Die gruseligen Halloween-Uhren warten nur darauf, Angst und Schrecken am Handgelenk zu verbreiten. Die Motive auf den Zifferblättern widerspiegeln die aktuelle Situation in der Uhrenindustrie.
Vor einigen Jahren galt Halloween vielen noch als US-Fest, längst wird es zum wirtschaftlichen Konjunkturtreiber im Kalenderjahr.
Laut Handelsverband Deutschland planen mehr als 15 Prozent der Deutschen gezielt Ausgaben zu Halloween. Das Umsatzvolumen wurde für dieses Jahr auf 540 Millionen Euro geschätzt. Vor fünf Jahren lag dieser Wert mit 320 Millionen Euro noch deutlich darunter. Rund jeder siebte zum Beispiel will laut Handelsverband Deutschland (HDE) dafür in diesem Jahr Geld ausgeben – für Geisterkostüme, Süssigkeiten und Kunstblut. Auch lebensgrosse Gruselroboter können gekauft werden: ein zwei Meter hoher Krampus beispielsweise ist im Online-Handel für schlappe 899,89 Euro zu haben. Die Schreckgestalt, ein Begleiter des Heiligen Nikolaus, bestraft angeblich unartige Kinder. Rund jeder siebte zum Beispiel will laut Handelsverband Deutschland (HDE) dafür in diesem Jahr Geld ausgeben – für Geisterkostüme, Süssigkeiten und Kunstblut. Auch lebensgrosse Gruselroboter können gekauft werden: ein zwei Meter hoher Krampus beispielsweise ist im Online-Handel für schlappe 899,89 Euro zu haben. Die Schreckgestalt, ein Begleiter des Heiligen Nikolaus, bestraft angeblich unartige Kinder. Der gehörnte Roboter trägt zum weissen Bart einen roten Umhang aus Samt nebst Kerkerketten und schwenkt laut Hersteller “mit bedrohlicher Gelassenheit” hin und her. Eingebaute Lautsprecher spielen “Glockengeläut” und “dämonisches Röhren” ab. Die Coronazeit hat Menschen das Gruseln gelehrt:
Halloween ist auch in Österreich zu einem wachsenden nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor, mit einem erwartenden Umsatz von rund 90 Millionen Euro für den Handel im Jahr 2025, geworden. Die Bedeutung des Festes steigt, es wird von immer mehr Menschen, insbesondere von Familien mit Kindern, gefeiert, wobei Süßigkeiten, Dekoration und Kostüme die Hauptausgabenbereiche sind.
In der Schweiz hat sich Halloween seit den 1990er-Jahren von einem kaum bekannten Brauch zu einem festen Bestandteil des Einzelhandels entwickelt. Dennoch zeigt sich im Vergleich zur DACH-Region ein deutlich unterschiedliches Bild: Während Deutschland und Österreich bis 2025 ein Halloween-Marktvolumen von über 700 Millionen Euro erreichen, bleibt die Schweiz ein „zurückhaltender Nachzügler“.

Gründe für geringere Schweizer Umsätze:
- Kulturelle Vorbehalte: Halloween wird von Teilen der Bevölkerung als amerikanisierter Brauch abgelehnt.
- Zögerliche Handelsstrategie: Der Detailhandel investiert weniger aggressiv in Halloween-Produkte.
- Stabile Nachfrage: Schweizer Detailhändler berichten dennoch von konstantem Interesse an Deko, Make-up, Kostümen und Süssigkeiten.
Auch die Uhren Industrie hat diesen Trend bis auf wenige Marken wie Swatch etc. verschlafen. Sie konzentriert sich zu stark auf die Umsatzrückgänge der letzten Jahre, obwohl richtig gemacht könnte Halloween auch in der Schweiz zu einen Umsatz-Dominator werden.
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