Die Swatch Group veröffentlichte die Jahreszahlen 2024. Im Vergleich zum Vorjahr brach der Gewinn deutlich ein. Nick Hayek, dessen Unternehmensführung in Frage gestellt wird – es gibt auch Stimmen im Aktionariat die eine Demission von Hayek fordern, gibt sich wie immer für die Zukunft aber zuversichtlich.
Der Nettoumsatz von Swatch lag in 2024 bei 6,74 Milliarden Franken. Dies teilte die Swatch mit. Das sind 14,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn brach demnach auf 304 Millionen Franken ein. Im Vorjahr betrug er noch 1,19 Milliarden Franken, was einem Einbruch von 75 Prozent entspricht. Der Reingewinn für 2024 beträgt schliesslich 219 Millionen Franken.
Für 2024 soll eine Dividende in Höhe von 4.50 Franken je Inhaberaktie ausgeschüttet werden. In 2023 waren es 6.50 Franken.
Die Swatch Group hat mit ihren Finanzzahlen die Anlegerinnen und Anleger enttäuscht. Das Ergebnis hat Auswirkungen auf die Vergütungen. Swatch-Chef Nick Hayek erhielt 2024 fünf statt wie im Vorjahr 6,7 Millionen Franken, die Geschäftsleitung 22,8 statt 28,9 Millionen Franken, die seit Mai sieben statt sechs Mitglieder des Verwaltungsrats 4,1 statt 5,2 Millionen Franken.
Die Swatch Group vermeldet aber auch Rekordumsätze und Marktanteilsgewinne in den USA, Japan, Indien und im Mittleren Osten. Dabei sollen die Marken Omega, Longines und Tissot stark gewachsen sein. In China soll es eine schwache Nachfrage nach Konsumgütern insgesamt gegeben haben, was zu einer anhaltend schwierigen Marktsituation führe.
SUMMARY_Seit 10 Jahren kennt die Swatch Group Aktie nur eine Richtung: Abwärts. Nick Hayek versucht seine Inkompetenz durch markige provakante Sprüche zu überdecken.
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