Nach dem riesigen Erfolg der Moonswatch und dem sehr zurückhaltenden Erfolg der Fifty Fathoms Sache, scheint Swatch zum ersten Mal mit einer Marke außerhalb der Swatch Group zu kollaborieren. Es scheint sich um eine Royal Oak Taschenuhr zu handeln, was ziemlich interessant ist.


Taschenuhren haben bei Auktionen ein Revival erlebt, letztes Jahr wurden ein Dutzend für über eine Million US-Dollar verkauft, aber nicht bei der breiten Masse. AP hat kürzlich zwar eine Taschenuhr mit einem Armbanduhrwerk herausgebracht.

Was plant Swatch wirklich?
In Foren und auf Social Media überschlagen sich die Spekulationen. Viele Nutzer gehen davon aus, dass Swatch erneut einen Coup im Stil der MoonSwatch landen will. Schließlich hat man innerhalb der Zusammenarbeit mit Omega nicht nur Millionen Uhren verkauft, sondern auch gezeigt, wie stark das High-Low-Konzept funktionieren kann.

Samstag, der 16. Mai 2026
Auffällig ist vor allem der Zeitpunkt: Der 16. Mai wird immer wieder genannt – ein Samstag, genau wie beim Launch der ursprünglichen MoonSwatch. Für viele Fans und Insider ein bewusst gewähltes Detail, um maximale Aufmerksamkeit zu generieren.

Hinweise auf Mechanik – und eine neue Richtung?
Ein besonders spannender Aspekt des aktuellen Teasers liegt in den gezeigten Details. Beobachter vermuten, dass Fragmente eines Uhrwerks zu sehen sind – konkret könnten es Komponenten aus dem bekannten Sistem51-Kaliber sein. Sollte sich das bestätigen, würde Swatch erneut auf mechanische Technik setzen, allerdings möglicherweise in einem neuen Kontext.

Parallel dazu fällt die visuelle Sprache auf: Pop-Art-Elemente, Comic-Ästhetik und kräftige Farben dominieren die Bildwelt. Einige interpretieren das als Hinweis auf eine künstlerische Kooperation, andere sehen darin Anspielungen auf bekannte Figuren oder Geschichten.
Besonders häufig wird in der Community ein mögliches Storytelling rund um „Alice im Wunderland“ diskutiert. Farbpaletten und Designcodes der Teaser erinnern laut Nutzern an berühmte Charaktere. Ob sich dahinter tatsächlich eine offizielle Lizenz für Disney verbirgt, bleibt jedoch offen.
Welche Marke steckt hinter „X Swatch“?
Noch spannender ist die Frage nach dem möglichen Partner. Während einige Stimmen davon ausgehen, dass Swatch erneut mit einer bekannten Konzernmarke zusammenarbeitet, gehen andere in eine ganz andere Richtung.
gestalterische DNA bekannt sind. Auch eine eher unerwartete Wahl scheint nicht ausgeschlossen – gerade weil Swatch in der Vergangenheit gezeigt hat, dass Überraschungen Teil der Strategie sind.
Andere Beobachter wiederum glauben, dass es diesmal gar keine klassische Kooperation geben könnte. Stattdessen könnte Swatch eine eigenständige Kollektion präsentieren, die sich stärker auf die Mechanik und das Innenleben von Uhren konzentriert – ein Ansatz, der sich gezielt an Enthusiasten richten würde.
Swatch X AP: Ist das realistisch?
Der neue Teaser spielt mit „Royal Pop“ – und allein die Schreibweise befeuert online bereits Spekulationen über eine mögliche Swatch-x-AP-Kooperation. Realistisch ist das kaum, aber es zeigt deutlich, wie groß der Wunsch der Community nach erschwinglichen Klassikern ist. Ein bisschen träumen darf man schließlich.
Mehr als nur ein Hype?
Was sich bereits jetzt abzeichnet: Swatch setzt erneut auf ein durchdachtes Zusammenspiel aus Geheimhaltung, visuellen Hinweisen und gezieltem Timing. Genau diese Strategie hatte bereits die MoonSwatch zu einem globalen Phänomen gemacht. Ob der kommende Release tatsächlich ein ähnliches Level erreicht, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die Erwartungen hoch sind – und die Marke diese bewusst schürt. Bis zur offiziellen Enthüllung bleibt alles Spekulation. Doch eines ist sicher: Wenn Swatch am 16. Mai liefert, könnte die Branche einmal mehr erleben, wie viel Dynamik ein gut inszenierter Launch entfalten kann.
SUMMARY_Ich durfte damals den SWATCH Hype, den der zwischenzeitlich verstorbene Swatch Group Inhaber Nicolas G. Hayek ausgelöst hat, selbst erleben. Hayeks Sohn versucht nun, die Idee seines Vaters mit einem Kollaborations-Modell (High-Low-Konzept) nachzuahmen. Bei einem Kollaborationsmodell frägt man sich immer, wer ist der Nutzniesser so eines Modells und wer geht dabei leer aus? Bei der angedachten Kooperation zwischen Swatch x Audemars Piguet wird es aus meiner Sicht keine Gewinner – nur Verlierer – geben. Oliver Müller, Inhaber von Luxeconsult, sagte 2020: “Heute ist die Marke Swatch tot. Nick Hayek wird es nie zugeben”. Laut Müller hatte Swatch den Anschluss an das digitale Zeitalter verpasst, und die Käuferschicht sei mit der Marke gealtert. Der Umsatz mit Swatch-Uhren sank von schätzungsweise 720 Millionen Franken im Jahr 2012 auf rund 400 Millionen Franken im Jahr 2019. Dem schliesse ich mich an.
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