Montag , 1 Juni 2020
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TAG Heuer Connected lanciert 3. Generation einer Smartwatch

Drei Jahre nach der Connected Modular 45 bringt der Schweizer Luxusuhrenhersteller eine neue Smartwatch auf den Markt. Die TAG Heuer Connected (3. Generation) setzt dabei erneut auf ein wuchtiges Design und gehobene Materialien. Wie schon bei den Vorgängern spiegelt sich dies auch im Preis wider, der bei 1.700 Euro beginnt.

Gängige Smartwatch-Basis

Im Kern setzt die Luxus-Smartwatch auf eine nahezu schon alltägliche Hardware-Basis. Setzte TAG Heuer zuvor auf Intel-SoCs kommt nunmehr der aktuelle Snapdragon 3100 zum Einsatz, der auch bei smarten Uhren von unter anderem Fossil Verwendung findet. Auch beim 8 Gigabyte großen Flash-Speicher gibt es keine Unterschiede. Zum Arbeitsspeicher äußerst sich TAG Heuer zur Vorstellung zwar nicht, doch ist auch hier von keiner Abweichung auszugehen, sodass 1 GByte RAM als plausibel gilt. Das OLED-Display misst 1,39 Zoll und löst im Durchmesser mit 454 × 454 Pixeln auf. Der Akku (430 mAh) soll bei eine „ganztägige Standardnutzung“ erlauben. Im Detail nennt der Hersteller hier eine 20 stündige Nutzung, in der eine Stunde Training enthalten sei. Bei aktivierter Ortung und der Wiedergabe von Musik etwa beim Sport sollen 6 Stunden möglich sein.

Ein gleiches Bild zeigt sich bei der Konnektivität. Mit Bluetooth, WLAN, eingebauter Ortung (GPS, GLONASS, BeiDou, QZSS) und NFC ist die Konkurrenz auf Augenhöhe und bietet teilweise sogar eine autarke Nutzung mittels eigenem LTE-Modul. Ein Mikrofon für Sprachbefehle zum WearOS ist zwar verbaut, ein Lautsprecher, der beispielsweise Navigationsansagen übernehmen könnte fehlt aber. Die Sensorik fällt mit einem Herzfrequenzsensor, einem Gyroskop und einem Beschleunigungsmesser ebenso spärlich aus. Aufwarten will TAG Heuer indes mit einer eigenen Fitness-App , die die Synchronisation zu Apple Health und Strava ermöglicht.

Luxuriöses Äußeres

Wie schon bei den Vorgänger lehnt sich das Design an Chronographen der „Carrera-Serie“ an. Auch die fünf TAG-Heuer-exklusiven Watchfaces entstammen den mechanischen Brüdern. Das Gehäuse ist wahlweise aus Edelstahl oder Titan. Die Lünette besteht aus Keramik und das Display wird mittels Saphirglas gegen Stöße und Kratzer geschützt. Die Abmessung von 45 Millimeter im Durchmesser und einer Gehäusehöhe von 13,5 mm sind dem Vorbild nachempfunden. Die seitlichen Knöpfe dienen der Schnellwahl, wohingegen die Krone gedreht und zum Scrollen oder Zoomen genutzt werden kann.

Wurde beim Vorgänger TAG Heuer Connected Modular 45 noch explizit das „Swiss Made“ hervorgehoben, fehlt dieser Schriftzug am Gehäuse. In der Vorstellung heißt es hingegen einzig, dass die Uhr „nach reinster Uhrmachertradition gefertigt werde“. Hinsichtlich der Wasserdichtigkeit attestiert TAG Heuer mit 5 ATM lediglich das Tragen zum Duschen.

Die TAG Heuer Connected soll ab dem 13. März 2020 bei ausgewählten Einzelhändlern und in den eigenen TAG Heuer Boutiquen erhältlich sein. Insgesamt kann zwischen vier Varianten gewählt werden. Mit Edelstahlgehäuse, Kautschukarmband und wahlweise heller oder dunkler Lünette kostet das Einstiegsmodell 1.700 Euro. Mit schwarzer Lünette und Edelstahlgliederarmband werden 1.850 Euro fällig. Für die Connected mit dunklem Titangehäuse, schwarzer Lünette und Kautschukarmband ruft TAG Heuer 2.250 Euro auf.

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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