der Uhrmacherkunst eingehen wird.

Eine Energiequelle wie keine andere.

Da es nicht möglich war, bestehende Komponenten zu verändern, hatten die Uhrmacher von OMEGA keine andere Wahl, als das Kaliber von Grund auf neu zu entwickeln – und zwar von Hand. OMEGAs Co-Axial Master Chronometer Kaliber 1932 ist ein vollständig integrierter Chronograph mit Minutenrepetition. Es wurde nicht durch Schichten, Verbasteln oder Aneinanderfügen neuer und alter Teile hergestellt, sondern durch die Verschmelzung beider Funktionen in einem einzigen Uhrwerk. Es handelt sich um das komplexeste Kaliber, das OMEGA je hergestellt hat. Damit der Träger die verstrichene Zeit klar und nahtlos ablesen kann, benötigt das Uhrwerk ein eigenes mechanisches „Gehirn“, das die Funktionen perfekt miteinander kombiniert.

Die Entwicklung des Kalibers 1932 in Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Blancpain nahm sechs Jahre in Anspruch – und war mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Bevor die Uhrmacher überhaupt beginnen konnten, mussten sie einen Weg finden, die bestehenden Einschränkungen der berühmten Co-Axial Hemmung von OMEGA zu modifizieren. Das von dem genialen Uhrmacher Georges Daniels entwickelte System ist ein wesentlicher Bestandteil aller Uhrwerke von OMEGA. Die Hemmung, die für eine relativ normale Frequenz (zwischen 3 und 4 Hz) ausgelegt ist, stellte bei der Entwicklung des neuen Uhrwerks eine grosse Herausforderung dar, da das Kaliber 1932 mit einer Frequenz von 5 Hz laufen muss, um wie die Taschen-Chronographen, die 1932 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles eingesetzt wurden, eine Zehntelsekunde anzeigen zu können.

Das war aber längst nicht alles. Die Uhrmacher mussten den ohnehin schon komplizierten Chronographenmechanismus um drei Nocken erweitern, zwei Sicherheitsfunktionen zum Schutz vor Schäden durch falsche Handhabung einbauen und einen Schleppzeiger integrieren. Um eine Master Chronometer-Zertifizierung zu erhalten, musste das Kaliber zudem externen Magnetfeldern von 15.000 Gauss standhalten, was den Einsatz von 50 eisenfreien Komponenten erforderte.

Glücklicherweise fand das engagierte technische Team immer wieder neue Lösungen. Die Präzision und Regelmässigkeit der Uhrenkomponenten – und das aussergewöhnliche Können der Uhrmacher von OMEGA – machten das scheinbar Unmögliche möglich.

Um ein Kaliber von Grund auf neu zu entwickeln, waren natürlich zahlreiche Innovationen erforderlich. Den Beweis für die Komplexität der Chrono Chime kann man sehen – und zählen. Die aussergewöhnliche Erfindung von OMEGA erforderte 17 Patente, die sich auf die Funktion des Kalibers 1932, seine antimagnetische Technologie und die äusseren Teile der Uhr bezogen.

Die Uhr ist nicht nur ein technisches Wunderwerk, sondern auch eine Schönheit. Satiniert und auf Hochglanz poliert. Ein luxuriöses, handgefertigtes Kaliber mit 46,44 Gramm Gold. Ein Genuss fürs Auge – und fürs Ohr.

Eine Uhr, die ihres Kalibers würdig istDie Olympic 1932 Chrono Chime

Das aussergewöhnliche OMEGA 14-Linien-Kaliber 1932 mit Ø 32,5 mm treibt ein Meisterwerk aus 18 K Sedna™-Gold an. Die Uhr besitzt ein Zifferblatt aus „Grand Feu“- Email mit einer von Hand guillochierten Innenlünette aus 925er Silber und Hilfszifferblättern mit OMEGAs einzigartigem „exklusiven Schallwellenmuster“: einer exakten visuellen Darstellung der Klangwellen, die von dem Schlagwerk der Uhr produziert werden.

OMEGAs 18 K Sedna™-Gold sieht nicht nur auffallend gut aus, sondern erzeugt beim Anschlagen auch einen wunderschönen Klang. Doppelte Hämmerchen, die mit einem Einsatz aus gehärtetem Stahl versehen sind, schlagen auf die von den OMEGA Uhrmachern in Handarbeit gestimmten Tonfedern aus 18 K Sedna™-Gold. Diese Tonfedern, die am Gehäuse befestigt sind, um einen maximalen Klang zu erzeugen, sind eine Anspielung auf die Glocken, mit denen OMEGA die letzte Runde bei den Olympischen Spielen und anderen Sportveranstaltungen einläutet. Eine Zeitnahme-Technologie aus der Bronzezeit, die immer noch im Einsatz ist.

Die zentralen Zeiger für Stunden und Minuten aus 18 K Sedna™-Gold auf dem Zifferblatt sind mit einer blauen PVD-Beschichtung überzogen, ebenso wie der Zeiger der kleinen Sekunde bei 6 Uhr und der Zeiger auf dem 15-Minuten-Zähler bei 12 Uhr. Zur einfachen Ablesbarkeit verfügt die Anzeige über einen per CVD gebläuten zentralen Sekundenzeiger und einen rot lackierten Schleppzeiger. Eine weitere Hommage an das Jahr 1932 sind die arabischen Ziffern und der Minutenring aus schwarzem „Petit Feu“-Email.

Die Drücker sind in erster Linie funktional, aber wie immer hat OMEGA das Design um einen zusätzlichen Hauch Eleganz ergänzt, um die Zeitmessung zu einem ästhetischen Erlebnis werden zu lassen. Der Drücker für das Schlagwerk bei 5 Uhr weist eine stilvolle, polierte und geprägte Musiknote auf. Der Drücker für den Schleppzeiger bei 11 Uhr ist mit einem polierten Ring versehen, der mit roter Hybridkeramik gefüllt ist und das Erscheinungsbild des Schleppzeigers widerspiegelt.

In den Gehäuseboden sind die Wörter „Official Timekeeper Olympic Games“, „Co-Axial Master Chronometer“ und die Nummer der Uhr eingraviert. Das braune Lederarmband mit Schliesse aus 18 K Sedna™-Gold ist mit OMEGAs neuem patentierten Schnellwechselsystem ausgestattet – und zwar aus praktischen Gründen. Die besondere Präsentationsbox enthält ein zusätzliches Lederarmband und zwei Lederkordeln, so dass der „Zeitnehmer“ seine Uhr als diskrete Taschenuhr oder als Stoppuhr um den Hals tragen kann.

Die Präsentationsbox aus Nussbaumholz klingt ebenso gut, wie sie aussieht. Sie verfügt über eine Resonanzplatte aus Fichtenholz, die den präzisen Rhythmus, den Ton, die Harmonie und die Länge jedes Klangs verstärkt.

Die Chrono Chime fürs tägliche TragenDie Speedmaster Chrono Chime

Für alle, die ihre Uhren lieber fest am Handgelenk tragen, hat OMEGA eine Speedmaster mit dem Kaliber 1932 entwickelt. Die klassische Chrono Chime „Numbered Edition“ mit einem Durchmesser von 45 mm besitzt ein Gehäuse aus 18 K Sedna™-Gold, das von der Speedmaster der zweiten Generation inspiriert ist. Damit ist sie eine echte Gedenkuhr, denn die CK 2998 war die erste Uhr, die 1962, vor 60 Jahren, im Weltraum getragen wurde.

Das Zifferblatt aus blauem Aventurin und „Grand Feu“-Email ist mit einer Innenlünette und Hilfszifferblättern aus 18 K Sedna™ Gold mit demselben „exklusiven Schallwellenmuster“ versehen wie die Hommage an die Olympischen Spiele. Die Stundenindizes sowie die Zeiger für Stunden und Minuten bestehen aus diamantpoliertem 18 K Sedna™-Gold. Per CVD gebläute Zeiger auf den Hilfszifferblättern sowie ein Zeiger mit roter Spitze sorgen für zusätzliche Farbakzente auf der Anzeige.

Obwohl das Uhrwerk bei beiden Uhren identisch ist, befinden sich die funktionalen und dekorativen Drücker an unterschiedlichen Positionen. Der für die Minutenrepetition bei 8 Uhr und der für den Schleppzeiger bei 2 Uhr. Für die Speedmaster haben die genialen Uhrmacher von OMEGA das Kaliber umgedreht, um es an die Gehäuseform anzupassen und die beiden Hilfszifferblätter unterzubringen. Ergänzt wird der Look von einem Armband aus 18 K Sedna™-Gold. Sammler der Speedmaster erhalten ausserdem die besondere Präsentationsbox aus Nussbaumholz mit Resonanzplatte.

Angesichts des Preises von 450.000 US-Dollar für die Speedmaster Chrono Chime erfordert es einige Nerven oder sehr tiefe Taschen, sie jeden Tag zu tragen.

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About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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