Donnerstag , 30 April 2026
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ArtyA Complexity Dual Tourbillon full watch Sapphire

TIME Inc. Group wählt erstmals die besten Uhren des Jahres 2026

Erstmals wählten die Besucher der “Watches & Watches 2026” und “Time in Watches 2026” die Uhren des Jahres 2026. Ohne korrupte Jury und Jury-Mitglieder, keine von den bekannten Marken im Hintergrund konnte sich einen Preis kaufen, die Besucher die wir interviewten, waren grösstenteils Konsument:innen, die objektive Antworten gaben, da sie keine Interessen vertreten.

Yvan Arpa ist einer der bedeutendsten und zugleich ungewöhnlichsten Schweizer Uhrendesigner. Der Avantgardist Yvan Arpa räumte mit seinem “ArtyA Complexity Dual Tourbillon full watch Sapphire” gleich in drei Preis-Kategorien ab.

Die Innovation des Jahres – Der Tourbillon des Jahres – Das Manufakturwerk des Jahres – Drei Auszeichnungen für ein Modell

Yvan Arpa, der bekannte Schweizer Uhrendesigner, der oft als “Hooligan of Watchmaking” bezeichnet wird, ist für seine avantgardistischen und unkonventionellen Designs bekannt. Er begann seine Karriere als Mathematikprofessor, der nach der Teilnahme an professionellen Kampfkunstkämpfen in Thailand und der Durchquerung von Papua-Neuguinea zu Fuß zu seinen Wurzeln in der Schweiz zurückkehrte. 2009 gründete er schließlich sein eigenes Unternehmen und nennt es Luxury Artpieces. Dabei erschafft er ganz außergewöhnliche Zeitmesser für ebenso außergewöhnliche Menschen.

Mit dem ArtyA Complexity Dual Tourbillon full watch Sapphire hat sich Arpa ein Denkmal gesetzt. Mit der Complexity präsentiert ArtyA auf der Watches and Wonders 2026 eine der spektakulärsten uhrmacherischen Premieren der letzten Jahre. Die auf lediglich neun Exemplare limitierte Kreation vereint erstmals zwei geneigte Tourbillons, sogenannte Cônillons, in einer gemeinsamen Architektur mit Differential. Als Ergebnis zeigt sich weniger eine Armbanduhr im klassischen Sinn als vielmehr eine kinetische Skulptur, die Chronometrie auf ein neues Niveau hebt.

Im Zentrum der Complexity steht eine absolute Weltpremiere: zwei geneigte Tourbillons, positioniert bei zwölf und sechs Uhr und über ein Differential gekoppelt. Während ein klassisches Tourbillon nach dem Prinzip von Abraham-Louis Breguet die Auswirkungen der Schwerkraft in einer einzigen Position kompensiert, verfolgt das Cônillon einen anderen Ansatz. Seine Unruh bewegt sich nicht zylindrisch, sondern auf einer konischen Bahn und korrigiert damit mehrere Lagen gleichzeitig. Durch die Kombination zweier solcher Systeme wird dieser Effekt nochmals erweitert: Die Uhr deckt praktisch alle vertikalen Positionen ab, die sie am Handgelenk einnehmen kann. Entscheidend ist dabei das integrierte Differential. Es sorgt dafür, dass beide Tourbillons stets mit identischem Drehmoment versorgt werden. Ohne diese gleichmäßige Energieverteilung würde jede kleinste Asymmetrie zu Gangabweichungen führen. Mit Differential hingegen entsteht eine kinematische Mittelung der Gangfehler, eine Art mechanische „Feinabstimmung“ in Echtzeit. Die beiden Tourbillonkäfige rotieren jeweils in 30 Sekunden, wobei ihre gegenläufigen Bewegungen ein faszinierendes mechanisches Schauspiel erzeugen. Die Architektur ist dabei so komplex, dass keine der zentralen Achsen, weder Unruh, Käfig noch Ankergabel, parallel zueinander verläuft.

Das Herzstück der Uhr ist das eigens entwickelte Kaliber Complexity-01, entstanden in Zusammenarbeit mit der auf Hochkomplikationen spezialisierten Manufaktur Purtec Sàrl in Vallorbe. Das Werk umfasst 287 Komponenten sowie 44 Rubine und wurde speziell für die Anforderungen der Doppel-Cônillon-Architektur konstruiert. Es arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und bietet eine Gangreserve von rund 50 Stunden. Die Dimensionen des Werks sind ebenso beeindruckend wie seine Konstruktion: 37,5 Millimeter Breite, bis zu 38,2 Millimeter Länge und eine Höhe von bis zu 14,1 Millimetern. Die organisch geformte Platine ist so gestaltet, dass sie die beiden Tourbillons optimal freilegt. Große Öffnungen bei zwölf und sechs Uhr ermöglichen einen direkten Blick auf die Mechanik, die durch die transparente Gehäusekonstruktion zusätzlich in Szene gesetzt wird. Trotz der extremen Komplexität wurde besonderer Wert auf Robustheit gelegt. Laut ArtyA übertrifft die Stoßfestigkeit sogar Systeme wie den Gyrotourbillon.

Die Ikone des Jahres 2026
Rolex Cosmograph Daytona Albino Ref. 126502

Für den neuen Chrongraphen erhält der Rolex-CEO, Jean-Frederic-Dufour, den Preis “Die Ikone des Jahres 2026”. Jean-Frédéric Dufour ist seit 2015 CEO Von Rolex. Er hat den Luxusuhrenhersteller durch Modernisierung, Digitalisierung und den Ausbau der Produktionskapazitäten zu enormem Wachstum geführt. Zuvor war er als erfolgreicher CEO von Zenith (LVMH-Gruppe) tätig. Vor Rolex war er CEO der Uhrenmarke Zenith und in leitenden Funktionen bei Chopard, Swatch Group und Ulysse Nardin tätig. Dufour gilt als Kenner der Branche, der Tradition mit Innovation verbindet. Er forcierte bei Rolex den Ausbau des Certified Pre-Owned Programms. Unter seiner Führung steigerte Rolex den Umsatz signifikant und produzierte über eine Million Uhren pro Jahr.

Die neue Rolex Cosmograph Daytona Albino Ref. 126502 ist innerhalb der Rolex-Neuheiten 2026 vielleicht die Uhr, die am deutlichsten zeigt, wie sehr sich bekannte Formen über Material und Oberfläche neu lesen lassen. Auf den ersten Blick bleibt sie klar Daytona: 40 mm, Oyster-Band, dunkle Lünette, weißes Blatt, die vertraute Tri-Compax-Architektur. Erst beim zweiten Blick wird klar, dass hier mehrere Premieren zusammenkommen. Rolex kombiniert den Cosmograph Daytona erstmals in Rolesium, also Edelstahl Oystersteel und Platin. Dazu kommen eine neue anthrazitfarbene Cerachrom-Lünette mit metallischem Effekt, ein weiß emailliertes Zifferblatt und ein transparenter Gehäuseboden. Gerade diese Mischung macht die Uhr interessant. Sie wirkt nicht wie eine radikale Neuerfindung, sondern wie eine sehr gezielte Verdichtung bekannter Daytona-Codes.

Die Innovation des Jahres 2026
L’Epée 1839 – Gekko

Arnaud Nicolas ist der CEO und Kreativdirektor von L’Epée 1839, dem renommierten Schweizer Hersteller von High-End-Tischuhren. Er leitet das Unternehmen, das sich auf mechanische Kunstuhren spezialisiert hat und mittlerweile zur LVMH-Gruppe gehört. Unter seiner Führung hat sich L’Epée durch technische Ambitionen und Kooperationen, etwa mit MB&F, als führende Marke etabliert. 

  • Rolle: CEO und Creative Director.
  • Fokus: Entwicklung von kinetischen Skulpturen und mechanischen Tischuhren.
  • Standort: Der Sitz der Manufaktur ist in Delémont, Schweiz.
  • Akquisition: L’Epée 1839 wurde von LVMH übernommen, wobei Nicolas als CEO im Amt blieb. 

Arnaud Nicolas betont in seiner Arbeit die Verbindung von Emotionen und Geschichten mit mechanischer Präzision. 

The Gekko – die Uhrskulptur

The Gekko geht einen völlig anderen Weg, als die klassischen Uhrenherstellter. Statt Uhrengeschichte ist hier Naturgeschichte das Bezugssystem. Die Tischuhr nimmt die Form eines Geckos an, 290 Millimeter lang, 180 Millimeter breit, 1,4 Kilogramm leicht. Beine, Schwanz und Körper sind aus lackiertem Messing und Edelstahl gefertigt, satin-poliert an Extremitäten und Schwanz, mit besonderer Lackiertechnik am Körper. Das skelettierte Manufakturwerk mit 220 Komponenten und 11 Steinen sitzt im Rumpf des Tieres und ist vollständig einsehbar. Das Hemmwerk ist in den Kopf des Geckos integriert. Die Platzierung hat symbolischen Gehalt, wobei L’Epée hier nicht überdeutlich wird. Das Zifferblatt trägt eine feine Metallstruktur, die sich an der Textur echter Geckogehaut orientiert. Ein rotierender Ring erlaubt es, die Zeitanzeige je nach Lageposition des Tieres neu auszurichten, damit die Lesbarkeit in jeder Lage erhalten bleibt. Das ist der vielleicht intelligenteste technische Detail des Objekts: The Gekko lässt sich in zehn verschiedenen Wandpositionen montieren oder frei stehend aufstellen. Das Wandmontagsystem ist dazu in eine neutrale Halterung integriert, die das Tier selbst nicht verändert. Die Zeiteinstellung erfolgt über einen dedizierten Schlüssel an der Unterseite, das Aufziehen über den seitlich beweglichen Schwanz. Erhältlich ist The Gekko vollvergoldet, in Schwarz/Silber und in Champagner. 

Die Neuheit folgt dem Markenansatz, den L’Epée 1839 in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut hat: Tischuhren als dreidimensionale Objekte mit eigenständiger narrativer Ebene, nicht als konventionelle Gehäuseformen mit sichtbarem Werk. Das unterscheidet die Manufaktur von den meisten Playern im Segment der skulpturalen Uhrmacherei, die entweder rein formal arbeiten oder die narrative Ebene nur oberflächlich bedienen. L’Epée ist seit 2024 Teil der LVMH-Gruppe und arbeitet eng mit anderen Häusern des Konzerns zusammen, ist aber auch Partner für andere große Maisons bei der Durchführung ihrer Pläne Tischuhren herzustellen, wie jüngst in Zusammenarbeit mit Chopard. Im Januar präsentierte Louis Vuitton ihre Version eines Camionnette, welches in Kollaboration mit L’Epée entstand, was zeigt, wie der Konzern die Manufaktur als technischen und kreativen Dienstleister für aufwendige Sonderobjekte einsetzt. Belly Tank Racer und The Gekko dagegen stehen als originale L’Epée-Entwicklungen für sich, ohne Markenbindung an Dritte. Die Limitierung auf je 99 Stück pro Modell platziert beide Objekte klar im Ultra-Luxussegment. Preis auf Anfrage. Wer sich für eines der Stücke interessiert, wendet sich direkt an die Manufacture oder autorisierte Händler.

Die Ikone des Jahres 2026Die Dreizeigeruhr des Jahres 2026Die Weltzeituhr des Jahres 2026 – Auch Patek erhielt von den Besuchern der beiden Messen drei Auszeichnungen,

PATEK PHILIPPE

Patek Philippe räumte gleich in drei Kategorien ab. Mit der neu aufgelegten Patek Philippe Nautilus 50 Jahre, ref. 5610/1P, die zum 50. Geburtstag der Nautilus an der Watches & Wonders 2026 lanciert wurde, erhält er den Preis in der Kategorie “Die Ikone des Jahres 2026”. Die Patek Philippe Nautilus 5610/1P-001 zeigt ausschließlich Stunden und Minuten – konsequent puristisch, auf 2.000 Exemplare limitiert und in einem Gehäuse aus Platin gefasst.
Für die neulancierte PATEK PHILIPPE_Ref. 5227G-015, Calatrava erhielt Patek Philippe den Preis “Die Dreizeigeruhr des Jahres 2026”. Eine Calatrava mit klarem Design, verziert mit einem unbestreitbar eleganten, rosévergoldeten Opalin-Zifferblatt, umrahmt von einem vollständig polierten Weissgoldgehäuse mit 39 mm Durchmesser. Eine Uhr im Vintage-Look, ausgestattet mit einem glänzenden schokoladenbraunen Alligatorlederarmband und angetrieben vom Automatikwerk Kaliber 26-330 S C mit Sekundenzeiger und einer „Stop-Seconds“-Vorrichtung, die eine Zeiteinstellung auf die Sekunde genau ermöglicht.
Und für die PATEK PHILIPPE Ref. 7129J-001, World Time Uhr, erhält Patek Philippe den Preis “Die Weltzeituhr des Jahres 2026”. Hierbei handelt es sich um eine extravagante Version der legendären World-Time-Uhr mit einem Gehäuse aus Gelbgold und einem karminroten Zifferblatt. Dieser Zeitmesser wird vom Automatikwerk Kaliber 240 HU angetrieben, das dank eines 1999 patentierten, ausgeklügelten Mechanismus die gleichzeitige Korrektur aller Weltzeitanzeigen ermöglicht.
Thierry Stern ist Präsident des Schweizer Luxusuhrenherstellers Patek Philippe. Er trat die Nachfolge seines Vaters Philippe Stern an und führt das Unternehmen weiterhin in Familienbesitz. Patek Philippe ist eine ikonische Marke mit einem Umsatz von über $1,5 Milliarden und 2.400 Mitarbeitern. Laut Forbes wird das Nettovermögen der Familie Stern auf über 1,4 Millionen Milliarden geschätzt. Er ist der Besitzer des NAUTILUS-Yacht, benannt nach Pateks berühmter Uhr.

AUDEMARS PIGUET 150 Heritage
Die Taschenuhr des Jahres 2026

Die CEO von Audemars Piguet im Jahr 2026 ist Ilaria Resta. Sie hat die Position übernommen, um das Unternehmen durch Investitionen in Know-how und kulturelles Engagement in die Zukunft zu führen, wie sie in Interviews Anfang 2026 betonte. Resta konzentriert sich darauf, die Unabhängigkeit und den Innovationsgeist der Marke zu bewahren. Sie fördert Projekte wie den “Atelier des Établisseurs”, der traditionelle Handwerkskunst (métiers d’art) in den Vordergrund stelltSie setzt auf langfristige Planung (bis zu 15 Jahre) nach dem 150-jährigen Jubiläum der Marke. Resta folgte auf François-Henry Bennahmias und treibt die Weiterentwicklung der Marke mit einem Fokus auf Handwerkskunst und technologische Innovation voran.

Zur Taschenuhr des Jahres 2026 wurde die AUDEMARS PIGUET – 150 Heritage von den Besuchern der Watches & Wonders sowie Time to Watches gewählt. Taschenuhren sind der beste Beweis für die bewährte Exzellenz von Audemars Piguet. Mit der neuen Taschenuhr 150 Heritage präsentiert die Manufaktur einen der komplexesten Zeitmesser ihrer Geschichte und verbindet extreme Mechanik, Astronomie und höchste Métiers d’Art.

CHRONOSWISS_Delphis Art Deco
Der Regulateur des Jahres 2026

Die in Genf vorgestellte CHRONOSWISS_Delphis Art Deco erhielt von den Besuchern der beiden Messen die Auszeichnung “Der Regulateur des Jahres 2026”. In der Laudatio wurde die Uhr folgendermassen gewürdigt: «Die Delphis Art Deco überzeugt durch ihre Balance aus historischer Ästhetik und moderner Technik. Auch bei diesem Modell lässt sich nicht verleugnen, dass man sich  immer mehr von konventionellen Ansätzen der tradierten Uhrmacherei lösen will». Der CEO und Eigentümer von Chronoswiss – made in Luzern – ist Deutsche Staatsbürger Oliver Ebstein. Er leitet das Unternehmen weiterhin und präsentiert aktuelle Kollektionen, wie beispielsweise auf der “Watches and Wonders 2026”. Ebstein hat die Marke mit dem Fokus auf „Modern Mechanical“-Zeitmesser und handgefertigte Zifferblätter stark in Richtung zeitgenössischer, unabhängiger Uhrmacherei positioniert. 

LOUIS MOINET 1816 Tourbillon Chronograph
Der Chronograph des Jahres 2026

Mit dem 1816 Tourbillon Chronograph schlägt Louis Moinet die Brücke zurück zu seinen Ursprüngen. Die Uhr ist eine direkte Referenz an den „Compteur de Tierces“ von 1816 – den ersten Chronographen der Geschichte. Das Design zitiert bewusst historische Elemente, interpretiert sie jedoch in einer modernen Formensprache. Das 40,6 Millimeter große Titangehäuse kombiniert klassische Linien mit einer technischen Präsenz. Auf dem Zifferblatt sorgen verschiedene Oberflächen und fein gravierte Details für Tiefe, während gebläute Zeiger und ein sichtbar integriertes Tourbillon einen starken visuellen Akzent setzen. Im Inneren arbeitet das Handaufzugskaliber LM114 mit zwei Komplikationen, die die Geschichte der Uhrmacherei geprägt haben: ein Monopusher-Chronograph mit Schaltrad und ein fliegendes Tourbillon. Die Gangreserve von 96 Stunden unterstreicht den Anspruch als ernsthafte Haute-Horlogerie-Kreation. Limitiert auf nur zwölf Stück, ist dieses Modell vor allem für Sammler und Sammlerinnen gedacht.

Zwei Versionen, Die befragten Messebesucher entschieden sich zweifellos für Version mit dem Champagnerfarbenen Zifferblatt.

Auffällig ist die warme Champagner-Farbgebung des Zifferblatts, die die komplexe Schichtung und die verschiedenen Ebenen besonders betont. Die typische Anordnung der Totalisatoren bleibt erhalten und sorgt für eine hohe Wiedererkennbarkeit, während römische Ziffern beim Stundenzähler direkt auf das historische Vorbild verweisen.

Das Gehäuse aus Titan bleibt technisch geprägt, wirkt jedoch eleganter und zurückhaltender als beim Tourbillon-Modell. Der Handaufzug und klassische Elemente wie Schwanenhalsregulierung und Schaltrad machen klar, dass hier bewusst die mechanische Tradition im Mittelpunkt steht. Die Uhr kostet umgerechnet circa 32.000 Euro.

MOSER & CIE. Endeavour Concept Minute Repeater Skeleton
Die Minuten-Repetition des Jahres 2026

Edouard Meylan führt H. Moser & Cie., ein Schweizer Hersteller von Luxusuhren,  seit er die Marke vor über einem Jahrzehnt mit seiner Familie übernommen hat. Er ist sowohl CEO als auch Miteigentümer und überwacht die strategische Ausrichtung des Unternehmens, die Markenentwicklung und das operative Management. Unter seiner Führung ist Moser zu einer dynamischen, unabhängigen Uhrenmarke geworden, die für innovative Designs, hochwertige Handwerkskunst und ihren Direktkundenansatz bekannt ist. 

Hintergrund und Karriere

Meylan stammt aus einer Familie mit tiefen Wurzeln in der Schweizer Uhrmacherei und im Unternehmertum. Er und sein Bruder Bertrand leiten die Marke gemeinsam, wobei Bertrand sich auf den Vertrieb konzentriert, während Edouard die Gesamtstrategie der Marke übernimmt. Obwohl er kein ausgebildeter Uhrmacher ist , hat Meylan H erfolgreich verwandelt. Moser & Cie. zu einem vertikal integrierten Hersteller, der Schlüsselkomponenten im eigenen Haus herstellt, darunter Bewegungen, Ausgleichsfedern und Hemmungen. Er überwacht außerdem weitere Marken und Abteilungen innerhalb der MELB Holding Group, wie Hautlence und Precision Engineering AG, die Komponenten an die Uhrenindustrie. 

Führung und Vision

Meylan ist bekannt für seine unternehmerische Denkweise und seinen unkonventionellen Ansatz in der Luxusuhrmacherei. Er legt Wert auf Authentizität, Unabhängigkeit und Innovation und bewahrt dabei die traditionelle Schweizer Uhrmacherei. Seine Führung hat die Marke durch Kooperationen, Marketinginitiativen und Partnerschaften geleitet, darunter Projekte in der Formel 1 und strategische Allianzen mit Automobilmarken. Er ist auch dafür bekannt, junge Talente zu fördern und kreative Freiheit mit Geschäftsstrategie in Einklang zu bringen, wodurch Moser langfristig im wettbewerbsfähigen Luxusbereich gewachsen ist Watch Market. 

Zusammenfassend war Edouard Meylans Rolle als CEO und Miteigentümer entscheidend für die Wiederbelebung von H. Moser & Cie. und sicherte damit seine Unabhängigkeit, Innovation und anhaltende Bedeutung in der Schweizer Luxusuhrenindustrie.

Hochkomplex in der Mechanik mit zeitgenössischer Ästhetik zeigt das Endeavour Concept Minute Repeater Tourbillon in Titan und Aqua Blue gleichzeitig ein kinetisches Spektakel und eine meisterhafte Symphonie. Die Gongs und Hämmer stellen die technischen Grenzen in Frage und sind in einem zarten 40-mm-Gehäuse auf der Zifferblattseite kühn platziert. Das faszinierende Rezital ist gegen ein „Grand feu“ Email-Zifferblatt in einer brandneuen Farbe auf einer Basis mit gehämmerter Textur gesetzt. Der 2019 eingeführte Endeavour Concept Minute Repeater Tourbillon stellte seine traditionellen Komplikationen in ein neues Licht. Indem er seinen Minutenrepeater auf der Zifferblattseite und die zylindrische Haarfeder in einer vollständig skelettierten Form freilegt, steigt Moser auf das nächste Level der Komplikationsleiter.

DOXA Sub 200 II
Die Taucheruhr des Jahres 2026

Im Februar 2019, im Alter von 49 Jahren, kam Edöcs zum CEO von DOXA und brachte dreißig Jahre internationale kommerzielle Geschäftserfahrung in der Luxusbranche mit. Seine Ernennung kam zu einem kritischen Zeitpunkt für den legendären Taucheruhrhersteller, der eine strategische Neupositionierung und Markenrevitalisierung erforderte. Edöck identifiziert drei Kernwerte: Teamarbeit (“Es ist nicht eine Person, die Erfolg definiert, sondern ein Team”), mit gutem Beispiel vorangehen und über den Tellerrand hinausdenken. Er charakterisiert seine einzigartigen Beiträge zur Marke als “Dynamismus, Sichtbarkeit und Konsistenz”. Seine Markenphilosophie konzentriert sich auf Authentizität und Respekt des Erbes. Edöcks bewahrt absolute Klarheit über die Identität von DOXA: “DOXA bleibt im Wasser! So einfach ist das. Unsere Kunden wissen, dass wir keine verwirrende Mischung von Produkten aus verschiedenen Kategorien präsentieren werden.”

Die Sub 200 II interpretiert Doxas […] Taucheruhr mit verfeinerten Proportionen und neu eingeführter visueller Tiefe neu. Erstmals in der permanenten Sub-Kollektion verleiht ein Fumé-Zifferblatt dem Design einen subtilen Retro-Charakter, ergänzt durch eine markante schwarze DLC-Version mit dem neuen Redcoral-Zifferblatt. Ein schlankeres Profil sowie charakteristische Armbänder aus Edelstahl im ‚Mesh‘-Stil oder Armband Dive Flex aus Kautschuk unterstreichen ihre Vielseitigkeit und bewahren zugleich ihre professionelle Taucher-DNA.

SQUALE DRASS SAVER
Die Taucheruhr des Jahres 2026

Mit der neuen Drass S.A.V.E.R. setzen zwei Spezialisten ihres Fachs ihre Zusammenarbeit konsequent fort. Squale, seit Jahrzehnten ein Synonym für professionelle Taucheruhren, und Drass Underwater Technologies, einer der weltweit führenden Entwickler von U-Boot- und Rettungssystemen, präsentieren einen Zeitmesser, der für den anspruchsvollen Einsatz konzipiert ist. Besagte Neuerscheinung ist direkt vom SAVER-Submarine-Rescue-System inspiriert, dem derzeit modernsten und vielseitigsten Rettungssystem für U-Boote, das unter anderem von der italienischen Marine genutzt wird. 

Das Saver-System von Drass gilt als eine Art „Schweizer Taschenmesser“ für Unterwasserrettung. Es vereint Rettungsfahrzeuge, Kapseln, Belüftungssysteme, ein bis 600 Meter Tiefe einsetzbares ROV sowie ein mobiles Start- und Bergungssystem in einer weltweit einsetzbaren Plattform. Genau diese kompromisslose Funktionalität bildet die konzeptionelle Grundlage der neuen Uhr. Nach dem Erfolg der 2022 vorgestellten Drass Periscope ist die neue Referenz der nächste logische Schritt in dieser Partnerschaft. Sie übersetzt den Anspruch moderner Unterwassertechnik in eine Uhr, die auf Robustheit, Ablesbarkeit und Sicherheit ausgelegt ist.

Massimo Rossi, VP Sales, Squale SA

Tommaso Pozzetti, Marketing Manager, Squale SA

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RANKING 2026AUSZEICHNUNGMARKE/MODELLPREIS
1DIE INNOVATION DES JAHRESARTYA Complexity Dual Tourbillon
3DIE IKONEN DES JAHRESROLEX Cosmograph Daytona “Albino” Ref. 126502
2DIE IKONEN DES JAHRESPATEK PHILIPPE Nautilus 50 Jahre, Ref. 5610/1P
2DIE DREIZEIGERUHR DES JAHRESPATEK PHILIPPE Calatrava Ref. 5227G-015
3DER REGULATEUR DES JAHRESCHRONOSWISS Delphis Art Deco
4DER CHRONOGRAPH DES JAHRES LOUIS MOINET 1816 Chronograph
1DAS TOURBILLON DES JAHRES ARTYA Complexity Dual Tourbillon Watch
5DIE MINUTEN REPETITION DES JAHRESMOSER & CIE. Endeavour Minute Repeater Skeleton
2DIE WELTZEITUHR DES JAHRESPATEK PHILIPPE World Time Watch Ref. 7129J-001
6DIE TASCHENUHR DES JAHRESAUDEMARS PIGUET 150 Heritage
7DIE TAUCHERUHR DES JAHRESDOXA Sub 200 II
7DIE TAUCHERUHR DES JAHRESSQUALE D.R.A.S.S. S.A.V.E.R.
1DAS MANUFAKTURWERK DES JAHRESARTYA Complexity Dual Tourbillon Watch

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