Sonntag , 14 April 2024
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Die Neuheiten des Genfer Uhren-Frühlings 2023

Selten zuvor war die Vielfalt so groß: Auf der wichtigsten Uhrenmesse der Welt in Genf gibt es besonders viele Überraschungen zu sehen. Doch ein Trend ist unverkennbar – nach dem Stahl-Boom hat nun wieder Feineres Platz.

WATCHES & WONDERS_Palexpo, 27. März bis 2. April_watchesandwonders.com

A. LANGE & SÖHNE_Odysseus Chronograph

Die Berichterstattung sowie das Schreiben der PR-Texte liegt in der Hand des WWMG Syndikats, dem GLB als Präsident vorsteht. Aus diesem Grunde ist die Marke für über 2800 Internationale Medien (Print-TV-Radio-Online), die vom NTIES Network repräsentiert werden, gesperrt. Wir beschränken uns lediglich auf eine Erwähnung.

BAUME & MERCIER_Riviera 10714/10720

Der Marke Baume & Mercier ist durch die enorme Personal-Fluktation im Management des Unternehmen die “Seele” respektive die “Orientierung”, das “Profil” verloren gegangen. Alain Zimmermann, der die Marke dann endgültig ins Abseits gebracht, dafür wurde er dann vertikal befördert. Nun soll David Chaumet (Ex-CEO Roger Dubuis), der seit April 2019 als CEO die Zukunft der Marke gestalten. Er setzt wieder auf die alten Bestseller wie zum Beispiel der Riviera.

Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums kehrt die Riviera 2023 noch einmal in drei neuen Versionen mit einem Durchmesser von 39 mm zurück. Diese bleiben nicht nur der zwölfeckigen Lünette mit vier Schrauben treu, sondern auch dem für diese Kollektion typischen zeitlosen sportlich-schicken Look.

Sie sind mit einem Baumatic Manufakturwerk ausgestattet, dessen Leistung sich seit seiner Einführung 2017 bewährt hat und das durch das unverkennbare Zifferblatt aus rauchfarbenem Saphirglas sichtbar ist. Das Originaldesign ist deutlich zu erkennen, wie auch der Wunsch, mit der Zeit zu gehen. Die drei jüngsten Kreationen der Riviera Reihe mit einem Durchmesser von 39 mm vermitteln die suggestive Kraft des Originalmodells von 1973.

CARTIER_Santos-Dumont Skeleton

Die Santos-Dumont wurde erstmals mit einem skelettierten Uhrwerk ausgestattet. Sie ist eine Hommage an den Flieger Alberto Santos-Dumont, für den Louis Cartier 1904 die erste moderne Armbanduhr entwickelte, die am Handgelenk getragen werden konnte. Das neue skelettierte Uhrwerk verfügt über eine originelle Schwungmasse, die eine Miniatur des revolutionären Flugzeugs „Demoiselle“ darstellt, das der Pilot 1907 selbst entwickelt hatte.

Die neue skelettierte Santos-Dumont ist in den Versionen Roségold und Stahl sowie einer besonders raffinierten limitierten Edition aus Gelbgold erhältlich, bei der sämtliche Bestandteile marineblau lackiert wurden: von der Lünette über das Gehäuse bis hin zu den skelettierten Brücken, die ganz vorsichtig von Hand beschichtet werden mussten. Kollektion erhältlich ab Juni 2023.

IWC Schaffhausen_Ingenieur_Automatic 40 mm

Die IWC Ingenieur feiert an der Watches and Wonders 2023 ein grosses Comeback und gibt als Automatic 40 einen vielbeachteten Einstand. Das Schaffhauser Unternehmen besinnt sich damit wieder auf das historische Design von Gérald Genta, das 1976 weltweit für Furore gesorgt hat. Die Neulancierung ist jedoch weit davon entfernt, lediglich eine Kopie zu sein. Das Genta-Design ist mit den fünf Vertiefungen auf der Lünette, dem schachbrettartigen Zifferblatt und dem integrierten Stahlband zwar rasch erkennbar, doch die massgebenden Stilelemente wurden mit einer hochwertigen Verarbeitung und der ausgeprägten Vielseitigkeit einer Sportuhr des 21. Jahrhunderts kombiniert. Beim Ziffernblatt kann man zudem neu zwischen den Farben Aqua, Silber und Schwarz auswählen.

Wie sein historisches Vorbild ist auch die Ingenieur von 2023 durch ein Weicheisen-Innengehäuse gegen Magnetfelder geschützt. Das präzise und robuste Automatikwerk besteht aus 164 Komponenten und der automatische Klinkenaufzug baut im Federhaus eine Gangreserve von 120 Stunden auf.

Ebenfalls bemerkenswert: Die ausgeklügelten Proportionen und die Flexibilität der einzelnen Glieder sorgen dafür, dass die Uhr perfekt am Handgelenk sitzt. Die Kosten für die tolle Neuheit? CHF 12’000.–.

JAEGER-LE-COULTRE_Reverso Tribute Chronograph

Die ikonische Uhr im Wendegehäuse – jetzt als Chronograph und mit neuem Formwerk.

Der Reverso Tribute Chronograph von Jaeger-LeCoultre knüpft an ein Vorbild aus dem Jahr 1996 an: Im Kontext der Mechanik-Renaissance wurde damals ein neu entwickelter integrierter Chronograph mit Handaufzug als Teil einer Sonderserie von großen Komplikationen lanciert. Die diesjährige Neuheit wird in Edelstahl mit blau-grauem und in Rotgold mit schwarzem Zifferblatt vorgestellt. In typischer Manier der Reverso erschließt sich die technische Komplexität erst, wenn man das Wendegehäuse dreht. Während die Vorderseite ein schlicht-elegantes Dreizeiger-Gesicht mit den stilprägenden Stabindizes, Dauphine-Zeigern und Eisenbahnminuterie präsentiert, bringt die Rückseite den Chronographen zum Vorschein.

Über einem skelettierten Zifferblatt erhebt sich mit einer zweiten Zeitanzeige auch die Chronographensekunde. Auf einem separaten Hilfszifferblatt ist der 30-Minuten-Zähler retrograd ausgeführt.

Die raffinierte Architektur erlaubt Einblicke in den Mikrokosmos des neuen Handaufzugskalibers 860. Dabei handelt es sich um einen Säulenradchronographen mit horizontaler Kupplung. Trotz des hohen Energiebedarfs des retrograden 30-Minuten-Zähles in Kombination mit zwei Zeitanzeigen bietet das ausnehmend flache Formwerk eine Gangautonomie von 52 Stunden und passt sich in das nur 9,79 Millimeter hohe Gehäuse ein. Der Reverso Tribute Chronograph bemisst sich auf 49,4 x 29,9 Millimeter und wird von einem Band aus Leder und Canvas aus der argentinischen Manufaktur Casa Fagliano am Handgelenk gehalten. In Edelstahl kostet der Zeitmesser 23.800 Euro, in Rotgold 41.700 Euro.

JAEGER-LE-COULTRE_Reverso Tribute Tourbillon Duoface

Jaeger-LeCoultre öffnet hinsichtlich mechanischer und ästhetischer Expertise ein neues Kapitel. Die Reverso Tribute Tourbillon Duoface ist eine einzigartige Vision der Ikone, die das fliegende Tourbillon mit dem Duoface-Konzept vereint – zwei Techniken, die höchste Raffinesse verkörpern. Die strenge Limitierung dieses mit dem Handaufzugskaliber 847 ausgestatteten Zeitmessers spiegelt seine Einzigartigkeit wider. Er erscheint in einer limitierten Auflage von 50 Exemplaren, von denen jedes einzelne dem Ausdruck höchster Uhrmacherkunst entspricht.

MONTBLANC_1858 Geosphere Chronograph 0 Oxygen The 8000 Limited Edition – 290 Exemplare

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PANERAI_40mm Radiomir Quaranta Goldtech™_PAM0126

Das waren noch die guten alten Zeiten als Dr. Angelo Bonati zur Produktepräsentation nach Porto Rotondo (Sardinien) einlud. Er hat die Marke Panerai, deren CEO er seit dem Jahr 2000 war, zum Blühen gebracht. Angelo ist der Inbegriff von Panerai, er ist mein Jahrgang und ich schätze ihn heute noch, wenn wir gemeinsam in See stechen. Im Januar 2018 nahm er letztmalige am SIHH heute Watches & Wonders teil und ging in die wohlverdiente Rente. Officine Panerai, so der vollständige Name, produziert etwa 70’000 Uhren im Jahr und setzt damit wohl rund 350 Millionen Franken um.
Jean Marc Pontroué, den ich von Roger Dubuis kenne, übernahm 2018 die CEO Position von Bonati. Er hat einen anderen Führungsstil und hat auch andere Produktideen, doch ein Sr. Panerai wird er niemals werden, denn er hat die DNA von Roger Dubois, wir hoffen, er wird auch ein Panerista.

Panerai ist bekannt für seine großen Gehäuse und seine robuste Ausstrahlung, so dass diese 40-mm-Radiomir eine willkommene Abwechslung darstellt, insbesondere für Menschen mit kleineren Handgelenken. Die Radiomir gehört zu den eleganteren Modellen des Panerai-Katalogs und verfügt über ein auffälliges Goldgehäuse aus Panerais eigenem Goldtech – einer Kombination aus Gold, Platin und Kupfer – sowie über ein atemberaubendes weißes Zifferblatt mit Sonnenschliff und ein dunkelbraunes Alligatorarmband.

Die Quaranta ist eine zeitgemäße Interpretation der allerersten Panerai-Uhr und erweckt den Look der legendären Marinetaucher aus den 1940er Jahren zum Leben. Sie wird also sowohl Fans der reichen nautischen Geschichte der Marke als auch Liebhabern von modernem Design gefallen – was gibt es da nicht zu lieben?

Angetrieben wird sie von dem hauseigenen Kaliber P.900, einem Automatikwerk der nächsten Generation. Mit einer Dicke von 4,2 mm ist sie die erste Panerai-Uhr dieser Größe, die das Datum, eine dreitägige Gangreserve und eine Wasserdichtigkeit von 30 Metern vereint.

Alles in allem handelt es sich um eine interessante, elegante Neuheit eines Uhrenherstellers, der mit der Herstellung von speziell für die italienische Marine entwickelten Zeitmessern begann. Wir sind sicher, dass wir nicht die einzigen sind, die hoffen, dass dies nur der Anfang von Panerais glamouröseren Unternehmungen ist.

Preis 17’600,- CHF

PIAGET

ROGER DUBUIS

VACHERON CONSTANTIN

GUEST EXHIBITORS

ALPINA WATCHES

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ANGELUS_Chronographe Médical x Massena LAB

ARNOLD & SON (CITIZEN GROUP)

FREDERIQUE CONSTANT (CITIZEN GROUP) Classic Tourbillon Manufacture (Referenz FC-980G3H9)

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ROLEX_Oyster Perpetual

Rolex überrascht dieses Jahr mit einer ungewohnt verspielten Oyster Perpetual. Die Schweizer Luxusmarke ist nicht die einzige, die mit bunten Modellen erstaunt. Luxusuhren sind nicht gerade dafür bekannt, optisch grosse Risiken einzugehen. Die meisten Modelle von Patek Philippe & Co. sind klassisch und zeitlos. Auch Rolex gilt in der Branche nicht als verspieltes Label.

Darum überrascht der Launch der neuen Oyster Perpetual umso mehr. Statt schlichter Farben setzt Rolex auf bunte Punkte auf türkisem Zifferblatt. Die bunten Bläschen fassen mit Pink, Gelb, Grün, Koralle, Rot und Türkis die Farbtöne auf, die Rolex bereits 2020 in das Oyster-Perpetual-Sortiment aufgenommen hat.

Die Optik des Ziffernblattes im neuen Modell erinnert an die Werke von Yayoi Kusama. Die japanische Künstlerin ist Anfang Jahr eine Kollaboration mit Louis Vuitton eingegangen und hat diverse Klassiker mit bunten Punkten versehen – auf die Stücke gab es einen riesigen Run. Jetzt setzt auch Rolex auf den Punkte-Look. Das neue Design der Oyster Perpetual von Rolex gibt es in den Gehäusegrössen 31 mm, 36 mm und 41 mm. Wie viel die Uhr kosten soll, ist noch nicht bekannt. Der Preis wird sich aber sicherlich mindestens im vierstelligen Bereich bewegen.

TUDOR_Black Bay GMT

Die “Schwestermarke” von Rolex TUDOR erweitert die Black Bay GMT Linie um ein Modell mit neuem opalfarbenem Zifferblatt, das zu der charakteristischen Lünette in Bordeaux und Blau passt.

Tudor Black Bay GMT 41 mm Watches & Wonders 2023
Die neue TUDOR Black Bay GMT

Das sind die Featurers der neuen Black Bay GMT:

  1. Satiniertes Gehäuse in Edelstahl 316L, 41 mm Durchmesser, mit einer in beide Richtungen drehbaren Lünette und Zahlenscheibe aus eloxiertem Aluminium in Bordeaux und Tiefblau als unverkennbares Merkmal der GMT-Funktion
  2. Gewölbtes „opalfarbenes“ Zifferblatt mit galvanischem Finish
  3. „Snowflake“-Zeiger, (eines der Markenzeichen der 1969 eingeführten TUDOR Taucheruhren) mit  phosphoreszierender Swiss Super-LumiNova®‑Beschichtung
  4. Manufakturwerk Kaliber MT5652, COSC-zertifiziert mit Siliziumspiralfeder, Gangreserve von 70 Stunden
  5. Es stehen verschiedene Armbänder zur Auswahl: ein dreireihiges „genietetes“ Armband in Edelstahl 316L oder ein Textilband
  6. Fünfjährige übertragbare Garantie ohne Registrierung oder vorgeschriebene regelmäßige Wartung

Unverbindliche Preisempfehlung: € 3.800 mit Textilband / € 4.100 mit Metallband

HUBLOT MP-13

Die Modelle der Kollektion MP richten sich – so Hublot – an Sammler, die heute die Uhrmacherkunst von morgen entdecken wollen. Und auch wenn manche die Zahl 13 aus Aberglauben meiden – an der MP-13 führt kein Weg vorbei.

TAG HEUER_Carrera Chronograph

Beim Entwurf der Carrera war Jack Heuer vor 60 Jahren als Erster auf die Idee gekommen, den Réhaut als Leinwand für die Minuterie zu verwenden. Das Design der neuen TAG Heuer Carrera «Glassbox» führt diese Idee konsequent weiter.

Mit der Carrera hat TAG Heuer eine echte Uhrenikone im Sortiment, die in den letzten Jahrzehnten auch entsprechend vielfältig ausgeführt wurde, mal mehr oder weniger stark an den Originalmodellen der sechziger Jahre orientiert. Zum Jahresanfang 2023 lancierte die Marke mit der Carrera 60th Anniversary offiziell das Geburtstagsmodell: Die historisierende Neuauflage basiert auf der frühen Referenz 2447SN, die fünf Jahre nach der Vorstellung der Ur-Carrera präsentiert wurde (1968).

Deutlich moderner fällt die Watches-&-Wonders-Neuheit mit dem Beinamen «Glassbox» aus. Ihr aufwendig gestaltetes Zifferblatt wölbt sich am Rand zum Réhaut mit Minuterie und geht nahtlos in eine innenliegende Lünette mit Tachymeterskala über, die sich formvollendet an die Glaskuppel aus Saphir schmiegt.

Réhaut mit Funktion_Damit führt das Modell eine der Ideen hinter dem Zifferblatt der originalen Carrera entscheidend weiter, denn als Jack Heuer 1963 die Uhr entwarf, verbannte er die Striche der Minuterie im Interesse der besseren Ablesbarkeit auf den nach innen schräg abfallenden Höhenring (frz. «Réhaut») rund ums Zifferblatt. Jener wurde zu dieser Zeit als Befestigungselement für die gewölbten Plexigläser ohnehin verbaut. Heute ist der Réhaut bei vielen Armbanduhren beschriftet, bei der Carrera war dies jedoch ein Novum. Und auch die Carrera «Glassbox» hat ein solches Novum zu bieten: Bei ihr ist der Höhenring sowohl nach innen als auch nach außen schräg abfallend ausgeführt. Dadurch kann zusätzlich eine Tachymeterskala unter dem Glas integriert werden, und man spart sich damit eine «normale» Lünette. Heute verwendet TAG Heuer natürlich kein Plexiglas mehr, sondern weitaus kratzfesteres Saphirglas, das aufwendig und beidseitig in die entsprechende Form geschliffen werden muss. Die entstehende Kuppel aus synthetischem Saphir nennt man «Boxglas», was offensichtlich namensgebend für die Neuheit war.

«Ich glaube so hätte Jack Heuers Vision einer Carrera aussehen können, wenn er damals Zugriff auf den Gegenwärtigen Stand der Technik, besonders in Hinblick auf das Saphirglas gehabt hätte.»

Nicholas Biebuyck, Heritage Director TAG Heuer

Dreidimensionales Zifferblatt_Darunter gibt es noch mehr Details zu entdecken, die für ein besonders dreidimensionales Zifferblatt sorgen. So etwa die Indexbalken, die sich zur Hälfte in den Höhenring mit der Minuterie wölben, wo Punkte aus SuperLuminova an den zwölf Stundenmarkern für Ablesbarkeit im Dunkeln sorgen. Auch die Zeiger für Stunden und Minuten der Zeitanzeige sind mit entsprechendem Leuchtmittel belegt.

Gehäuse mit Wiedererkennungswert_Das 39-mm-Gehäuse aus Edelstahl bedient sich trotz der neuen Glaskonstruktion stark am Original von 1963. So sind etwa die Bandhörner besonders lang ausgeführt und durch die aufeinander zulaufenden Schrägen komplex geformt. Ein angepasstes Design der Drücker und eine Wasserdichtheit bis zu einem Druck von 10 bar sowie ein Sichtfenster auf der Rückseite, durch das man das modernisierte Manufakturkaliber TH20-00 beobachten kann, runden das Modell ab.

BILD

Neues Kaliber TH20-00

Mit der neuen Generation der Carrera Chronographen geht mit dem TH20-00 eine verbesserte Version des Manufakturkalibers Heuer 02 an den Start. Es bietet im Gegensatz zum Vorgänger einen Automatikaufzug in beide Richtungen und soll am Handgelenk für einen stetigen Vollaufzug der Feder sorgen, um konstantere Gangwerte zu ermöglichen. Leichte Änderungen an Platine und Brücken ‒ inklusive neuer Schliffe und eines Rotors, der an das TAG-Heuer-Logo erinnern soll ‒ verleihen dem Schaltrad-Chronographenwerk mit vertikaler Kupplung ein aufgeräumtes und gediegenes Erscheinungsbild. Beide Modelle erweitern die Kollektion Carrera dauerhaft, sind also keine limitierten Sondermodelle, sondern der nächste Entwicklungsschritt der ikonischen Uhrenlinie. Am Lederband sind die beiden geschmackvoll dimensionierten Varianten der TAG Heuer Carrera «Glassbox» für 6300 Schweizer Franken erhältlich.

Die neue Carrera Plasma ist mit 124 Diamanten ausgestattet

Schon das letztjährige Modell der Carrera Plasma von TAG Heuer verfügte über 48 schillernde, im Labor gezüchtete Diamanten, die in ein größtenteils aus Aluminium bestehendes Gehäuse gefasst waren. Das mattierte Diamant-Zifferblatt, die traditionelle Lünette und das schnörkellose schwarze Lederarmband waren dabei der perfekte Gegenpol für den strahlenden Look der Uhr. Und obwohl die Uhr für den “GPHG Jewelry Watch Award 2022” nominiert war, hatte man stets das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Mit dem neuen Modell hat die Marke nun alle Register gezogen: Die neue TAG Heuer Carrera Plasma Diamant d’Avant-Garde Chronograph Tourbillon 44 mm besitzt 124 Diamanten von insgesamt 15,5 Karat.

Die neue Carrera Plasma ist komplett aus eloxiertem Aluminium gefertigt, während die erste Version nur über eine diamantlose Keramiklünette verfügte. Darüber hinaus besitzt sie aber die gleiche Carrera-Form mit Sandstrahlung und einer schwarzen DLC-Beschichtung. Sie ist die Plattform für die 48 im Labor gezüchteten Diamanten, die in das Gehäuse eingesetzt wurden. Die Lünette ist zudem mit weiteren 26 Diamanten besetzt, während das neue, passende Aluminiumarmband mit 34 Diamanten und einer Faltschließe aus Stahl das Gesamtkunstwerk abrundet. Trotz der Diamantdichte ist der visuelle Effekt extrem modern.

Entgegen der Annahme, dass bei einem so lebendigen Gehäuse die Wasserdichtigkeit nicht besonders hoch ist, hat TAG Heuer auch hier nicht gespart und die Carrera Plasma mit einer Wasserdichtigkeit von 100 m ausgestattet.

Weitaus weniger spektakulär, aber uhrmacherisch umso interessanter ist das hauseigene Kaliber Heuer 02T Nanograph, das durch den Saphirglasboden sichtbar ist. Neben dem Rotor mit dem TAG Heuer-Schild und den Brücken mit der karierten Flagge verfügt diese spezielle Version des Uhrwerks laut TAG auch über einen besonderen Tourbillonkäfig. Dieser ist im mittleren Teil aus Titan und im oberen Teil aus Kohlefaser gefertigt, um das Gewicht auf ein Minimum zu reduzieren, was wiederum die Gangreserve auf 65 Stunden und die chronometrische Leistung erhöht.

Die TAG Heuer Carrera Plasma wird in begrenzter Stückzahl produziert und ab September 2023 in den TAG Heuer-Boutiquen erhältlich sein. Der Preis wird bei etwa 500.000 Euro liegen.

ZENITH_Pilot Automatic

Die Pilot ist die Zenith Kollektion mit der längsten Geschichte. Die neue, vollständig überarbeitete Pilot Kollektion ließ sich anstelle der Vintage-Ästhetik von der gesamten Bandbreite der Luftfahrt früherer und heutiger Zeiten inspirieren. Nicht nur die visuellen Merkmale der Zenith Pilot-Kollektion wurden mit einem Gehäuse aus schwarzem Keramik oder Edelstahl neu interpretiert – das El Primero-Manufakturwerk ist nun mit einem Rotor mit „künstlichem Horizont” ausgestattet, der Auskunft über die Ausrichtung des Flugzeugs gibt.

Ein Musterbeispiel für die neue Generation von Zenith liefert die Pilot Automatic. Ihr 40-mm-Gehäuse aus Edelstahl oder schwarzer Keramik präsentiert ein aktuelles Design. Die übergroße Krone wurde moderner und kantiger, lässt sich aber nach wie vor sogar mit Handschuhen leicht bedienen. Das schwarze Zifferblatt mit Opalisierung und horizontalen Rillen erinnert an die gewellten Bleche, aus denen der Rumpf vieler älterer Flugzeuge besteht.

Die überdimensionalen arabischen Leuchtziffern wurden als applizierte, mit weißer Super-LumiNova gefüllte Metallindizes moderner gestaltet. Der direkt über dem Datumsfenster befindliche Stundenindex für 6 Uhr erhielt in Anlehnung an den „künstlichen Horizont” im Cockpit die Form einer weißen Querlinie. Sie ermöglicht dem Träger, die Ausrichtung der Uhr augenblicklich zu erkennen und die Zeit problemlos abzulesen. Angetrieben wird die Pilot Automatic vom Hochfrequenz-Manufakturwerk El Primero 3620. Es ist durch den Saphirglasboden sichtbar und bietet bei vollständigem Aufzug eine Gangreserve von 60 Stunden.

Die Pilot Big Date Flyback gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen, beide mit einem Gehäusedurchmesser von 42,5 Millimeter. Der Minutenzähler des Chronographen in der Edelstahlvariante wurde in abwechselnden Farben gehalten, um die Unterscheidung zwischen den Fünf-Minuten-Markierungen zu erleichtern. Die Version aus schwarzer Keramik besitzt einen Look mit Linseneffekt, mit weißen Leuchtindizes und -zeigern, die sich deutlich von dem opalisierenden, schwarzen, geriffelten Zifferblatt abheben.

Das neue automatische Hochfrequenz-Chronographenwerk El Primero 3652 integriert in den Chronographen zwei Komplikationen, die perfekt zur Pilot passen: das Großdatum und die Flyback-Funktion. Die übergroße Datumsanzeige der Pilot Big Date Flyback ist nicht nur leicht ablesbar, sondern verfügt auch über einen patentierten Mechanismus, der die beiden Räder des Großdatums in weniger als 0,03 Sekunden vorwärts bewegt und stabilisiert. Das Chronographenwerk El Primero mit seinem Rotor mit „künstlichem Horizont“ ist durch den Gehäuseboden sichtbar.

BEAUREGARD

BELL & ROSS

CHANEL

CHARLES ZUBER

CHARRIOL

CHOPARD

CHRONOSWISS

CYRUS GENEVE

CZAPEK & CIE

FERDINAND BERTHOUD

GRAND SEIKO

GRÖNEFELD

HAUTLENCE

HERMÈS

HYSEK

LAURENT FERRIER

LOUIS MOINET

ORIS

PARMIGIANI FLEURIER_TONDA PF Flying Tourbillon

PATEK PHILIPPE_Calatrava 24 Stunden Travel Time_Ref. 5224R-001

Patek Philippe kann auch mit anderen Modellen abseits der Nautilius für Furore sorgen. Dies beweist das renommierte Schweizer Luxuslabel aktuell mit seiner Neulancierung Calatrava 24 Stunden Travel Time – Ref. 5224R-001. Diese brilliert nicht nur mit zwei Zeitzonen, sondern auch mit der Hauptzeit, die im 24-Stunden-Format angezeigt wird. Angetrieben werden die beiden Zeitzonen und die kleine Sekunde vom neuen Manufaktur-Automatikkaliber 31-260 PS FUS 24H mit Mikrorotor aus Platin und einer Gangreserve von 48 Stunden.

An der Watches and Wonders 2023 wurden von Patek Philippe 17 neue unterschiedliche Modelle präsentiert.

PEQUIGNET

REBELLION TIMEPIECES

RESSENCE

ROLEX

RUDIS SYLVA

SPEAKE-MARIN

TRILOBE

U-BOAT

ULYSSE NARDIN_Freak One

Der Freak One ist das neue Flaggschiff von Ulysse Nardin und steht im Fokus der neu gewonnenen Unabhängigkeit der Marke. In diesem Jahr sellt Ulysse Nardin (nach einer ganzen Serie denkwürdiger Varianten, die das einzigartige Profil des Freaks geprägt haben) den Freak ONE vor, eine Uhr, die die Ikone zu ihren Wurzeln zurückführt. Schon immer bedeutete der Freak Fortschritt, eine Uhr, die neugierige Sammler auf der Suche nach der Avantgarde auf sich aufmerksam macht.

Ulysse Nardin Freak One Hyperwatch

Die technischen Features der Freak One (Referenz: 2405-500-2A/3D)

Gehäuse: 44mm schwarz DLC-beschichtetes Titangehäuse mit Satinierung, Lünette aus 5N Roségold, Gehäuseboden aus schwarz beschichtetem Titan mit Saphirglas, wasserdicht bis 30 m, Höhe 12 mm

Uhrwerk: Manufakturkaliber UN-240, Automatikwerk, 72 Stunden Gangreserve, Fliegendes Tourbillon-Werk, das um die eigene Achse rotiert. Überdimensionierte Unruh und Spiralfeder aus Silizium, DIAMonSIL-Beschichtung auf Hemmungsteilen aus Silizium, Grinder® automatisches Aufzugssystem, Klingentechnologie. Roségold Brücken mit Super-LumiNova®. Schwarzer Sonnenschliff auf dem Federhausdeckel

Funktionen: Stunden, Minuten

Armbänder & Schließe: Schwarzes, strukturiertes ‘ballistic’ Kautschukband / Mattschwarzes Krokodillederband / Zweifarbiges Kautschukband, Schwarz DLC-beschichtete Faltschließe aus Titan

Unverbindliche Preisempfehlungen (Deutschland): € 68.450

Verabschiedet haben sich bei der diesjährigen Austragung der Watches & Wonders 2023 die beiden Aussteller ARMIN STROM und H. MOSER & CIE.

TIME TO WATCHES_Campus HEAD, 28. März bis 1. April

timetowatches.com

AHCI – MASTERS OF HOROLOGY_L’ice-Bergues Exhibition Centre, Quai des Bergues 3, 27. März bis 2. April

ahci.com/icebergues.ch

SWISS INDEPENDENT WATCHMAKING PAVILLION_Rue Kléberg (vis-a-vis AHCI), 27. März bis 1. April

swiss-pavilion.com/siwp.ch

LA MAISON DE L’HORLOGERIE_Rue du Cendrier 24, 24, 27. März bis 2. April

imdh.ch

LA RÉSERVE GENEVE HOTEL_Villa du Lac_27. März bis 2. April

Bovet 1822

Mit dem Modell Virtuoso XI lanciert Bovet 1822 die erste vollsklettierte Armbanduhr

“In der heutigen Welt des massenproduzierten Luxus legen wir bei BOVET den Schwerpunkt auf Handarbeit und die menschliche Note”, sagt Pascal Raffy, Inhaber von BOVET 1822. “Ich bin stolz darauf, die Virtuoso XI vorzustellen, die zeitgenössische hohe Uhrmacherkunst mit handwerklicher Veredelung und Handgravur verbindet. Dieses Stück ist eine Ode an die Kunsthandwerker von BOVET, die auf jeden einzelnen Arbeitsschritt stolz sind.”
Menschen auf der ganzen Welt lieben es, die mechanische Meisterschaft eines hochwertigen Uhrwerks zu bewundern. Sie sind fasziniert vom Drehen und Wenden des Tourbillons, von der Komplexität der Zahnräder, den sinnlichen Linien der Brücken, der Endbearbeitung der Platinen und von jedem spektakulären Detail.
Es liegt auf der Hand, dass skelettierte Zeitmesser besonders attraktiv sind, da sie die ganze mechanische Komplexität zur Schau stellen. In den 22 Jahren, in denen Pascal Raffy das Ruder bei BOVET übernommen hat, hat er darauf geachtet, dass das Uhrwerk sichtbar ist, dass man seine hohe uhrmacherische Qualität bewundern kann und dass gleichzeitig das Engagement des Hauses für die dekorative Kunst verstärkt wird.

Angesichts dieses Schwerpunkts auf mechanischer Kunstfertigkeit mag es ein wenig überraschen, dass die neue BOVET 1822 Virtuoso XI der erste vollskelettierte Zeitmesser ist, den das Haus je vorgestellt hat.


Einzigartige Virtuosität

Der Name der Kollektion Virtuoso von BOVET 1822 leitet sich von der Bezeichnung ab, die denjenigen verliehen wird, die in einer bestimmten Kunst oder einem bestimmten Bereich das höchste Niveau erreicht haben, und diese Bezeichnung steht für das Niveau der Kunsthandwerker des Hauses. Herr Raffy betrachtet jedes Mitglied des Hauses als Handwerker und Virtuosen. Die von diesen Virtuosen hergestellten Zeitmesser sind nicht nur Zeitmesser, sondern Kunstwerke.


Skelettiertes Innenleben

Bei der Skelettierung eines Uhrwerks geht es darum, genügend Material zu entfernen, um die Ästhetik zu verbessern und das Innenleben vollständig sichtbar zu machen, während das Uhrwerk gleichzeitig robust genug bleibt, um tadellos zu funktionieren. Nimmt man zum Beispiel zu viel Material von den Brücken weg, könnten sich diese verformen und die Leistung des Uhrwerks beeinträchtigen.Aus diesem Grund wurde das fliegende Tourbillonwerk der Virtuoso XI, das erstmals in der Virtuoso VIII (2017) zum Einsatz kam und bereits mit schönen und fein gearbeiteten Details ausgestattet ist, speziell für die offene Bauweise überarbeitet. Das Großdatum des ursprünglichen Uhrwerks wurde entfernt und das Räderwerk an eine ästhetischere Position verlegt, und das gesamte Uhrwerk wurde skelettiert. Die Brücken und Platinen wurden von Anfang an so dünn wie möglich gemacht, und dort, wo sie aus strukturellen Gründen nicht dünner gemacht werden konnten, wurden sie durch Abschrägen und Fasen dünner gemacht, als sie tatsächlich sind.
Raffy begnügte sich jedoch nicht damit, die Kunst des Skelettierens für diesen Zeitmesser anzuwenden. Er war entschlossen, etwas zu tun, was noch nie zuvor gemacht wurde, und sein Auftrag bestand darin, beide Seiten der Komponenten des Uhrwerks zu gravieren. Bei normalen skelettierten Uhren sind die Uhrwerke oft dicht gepackt, ohne viel Platz zwischen den Brücken und Rädern, so dass eine beidseitige Gravur zu schwierig ist und sinnlos wäre, weil sie nicht sichtbar wäre.


Bei der Virtuoso XI wurde das Uhrwerk von Anfang an so konzipiert und gestaltet, dass genügend Platz für die Gravur beider Seiten der Brücken und Platinen vorhanden ist und man sie bewundern kann. Das Ergebnis ist außergewöhnlich. Das Werk ist so transparent wie kein anderer Zeitmesser, den BOVET je hergestellt hat, und man kann jeden Aspekt dieses hochwertigen Uhrwerks sehen.

So kann man in das Uhrwerk eintauchen, den Blick durch die Konstruktion schweifen lassen, die Transparenz, die Liebe zum Detail, die hochwertige Verarbeitung und die ätherische Gesamtwirkung bewundern.
Die Virtuoso XI ist ein wahres Wunderwerk, das den Betrachter in seinen Bann zieht. Wenn Sie zu lange auf die großartige Kunstfertigkeit starren, werden Sie sich in ihren spektakulären Details verlieren. BOVET 1822 kann nicht für die Folgen verantwortlich gemacht werden, wenn Sie sich von Ihrem Zeitmesser ablenken lassen.

Handveredelung

Nach der Herstellung der Komponenten werden diese zunächst in Handarbeit fertiggestellt. Sie werden abgeschrägt und angewinkelt, um für den nächsten Schritt, die Gravur, vorbereitet zu sein. Die Endbearbeitung erfolgt dank des Fachwissens der Kunsthandwerker, die genau wissen, wie viel Material sie abtragen müssen, um die perfekte Symmetrie und Form zu erreichen. Bei einigen Teilen kann es Stunden dauern, bis sie genau richtig abgeschrägt sind. Wird zu viel Material abgetragen, muss das Teil entsorgt werden und der Prozess beginnt von vorne.

Traditionelle Handgravur
Die Metallgravur gibt es seit dem 5. Jahrhundert, in der Regel als Zeichen des Reichtums und zur Verzierung von Schmuckstücken und anderen Gegenständen. BOVET 1822 hat zu Beginn des 19. Jahrhunderts erstmals Uhrwerke und Gehäuse graviert und war das erste Haus, das einen Ausstellungsboden verwendete, da die Kunden es liebten, die reich verzierten Uhrwerke zu bewundern.
Um diese Tradition aufrechtzuerhalten, unterhält BOVET 1822 in der Manufaktur in Tramelan eine komplette Werkstatt für die Handgravur und Endbearbeitung. Die Virtuoso XI wurde in dieser Werkstatt realisiert, und zwar genau so, wie es vor Hunderten von Jahren gemacht wurde. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Stichel und Meißel, die oft von den Handwerkern selbst hergestellt werden, effektiver sind und die heutigen Metalle verwendet werden, und dass die Arbeit durch moderne Mikroskope erfolgt.
Die Graveure von BOVET lieben die Herausforderung, und der Beginn der Gravur für den Virtuoso XI – sogar die Brücke des Minutenzugs wird graviert – führte zu einer Menge Verwirrung, Händeschütteln, Kopfschütteln und dem wiederholten Gebrauch des Wortes folle (französisch für “verrückt”). Als sie jedoch einmal angefangen hatten, nahmen die Handwerker den Fehdehandschuh auf und das fertige Werk ist ein Triumph der menschlichen Note und der Kunstfertigkeit des Graveurs.

Die Handgravur für die Virtuoso XI dauert etwa 60 Stunden für das Uhrwerk und das Gehäuse der Writing Slope. Die Gravur wird freihändig ausgeführt und lässt keinen Raum für Fehler. Überraschenderweise scheinen die Graveure, die ruhig in dem gut beleuchteten Atelier sitzen, keinen Druck zu verspüren, obwohl jeder, der sie beobachtet, dies sicherlich tut. Die Kunsthandwerker erfreuen sich am Tanz ihrer Werkzeuge, wenn sie eine schlichte Brücke oder Platte in ein graviertes Kunstwerk verwandeln.


Das Dekor ist das BOVET-eigene Fleurisanne-Motiv, das das Haus seit Jahrzehnten verwendet. Inspiriert von dem Blattmuster griechischer Säulen aus früheren Jahrhunderten, ist dieses Motiv eines der Markenzeichen von BOVET. Der Name dieses Motivs erinnert daran, dass das Haus noch immer nur einen Steinwurf von seinem Gründungsort entfernt ansässig ist – einem kleinen Dorf namens Fleurier.
Die Produktion der Virtuoso XI ist aufgrund der Zeit, die für die Gravur und die Fertigstellung jedes Uhrwerks und Gehäuses benötigt wird, und der Sorgfalt, die bei jedem Schritt erforderlich ist, streng limitiert – die Kunsthandwerker von BOVET können nur ein oder zwei Exemplare pro Monat herstellen.

Das Manufaktur-Uhrwerk


Das fliegende Tourbillonwerk, das diesen außergewöhnlichen Zeitmesser antreibt, erfüllt die anspruchsvollen Kriterien von BOVET hinsichtlich Chronometrie, Zuverlässigkeit und Ausdruck. Es bezieht seine Energie aus einem einzigen Federhaus, das eine Gangreserve von mehr als 10 Tagen gewährleistet (240 Stunden, während der Industriestandard bei 42-48 Stunden liegt) und gleichzeitig die Schwingungen der Unruh bei 18.000 Umdrehungen pro Minute hält.
Die lange Gangreserve, die ein einziges Federhaus bietet, würde ohne den kugelförmigen Differentialaufzug einen sehr aufwändigen Aufzug erfordern. Die Anwendung dieses ausgeklügelten Mechanismus und die dreidimensionale Verzahnung eines seiner Ritzel wurden mit zwei Patenten geschützt. Dank dieses Systems wird die Anzahl der Kronenumdrehungen, die zum vollständigen Aufziehen der Triebfeder erforderlich sind, halbiert, ohne die Reibung und die auf die Zahnräder ausgeübten Kräfte zu erhöhen.


Das Federhaus der Gangreserve ist mit dem Fleurisanne-Muster lasergraviert. Aufgrund des dünnen Metalls des Federhauses war eine Handgravur nicht möglich, da sich das Metall unter dem Druck des Graveurs verformt hätte.
Das Uhrwerk der Virtuoso XI ist mit dem patentierten doppelseitigen fliegenden Tourbillon von BOVET ausgestattet, und die Spiralfeder und das Regulierorgan wurden vollständig im Haus hergestellt.
Zwei Versionen verfügbar


Die neue Virtuoso XI wird in einem Gehäuse aus 18 Karat Weißgold geliefert, das wahlweise graviert oder hochglanzpoliert und mit strahlend weißen Diamanten besetzt oder unbesetzt ist.
Die Virtuoso XI ist ein Triumph der hohen Uhrmacherkunst, der Skelettierung, der Handgravur und des Handdekors. Insgesamt haben mehr als 60 Paare von Menschenhänden diesen Zeitmesser in ein wahres Kunstwerk verwandelt.

BARTON 7_Rue du Barton 7, 27. März bis 2. April

barton7geneva.com

HOTEL BEAU-RIVAGE_Quai du Mont-Blanc 13, 27. März bis 2. April

beau-rivage.ch

Montres Doxa

HYT WATCHES_Conical Tourbillon Black Eklipse

L’EPEE 1839

DE BETHUNE

CLAUDE MEYLAN

BYRNE

IKEPOD

ARTIME

EBEL

MAURON MUSY

BALTIC WATCHES

VULCAIN

NIVADA

ARGON

MARCH

LAB

FURLAN MARRI

BAUSELE

GREUBEL FORSEY

RIBA WATCHES

JEWELLERY GENEVA_Hotel President Wilson, 27. März bis 2. April

jewellerygeneva.com

HAUTE JEWELS GENEVA_Fairmont Grand Hotel, Quai du Mont-Blanc 19, 26. März bis 2. April

hautejewelsgeneva.com

33. Ausgabe des WPHH WORLD PRESENTATION OF HAUTE HORLOGERIE, Chateau du Grand Malagny, Domaine du Grand Malagny, xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

www.frankmuller.com

Franck Muller zeichnet sich nicht nur durch die Außergewöhnlichkeit seiner Modelle aus, sondern auch durch die Schaffung einer eigenen Uhrenmesse: die WPHH – World Presentation of Haute Horlogerie, auf der das Unternehmen seinen Pionierstatus als unabhängige Marke demonstriert.

Franck Muller erwarb das Anwesen von Grand Malagny im Jahr 2006 und es dauerte mehrere Jahre der Restaurierung, bis die Stätte endlich bereit war, unsere jährliche Ausstellung an einem atemberaubenden Ort zu empfangen, der die Geschichte des Genfer Kulturerbes mit dem Know-how der Uhrmacherei verbindet. Die WPHH ist den besten Neuheiten der Zeitmessern der Marke gewidmet. Sie werden ausschließlich den Fachleuten der Branche und der internationalen Presse vorgestellt. Hier wurden außergewöhnliche Zeitmesser und Weltpremieren vorgestellt, wie die Franck Muller Aeternitas Mega – die komplizierteste Armbanduhr der Welt.

Der WPHH wird traditionell durch Galaabende mit bis zu 1 400 Gästen abgerundet und hat sich zu einem wichtigen Ereignis für die Fachwelt entwickelt. Hier traten schon Topstars wie Ray Charles, Charles Aznavour, Paul Anka, Solomon Burke und Tom Jones auf, um nur einige zu nennen. Diese unvergesslichen Abende mit Feuerwerk, Lichteffekten und Wasserfontänen haben Distributoren, VIPs und die internationale Presse in ihren Bann gezogen.

About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, der digitalen TOURBILLON Plattform TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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