Montag , 30 Januar 2023
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Corum und Label Noir kreieren eine einzigartige «Bubble»: Die Corum Bubble 47 Central Tourbillon x Label Noir

Der Schweizerische «Edel-Pimper» für Luxusuhren «Label Noir» aus Genf kündigt im Rahmen des renommierten Events «Master of Time» in Macau eine neue Kooperation mit Corum an. Durch die Partnerschaft mit Label Noir hat die Schweizer Uhrenmanufaktur mit Sitz in La Chaux-de-Fonds dem kreativen Team von Label Noir, das sich auf die individuelle Gestaltung von Zeitmessern spezialisiert hat, freie Hand gelassen.

Seit 2011 produziert «Label Noir» unter der Leitung von Emmanuel Curti, Uhrmacher, Gründer und Leiter von Label Noir in Plan-les-Ouates für berühmte Marken wie z.B. Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet, etc., unverwechselbare maßgeschneiderte Uhren, wie der Name schon sagt, in schwarzer Farbe und grüner Farbe u.a. die DNA von Label Noir.

Das Modell Corum Bubble 47 Central Tourbillon wurde mit den charakteristischsten Merkmalen der Genfer Uhrenmanufaktur veredelt: schwarz, lichtgrün, strukturierte Oberflächen, graue und matte Töne, um die moderne Essenz der Uhr zu unterstreichen.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine unverwechselbare Corum-Uhr, die mit Signaturen, Symbolen und Geschichten versehen ist. Das Label Noir hat sein ganzes Fachwissen über Farben und Veredelungen eingesetzt, um auf seine Weise zu unterstreichen, wie man die Zeit lesen kann, und die Bubble zu einem Monument der zeitgenössischen Uhrmacherei zu machen. Die Idee klingt simpel, doch das Ergebnis ist kraftvoll und beeindruckend. Dies umso mehr, als es sich bei dem Modell, das für diese Zusammenarbeit ausgewählt wurde, um einen Meilenstein der Corum-Uhrmacherkunst handelt, um eine offensichtliche Kreation, ein rein technisches Stück Feinuhrmacherei, das mit einer (fast) traditionellen Komplikation ausgestattet ist: dem Bubble Central Tourbillon.

Das Label Noir wählte einen anderen Ansatz. Sehr grafische Oberflächen, scheinbar minimalistisch, denn das Spiel der Nuancen ist komplex: Anthrazit- und Silbertöne, matte Oberflächen, Armband (schwarzer Kautschuk mit matter Textur), Gehäuse (Titan Grad 5 mit schwarzer ADLC-Beschichtung), Lünette (Titan Grad 5 mit schwarzer ADLC-Beschichtung), bis hin zur Platine. Diese Uhr ist nicht mehr eine Ansammlung verschiedener Teile, sondern ein Ganzes: ein durchgehender Denkprozess mit einer Blase oben drauf.

Ein paar weitere Striche aus Stahl heben das Zifferblattmuster, die Ziffern und die Anzeigescheiben hervor und lenken den Blick auf den zentralen Körper, das schlagende Herz, das Tourbillon.

Und schließlich ein paar Striche in kontrastierender Farbe: Säuregrün, das Markenzeichen des Label Noir, findet sich auf den Stunden-Minuten-Anzeigen, der Doppelmarkierung und den Nähten des Armbandes.

Imposante Erscheinung; die “Corum Bubble 47 Central Tourbillon x Label Noir”

Seine mittlerweile legendäre Bubble-Uhr stellte Corum erstmals auf der (inzwischen legendären) Basler Uhrenmesse im Jahr 2000 vor. Mit ihrem überdimensionierten Gehäuse und einem riesigen gewölbten Saphir Glas war die Bubble, die Idee des ebenso legendären Severin Wunderman, dem damaligen Besitzer der Marke.

Als die 44-mm-Bubble auf den Markt kam, sagte Wunderman, er sei von einer experimentellen Taucheruhr aus den 1960er Jahren inspiriert worden, die ein riesiges, gebogenes Saphir Glas hatte. Er kombinierte diesen gewölbten Look, der auch einige verzerrende Effekte hatte, mit kreativen Themen-Zifferblättern, und der Rest ist, wie man sagt, Geschichte.

Diese erste Bubble begeisterte die Welt und der Zeitmesser entwickelte schnell eine kultähnliche Anhängerschaft. Jetzt, 23 Jahre nach ihrer Vorstellung, lanciert Corum mit der Bubble 47 Central Tourbillon , ein Unikat in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem Genfer Luxus-Uhren-veredler Lable Noir, die von frühen Designs inspiriert wird.

Zu den ersten Bubble-Uhren die im Jahr 2000 debütierten, gehörte eine Uhr mit einem stilisierten Totenkopf auf dem Zifferblatt. Wunderman, der die Marke gerade gekauft hatte, war auch besessen von Leben, Tod und dem Konzept des «Dia de Muertos», einer Feier, bei der Freunde und Familie zusammenkommen, um die Toten auf festliche Weise zu ehren. Als Selfmade-Man, der während der Nazi-Besatzung Polens in einer Blindenschule versteckt, und dann im Alter von 10 Jahren nach Los Angeles in die USA ausgewandert war, genoss Wunderman das Ungewöhnliche und Unkonventionelle. Sein Ziel mit der Bubble war es, die Uhrenwelt zu stören und ein neues Statement zu setzen. Corum war dafür die perfekte Marke, die seit ihrer Gründung im Jahr 1955 führend in der Kreation außergewöhnlicher Kollektionen war.

Der US-amerikanische Geschäftsmann, Kunstsammler und Philanthrop Severin Wunderman (1939-2008) gilt als Legende in der Uhrenindustrie. Er produzierte über 25 Jahre hochwertige Zeitmesser für das Unternehmen Gucci, in den 1980er Jahren erwarb Wunderman den Schweizer Luxusuhrenhersteller Corum. Wunderman starb 2008 in Nizza an einer Krebserkrankung

CORUMBubble 47 Central Tourbillon – Unikat
ReferenzL406/04433
UhrwerkAutomatik-Kaliber CO 406
Gangreserve60 Stunden
Frequenz 4hz
GehäuseSchwarz, Messingmaterial
Durchmesser47mm
MaterialTitan Grad 5 mit schwarzer ADLC-Behandlung
Wasserdicht bis 100m
ZifferblattSchwarz mit einem Hauch von Grau und Grün
Zeiger Grüne Lackzeiger, schwarzes Superluminova
ArmbandSynthetik, Gummifutter. Schwarz mit fluoreszierenden grünen Nähten
PreisCHF 95’000

SUMMARY_Die Montres Corum SàRL (kurz: Corum) wurde 1955 in La Chaux-de-Fonds von Gaston Ries und seinem Onkel René Bannwart gegründet wurde. Der Firmenname leitet sich vom lateinischen Wort Quorum ab. Die Firma Corum stellt ausschließlich Uhren im Hochpreissegment her, ist jedoch keine Uhrenmanufaktur. Die Firma Corum bezieht die Uhrwerke beispielsweise von der ETA SA oder auch „Frederic Piguet“. Bekannt ist Corum für provokative Designideen. So wurden bereits seit 1964 Münzen, die man in der Mitte geteilt hatte, als Gehäuse verwendet; es entstanden die sogenannten „Coin Watches“. Aktuell (2021) ist die so verarbeitete 20-$-Double-Eagle-Goldmünze als Uhr erhältlich („Heritage Coin“).

Im Jahr 2000 lancierte die Uhrenmarke Corum, damals noch unter der Führung des exzentrischen Patrons Severin Wunderman (1938–2008), eine Uhr, die formell alles infrage stellte, was eine Luxusuhr ausmacht. Das 44 mm grosse Modell Bubble machte seinem Namen alle Ehre. Wie eine wirkliche, auf dem Wasser schwimmende Blase war sie beinahe halb so hoch wie breit. Ein dickes, wie eine starke Lupe geschliffenes Glas bedeckte das Zifferblatt und verzerrte die Zeiger, Indexe und speziell gestalteten Ziffern eigentümlich.

Obwohl sie aussah wie ein knubbeliges Spielzeug, war die Uhr nach den Regeln der Haute Horlogerie gefertigt: Im Inneren tickte ein mechanisches Werk, das Gehäuse war wahlweise in Stahl oder Edelmetallen gefertigt, und das dicke Glas bestand aus einem Block aus synthetischem Saphir, der sich mit nichts ausser Diamant und Saphir selbst zerkratzen lässt. Die Uhr wurde zu einem der meistkopierten Modelle der frühen 2000er Jahre, was einem Ritterschlag gleichkommt, da nur gefälscht wird, was begehrt ist. Severin Wunderman war die Idee zu dieser Uhr im Internationalen Uhrenmuseum La Chaux-de-Fonds gekommen, wo er die Rolex Deep Sea Special sah, die 1960 einen Tauchgang an die tiefste Stelle des Planeten, den rund 10 Kilometer tiefen Marianengraben, dank ihres extra dicken Glases überstanden hatte.

2018 ging man einen Schritt weiter und orientierte sich für Sondereditionen an den sogenannten „Hobo-Coins“, das waren Münzen, die (vor allem in der Zeit der Great Depression) von amerikanischen Wanderarbeitern kunstvoll in ihrem Aussehen verändert worden waren und dadurch hohe Wertsteigerungen erfuhren.[2][3] Ein Beispiel dafür ist die 2020 gemeinsam mit der Hamburger Juwelierfirma Leicht herausgebrachte limitierte Sonderedition anlässlich der Restaurierung der Viermastbark Peking. Hierfür wurden silberne Ein-Dollar-Münzen umgraviert. Die beiden Motive zu den Gravuren wurden von Dietmute Walter aus Hamburg entworfen.

Die aktuellen Designlinien lauten „Heritage“, „Admiral“, „Lab“, „Golden Bridge“ und „Bubble“. Neben außergewöhnlichem Design kommen aber auch technisch ausgefallene Uhrwerke zum Einsatz. Corum bietet als einer von wenigen Herstellern Uhren mit Stabwerk an und integriert seit 2011 das weltweit einzige Stabwerk mit automatischem Aufzug (CORUM-Kaliber CO-313) in seiner “Golden Bridge Automatic”.

Am 25. April 2013 wurde Corum vom chinesischen Unternehmen China Haidian Holding Ltd – heute Citychamp Watch & Jewellery Group Limited – übernommen. Mr. Hon Kwok Kung, Chairman of the Executive Commitee, der Citychamp Watch & Jewellery Group Limited, hat sich bei diesem Deal verkalkuliert. Es ging ihm bei der Übernahme nicht um Expansion der tradierter Schweizer Luxusuhrenmarke, im Vordergrund stand “know how transfer” Seitdem geht’s mit der Marke bergab. Seit 2013 ist keine Strategie des Unternehmens erkennbar. Das Management wurde ausgewechselt wie Hemden.

About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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