Jaquet Droz enthüllt das Ergebnis dieses kreativen Dreiklangs: Tourbillon Dragon John Howe. Ein Tourbillon mit 43 mm Durchmesser in Weißgold-Ausführung. Das Zifferblatt, handbemalt von den Kunsthandwerkern von Jaquet Droz, zeigt ein Gemälde von John Howe, dem künstlerischen Direktor der Herr-der-Ringe-Filmtrilogie und Freund des Hauses. Sowohl das Kunstwerk als auch seine uhrmacherische Umsetzung wurden von demselben Sammler erworben.
John Howe und Jaquet Droz arbeiten seit 5 Jahren Hand in Hand. Die engen Nachbarn – der Kanadier John Howe lebt seit Jahrzehnten in Neuenburg ‒ teilen ihre Leidenschaft für das Fantasy-Genre. Beim Schöpfer des grafischen Universums des Herrn der Ringe sind es die Fantasy-Filme: die Poesie des Hobbits, die Umsetzung des Tolkienschen Oevres in riesige Fresken, die Peter Jackson auf die Kinoleinwand brachte. Bei Jaquet Droz ist es das fantastische Talent seiner Kunsthandwerker und Uhrmacher, die seit 1738 auf ein sich immer wieder erneuerndes Erbe aufbauen.









Die neue Tourbillon Dragon John Howe vereint diese beiden einzigartigen Welten. Anknüpfend an die künstlerische Zusammenarbeit mit Shirley Zhang, Rusudan Pevtviashvili, Lara Marino, Chantal Thomass, den Rolling Stones und Bon Jovi hat Jaquet Droz dem Eigentümer eines von John Howe gemalten Bildes vorgeschlagen, das Einzelstück des Meisters von Hand auf das Zifferblatt seiner Uhr zu übertragen.

Dabei hat sich der Sammler für die sehr puristische Ästhetik der Grande Seconde Tourbillon mit 43-mm-Gehäuse aus Weißgold als Hintergrund entschieden. Auf der ikonischen „8“ von Jaquet Droz sind der Stundenzeiger und der Minutenzeiger bei 6 Uhr angebracht und schließen sich um 12 Uhr über der für das Tourbillon vorgesehenen Öffnung. Ein blauer Zeiger auf dessen Brücke gibt die Sekunden an und überstreicht eine Siliziumhemmung, die während der Gangreserve von 8 Tagen für absolute Präzision sorgt.
Die Reproduktion des von John Howe erdachten Drachens schmiegt sich an den unteren Rand des Zifferblatts, das ebenfalls aus Weißgold besteht. Er ist vollständig mit Grand-Feu-Email in einem tiefen, vollkommen gleichmäßigen Nachtblau bedeckt. Die Kunsthandwerker von Jaquet Droz haben darauf den Drachen des Künstlers gemalt, der dank seiner zahllosen Grautöne atemberaubend dreidimensional erscheint.

Auf der ikonischen „8“ von Jaquet Droz sind der Stundenzeiger und der Minutenzeiger bei 6 Uhr angebracht und schließen sich um 12 Uhr über der für das Tourbillon vorgesehenen Öffnung. – ganz im Sinne von John Howe – und andererseits den Drachen „über“ der Minutenteilung und den Stunden erscheinen zu lassen, so als würde er aus dem Zifferblatt „herausragen“, und dies ohne die Indizes, die römischen Ziffern und die Eisenbahnminuterie zu verändern. Eine hochkarätige Arbeit, bei der die feinsten Linien mit einem Einhaarpinsel aufgetragen wurden.
Das Stück wird dem Sammler zusammen mit dem von John Howe erworbenen Originalbild übergeben. Jaquet Droz wird künftig vermehrt Zusammenstellungen anbieten, die eine Auftragsarbeit für einen Kunden (beispielsweise ein Gemälde, eine Skulptur oder eine Gravur) mit einer einzigartigen Kreation ihres uhrmacherischen Pendants kombinieren.


| STECKBRIEF | |
| MARKE | JAQUET DROZ |
| MODELL | TOURBILLON DRAGON JOHN HOWE |
| REFERENZ | J0130340021 |
| GEHÄUSE MATERIAL/DIMENSION | 18 Karat Weißgold, Durchmesser Ø 43 mm Höhe 13,10 mm „Pièce Unique“ in den Gehäuseboden graviert |
| FUNKTIONEN | Stunden und Minuten bei 6 Uhr Tourbillonkäfig und Sekunden bei 12 Uhr |
| ZIFFERBLATT | Dunkelblaues Grand-Feu-Email und Drache von John Howe in Miniaturmalerei |
| ZEIGER | Stunden- und Minutenzeiger aus 18 Karat Weißgold Sekunden aus gebläutem Stahl |
| UHRWERK | Jaquet Droz 25JD, Tourbillon-Uhrwerk mit Automatikaufzug, ein Federhaus, Schwungmasse aus 18 Karat Rotgold mit Applike aus schwarzem Onyx und Logo von John HOWE |
| FREQUENZ | 21 600 Halbschwingungen / Std. |
| VERZIERUNG | 31 Rubine |
| GANGRESERVE | 7 Tage |
| WASSERDICHKEIT | Bis 3 bar (30 Meter) |
| ARMBAND | Dunkelblaues, handgesäumtes Alligatorleder |
| SCHLIESSE | Faltschließe aus 18 Karat Weißgold |
| VERFÜGBARKEIT | Unikat |
| PREIS | auf Anfrage |
SUMMARY_Ich kann es nicht mehr lesen und hören, die Sucht der Uhrenhersteller nach phantasielosen Kollaborationen. Auch Jaquet Droz, einst eine stolze Marke der Swatch Group, heute produziert der Nischenplayer JD lediglich 3000 Uhren im Jahr (früher waren es 6000 bis 8000 Uhren) hat auf seine DNA zugunsten von Kollaborationen und Auftragsarbeiten aufgegeben. Dahinter steht das Unvermögen von Dr. h.c. Marc A. Hayek (der akademische Titel wurde seiner Mutter, Nayla Hayek und ihm, gegen eine grosszügige Spende der Universität in Montreux verliehen). Er übernahm die Markenführung von seinem verstorbenen Grossvater Nicolas G. Hayek, heute zeichnet erfür Jaquet Droz verantwortlich.
Viele Uhrenmarken schwächelten in den letzten fünf Jahren und suchten starke Kollaborations-Partner, Auftragsarbeiten, starke Lokomotiven, die für sie ein Strohhalm fürs Überleben sein soll. Anstatt sich auf seine eigenen Wurzeln zu besinnen und an seine eigene Kreativität zu glauben, wird fremdes Image angezapft. Hublot ist auch so eine “Marketingdriven” Marke die es allen vorgemacht hat. Louis Erard ist zum Beispiel auch so eine Marke, die nur mehr mit Marken-Kollaborationen überlebensfähig ist.
Es gäbe noch viele Marken, die jedoch den dafür notwendigen Raum sprengen würden. Wem bringen diese Kollaborationen etwas, in der Regel nur denen, die Uhrenmarke und Kollaborations-Partner zusammenbringen. Zudem verwässern solche Aktionen das Markenprofil, ohne starkes Markenprofil werden diese Marken zum Mainstream. Deshalb mein Ratschlag als Marken-Profiler, als Ex-Verleger, als Ex-Konzernchef, und Journalist, “don’t change the DNA of a winning brand”.
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