Das Tourbillon, auch als Wirbelwind bezeichnet, ist erstens eine der größten technischen Herausforderungen der Feinuhrmacherei und zweitens ziemlich unnötig – jedenfalls bei Armbanduhren. Trotzallem besteht eine ungebremste Nachfrage. Das von Abraham-Louis Breguet (1747-1823) entworfene Tourbillon gilt als eine der größten Uhrenkomplikationen aller Zeiten und findet in der Haute Horlogerie auch heute noch viel Zuspruch und Raum. Abraham-Louis Breguet, Taschenuhr Tourbillon Nr. 1 Abraham-Louis Breguet, Taschenuhr Tourbillon Nr. 2 Denn entwickelt wurde es einst, um den Schwerkraftfehler der Hemmung in Taschenuhren auszugleichen, die stets in derselben Position getragen wurden. An einem ständig bewegten Arm bedarf es einer solchen Kompensation nicht. Technische Vernunft hält Hersteller und Käufer komplizierter Uhren aber schönerweise nicht davon ab, sich immer wieder für ein Tourbillon zu begeistern, sie zu verbessern oder neu zu gestalten. Die "korrupte deutsche Uhren-Journaille" versucht immer wieder - mit einem ausgeklügelten Geschäftsmodell seit Jahrzehnten - das Tourbillon "tot zu schreiben", um dann gegen grosszügiges Honorar das Tourbillon in den "Himmel zu heben". Auf der Watches & Wonders 2026 gibt es dafür auch in diesem Jahr viele gute Beispiele dass das Tourbillon nach wie vor gerne lebt. A. LANGE & SÖHNE_Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen" – Ref. 720.035FE Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen" – Ref. 720.035FE Manufakturkalibers L225.1 Die neue "Lumen"-Variante markiert das Debüt des Manufakturkalibers L225.1 – ein vollständig neu konstruiertes automatisches Werks mit 685 Teilen und 50 Stunden Gangreserve. Das Kaliber vereint Tourbillon mit Sekundenstopp, ewigen Kalender mit exakt springenden Anzeigen sowie eine Mondphasenanzeige, die eine rechnerische Abweichung von nur einem Tag in 122,6 Jahren aufweist. Technisch bemerkenswert ist die Kombination mehrerer Detaillösungen, von denen mindestens eine auf ein Patent der Manufaktur aus dem Jahr 2008 zurückgeht: eine V-förmige Stoppfeder, die das sekundengenaue Stellen einer Uhr mit Tourbillon erst ermöglicht. Ebenfalls neu ist der Zentralrotor aus 18 Karat Weißgold mit einer äußeren Schwungmasse aus 950er Platin. Das konstruktive Konzept dahinter geht über reine Mechanik hinaus. Das halbtransparente Saphirglas-Zifferblatt ist nicht nur ästhetisches Mittel: Es dient funktional dazu, die darunter liegenden Kalenderebenen bei Tageslicht mit Energie aufzuladen, damit sämtliche Anzeigen – Großdatum, retrograder Wochentag, Mondphase, Schaltjahresanzeige – bei Dunkelheit lesbar bleiben. Die Mondphasenanzeige erhält erstmals eine integrierte Tag-/Nacht-Indikation: Hinter der Mondscheibe dreht sich eine Himmelsscheibe im 24-Stunden-Rhythmus, die tagsüber einen hellen, nachts einen sternübersäten Himmel zeigt. Alle Anzeigen sind nachleuchtend und können daher auch bei Dunkelheit eindeutig abgelesen werden. Das Zifferblatt folgt einer Geometrie, die für Lange typisch ist. Großdatum, retrograder Wochentag, Sekunde und Mondphase liegen auf einer gemeinsamen Vertikalen; der Stundenminuten-Mittelpunkt bildet die Dreiecksachse. Die Monatsanzeige sitzt dafür nicht im Hilfszifferblatt, sondern auf einem außenliegenden rotierenden Ring – ein konstruktiver Eingriff, der mehr Platz für die darunter liegende Kalenderebene schafft. Eine Schaltjahresanzeige ist dazu bei 6 Uhr in einem eigenen Fenster untergebracht. Zur Finissierung: Tourbillon-Kloben und Zwischenradkloben aus Edelstahl werden in Schwarzpolitur ausgeführt, von Hand graviert und nachpoliert. Der Tourbillon-Diamant-Deckstein sitzt im verschraubten Goldchaton – ein Element, das Lange ursprünglich für seine Taschenuhren in 1A-Qualität verwendete. Die Limitierung auf 50 Exemplare bei einem Platingehäuse von 41,9 Millimetern Durchmesser positioniert die „Lange 1 Lumen" klar im Segment der zeitlimitierten Komplikations-Editionen jenseits von Standardkatalogen. Die Bauhöhe beträgt 13 Millimeter. ARNOLD & SON_Ultrathin Tourbillon Red Gold Onyx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Schwarz, ultraflach, kompromisslos: Die neue Ultrathin Tourbillon Onyx von Arnold & Son ist eine Uhr für Purist:innen – und gleichzeitig ein hochkomplexes Statement moderner Haute Horlogerie. Ihr Zifferblatt besteht aus tiefschwarzem Onyx, einem Naturstein, der für seine gleichmäßige, fast bodenlose Oberfläche bekannt ist. Diese Fläche wirkt wie ein visuelles Vakuum. Alles Überflüssige verschwindet, übrig bleibt ein radikales Design, das den Blick gezielt lenkt. Die Stunden- und Minutenanzeige sitzt dezent in einem dezentralen Hilfszifferblatt bei zwölf Uhr, ebenfalls aus Onyx gefertigt, jedoch mit matter Oberfläche. Der Kontrast zwischen poliertem und satiniertem Stein sorgt für Tiefe, ohne zu auffällig zu werden. Den eigentlichen Fokus bildet aber das fliegende Tourbillon bei sechs Uhr. Es wirkt fast wie ein Fenster in eine andere Welt – eine mechanische Inszenierung, die bewusst in den Vordergrund rückt. Die Gestaltung zitiert historische Marinechronometer und verweist damit auf die Wurzeln der Marke. Hinter der scheinbaren Ruhe verbirgt sich ein hochentwickeltes Uhrwerk. Das Kaliber A&S8300 misst gerade einmal 2,97 Millimeter in der Höhe – ein Wert, der selbst im High-End-Segment außergewöhnlich bleibt. Trotz dieser extremen Bauhöhe integriert das Werk ein fliegendes Tourbillon, das sich einmal pro Minute dreht und zur Verbesserung der Ganggenauigkeit beiträgt. Ergänzt wird das Ganze durch eine Gangreserve von beeindruckenden 100 Stunden, ermöglicht durch ein optimiertes Doppelfederhaus. Hinter der scheinbaren Ruhe verbirgt sich ein hochentwickeltes Uhrwerk. Das Kaliber A&S8300 misst gerade einmal 2,97 Millimeter in der Höhe – ein Wert, der selbst im High-End-Segment außergewöhnlich bleibt. Trotz dieser extremen Bauhöhe integriert das Werk ein fliegendes Tourbillon, das sich einmal pro Minute dreht und zur Verbesserung der Ganggenauigkeit beiträgt. Ergänzt wird das Ganze durch eine Gangreserve von beeindruckenden 100 Stunden, ermöglicht durch ein optimiertes Doppelfederhaus. Durch den Saphirglasboden zeigt sich die gesamte Konstruktion in ihrer vollen Detailtiefe: Genfer Streifen, gebläute Schrauben und eine handgravierte Tourbillonbrücke aus Gold. Das 41,5 Millimeter große Gehäuse bleibt mit einer Höhe von nur 8,4 Millimetern bemerkenswert flach. Angeboten wird die Uhr in Rotgold oder Platin, jeweils mit klar polierten Flächen und einer bewusst schlanken Lünette, die das Zifferblatt optisch vergrößert. Am Handgelenk wirkt die Uhr dadurch gleichzeitig präsent und zurückhaltend. Sie verzichtet auf jedes laute Detail und setzt stattdessen auf Proportion, Material und Kontrast. Das schwarze Alligatorlederband fügt sich dabei nahtlos in diese Ästhetik ein und unterstreicht den formalen Charakter der Uhr. Die Ultrathin Tourbillon Onyx von Arnold & Son erscheint in einer streng limitierten Auflage von jeweils acht Exemplaren pro Version. Der Preis liegt bei rund 74.600 Schweizer Franken (umgerechnet knapp 80.000 Euro) für die Rotgold-Version und etwa 85.400 Schweizer Franken (umgerechnet circa 92.000 Euro) für die Variante in Platin ARTYA_Complexity Dual Tourbillon Die ArtyA Complexity wurde im April 2026 vorgestellt und gilt als spektakuläre mechanische Skulptur, die Präzision und avantgardistisches Design verbindet Die ArtyA Complexity ist eine hochkomplexe Luxusuhr, die sich durch ein innovatives technisches Konzept mit zwei geneigten Tourbillons auszeichnet. Sie wurde im April 2026 vorgestellt und gilt als spektakuläre mechanische Skulptur, die Präzision und avantgardistisches Design verbindet. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Hier sind die wichtigsten Fakten zur ArtyA Complexity Dual Tourbillon: Doppeltes, geneigtes Tourbillon: Die Uhr verfügt über zwei Tourbillons, die jeweils bei 12 und 6 Uhr positioniert sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Tourbillons bewegen sich die Achsen der Unruh hier auf einem konischen Pfad, um Schwerkrafteinflüsse in mehreren vertikalen Positionen gleichzeitig auszugleichen (Double Inclined Tourbillon 12H / 6H). Design & Gehäuse: Die Uhr wird in einem vollständig transparenten Saphirglasgehäuse präsentiert, was den Blick auf das Werk aus jedem Winkel ermöglicht. Zifferblatt: Stunden und Minuten werden über einen Ring angezeigt. Werk & Leistung: Die Uhr bietet eine Gangreserve von bis zu 72 Stunden. Limiterung: Die Produktion ist auf nur neun Stück limitiert. Preis: Der Verkaufspreis liegt bei etwa CHF 170.000 oder EUR 189.000. Die "Complexity" steht für ArtyAs Bestreben, künstlerisches Design mit fortschrittlicher Uhrentechnologie zu verschmelzen. Audemars Piguet 150 Heritage Audemars Piguet setzt zum 150-jährigen Jubiläum ein deutliches Zeichen. Mit der neuen Taschenuhr 150 Heritage präsentiert die Manufaktur einen der komplexesten Zeitmesser ihrer Geschichte und verbindet extreme Mechanik, Astronomie und höchste Métiers d’Art. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Mit der 150 Heritage knüpft Audemars Piguet an jene Kapitel seiner Geschichte an, in denen Taschenuhren als Bühne für maximale uhrmacherische Ambitionen dienten. Schon Modelle wie L’Universelle von 1899 oder La Grosse Pièce von 1921 galten als technische Meilensteine. Genau in dieser Tradition steht die neue Jubiläumsuhr, die nicht als nostalgisches Objekt, sondern als zeitgemäße Neuinterpretation gedacht ist. Die Arbeit verrichtet das neu entwickelte Kaliber 1150, ein ultrakompliziertes Handaufzugswerk mit 1.099 Einzelteilen. Es basiert auf der Architektur des Kalibers 1000, wurde jedoch für das Taschenuhrformat neu konstruiert. Insgesamt vereint das Werk 47 Funktionen und 30 (!) Komplikationen, darunter Grande und Petite Sonnerie, Minutenrepetition mit Supersonnerie-Technologie, Flyback-Chronograph mit Schleppzeiger, fliegendes Tourbillon sowie ein semigregorianischer Ewiger Kalender. Trotz dieser Dichte bleibt die Bedienung bemerkenswert intuitiv – ein zentrales Leitmotiv der jüngeren Audemars-Piguet-Entwicklungen. Ein echtes Novum ist der erstmals realisierte Universalkalender, der unabhängig vom Uhrwerk funktioniert und im Gehäuseboden untergebracht ist. Anders als klassische Ewige Kalender beschränkt sich dieser Mechanismus nicht auf ein einziges Zeitsystem. Stattdessen vereint er Sonnen-, Mond- und Lunisolarzyklen auf einem einzigen Zifferblatt. Angezeigt werden unter anderem Jahre, Monate, Wochen, Mondphasen, Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen sowie kulturelle Feste aus unterschiedlichen Traditionen – von Weihnachten über Ramadan bis zum chinesischen Neujahr. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Die Bedienung erfolgt über ein bidirektionales Rädchen im Gehäuseboden. Eine vollständige Umdrehung entspricht einem Meton-Zyklus von 19 Jahren und aktualisiert alle Anzeigen sofort. Der Kalender bleibt unabhängig von der Gangreserve bis 2099 synchronisiert und verbindet Astronomie, Kultur und Mechanik zu einer ungewöhnlich poetischen Zeitdarstellung. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Auch gestalterisch ist die 150 Heritage ein Statement. Das 50 Millimeter große Gehäuse aus Platin ist vollständig von Hand graviert und mit historischen Motiven sowie dem Jubiläumsemblem versehen. Das Hauptzifferblatt aus Weißgold ist mit blauer, transluzenter Grand-Feu-Emaille veredelt, handgravierte römische Ziffern und Sternspuren greifen das astronomische Thema auf. Eine handgefertigte Platinkette rundet den Zeitmesser als geschlossenes Objekt ab. Die Audemars Piguet 150 Heritage erscheint in zwei einzigartigen Platin-Exemplaren. Zusätzlich sind acht Varianten in 18 Karat Weißgold geplant. Der Preis für die beiden Platinmodelle liegt bei 2,5 Millionen Schweizer Franken, was umgerechnet rund 2,7 Millionen Euro entspricht. Die Weißgold-Versionen sind mit 2,35 Millionen Schweizer Franken angesetzt, also etwa 2,6 Millionen Euro. Alle Ausführungen werden ausschließlich auf Anfrage angeboten und richten sich an einen äußerst kleinen Kreis von Sammler*innen ultrakomplexer Haute Horlogerie. https://www.youtube.com/watch?v=AMe5uU5Ks1I&t=3s BIANCHET_Ultrafino Rotondo UltraFino in Titan Grad 5 Ausführung Zur Watches and Wonders 2026 erweitert Bianchet seine Kollektion um eine neue Facette: die Kreisform. Im Gegensatz zu den bisherigen Modelle, die tonneauförmige Gehäuse besitzen, hat die UltraFino Rotondo ihren Auftritt in einem runden Gehäuse. UltraFino in Carbon-Ausführungen Bianchet bietet den Haute-Horlogerie-Zeitmesser in zwei Varianten an, einem Gehäuse aus Titan Grad 5 sowie einem aus Karbon. Beide Werkstoffe werden unter anderem für ihr geringes Gewicht und ihre hohe Robustheit geschätzt. Während die Titanversion mit einem charakteristischen Glanz aufwartet, besticht das Modell in Karbon durch seine individuelle Maserung. Trotz ihres geringen Gewichts – 48 Gramm in Karbon beziehungsweise 75 Gramm in Titan – und ihrer flachen Bauweise von 8,9 Millimetern Höhe sind die Gehäuse bis 100 Meter wasserdicht und stoßresistent bis 5.000 G. Beide Uhren haben einen Durchmesser von 39,5 Millimetern und werden mit einem integriertenBand sowie zusätzlichen Kautschukband kombiniert. Das Zifferblatt rückt das nach allen Regeln der Kunst veredelte Manufakturkaliber UR01 mit automatischem Aufzug in den Mittelpunkt. Bei einer Höhe von nur 3,85 Millimetern vereint der mechanische Mikrokosmos insgesamt 225 Komponenten und 29 Lagersteine. Ästhetisches und technisches Highlight ist das fliegende Tourbillon aus Titan, das ohne obere Brücke auskommt und scheinbar frei im Raum schwebt. Eine weitere Augenweide der Technik ist das bei Federhaus, in dem die Gangreserve für 60 Stunden gespeichert wird. Zudem wurde eine speziell entwickelte Aufzugs- und Zeigerstellmechanik integriert, die Reibung reduziert, die Effizienz steigert und die haptische Qualität verbessert. Stoßdämpfende Lösungen schützen empfindliche Komponenten auf verschiedenen Ebenen und verleihen dem Werk eine für ultraflache Tourbillons ungewöhnlich hohe Robustheit. Das Bianchet Manufakturkaliber UR01 glänzt mit Superlativen Jedes Werk wird im Atelier von Bianchet in La Chaux-de-Fonds von Hand vollendet. Allein die Anglierung der Brücken beansprucht mehr als dreißig Stunden. Jede Kante wird sorgfältig von Hand bearbeitet und poliert, bis das Metall das Licht auf eine Weise einfängt, die keine Maschine reproduzieren kann. Einen farblichen Kontrast setzt der teilskelettierte und ebenfalls fein dekorierte Rotor aus 18k Roségold. Die UltraFino Rotondo in Titan kostet vor Steuern 62.500 Schweizer Franken oder umgerechnet circa 67.848 Euro. Die Ausführung in Karbon liegt bei 67.500 Schweizer Franken, ebenfalls ohne Steuer, beziehungsweise umgerechnet circa 73.276 Euro. FERDINAND BERTHOUD Mesure du Temps 1787_FB 2TV.1_Fliegendes Tourbillon Zehn Jahre sind seit der Vorstellung des ersten modernen Werks der Chronométrie Ferdinand Berthoud vergangen. Das 2015 präsentierte Kaliber FB-T.FC war ein Meilenstein, weil es zwei hochkomplexe chronometrische Prinzipien vereinte: ein Tourbillon und einen Antrieb über Kette und Schnecke. Hinzu kamen eine Gangreserveanzeige über einen beweglichen Konus sowie eine Architektur, die sich klar an historischen Marinechronometern orientierte. Mit dem FB 2TV beginnt nun ein neues Jahrzehnt. Das neue Manufakturkaliber FB-TV.FC übernimmt die grundlegenden chronometrischen Prinzipien seines Vorgängers, entwickelt sie aber maßgeblich weiter. Die Konstruktion wurde vollständig neu gedacht, die Mechanik neu organisiert und die Anzeige neu inszeniert. Statt die Komplexität diskret zu verbergen, wird sie nun in Szene gesetzt. Die Verbindung von Tourbillon und Kette-Schnecke-Antrieb gehört zu den signifikantesten Merkmalen der modernen Ferdinand-Berthoud-Uhren. Auch das neue Kaliber FB-TV.FC bleibt dieser Idee treu. Der Antrieb über Kette und Schnecke sorgt für eine möglichst konstante Kraftübertragung auf das Reguliersystem, indem die mit dem Ablauf der Zugfeder nachlassende Kraft durch die variierende Geometrie der Schnecke kompensiert wird. Diese historisch tief in der Chronometrie verwurzelte Lösung wird hier in einer zeitgenössischen, hochkompakten Ausführung interpretiert. Die Schnecke ist einseitig gelagert und mit einem neuen Planetengetriebe mit drei Satelliten ausgestattet, das in ihren Sockel integriert ist. Dieses System sorgt dafür, dass das Werk auch während des Aufziehens kontinuierlich weiterläuft. Das Sperrrad liegt dabei unter dem Spiralkegel. Auch das Federhaus wurde grundlegend überarbeitet. Es besitzt keine Rillen mehr am Trommelrand, wodurch die Reibung beim Auf- und Abwickeln der Kette reduziert wird. Die Kette selbst besteht aus 777 Einzelteilen innerhalb eines Gesamtsystems von 1240 Werkkomponenten und misst 279 Millimeter in der Länge. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Das wichtigste Merkmal des neuen Chronomètre FB 2TV ist seine offene, luftige und dreidimensionale Konstruktion. Das neue Kaliber macht beinahe seine gesamte mechanische Choreografie von der Zifferblattseite aus sichtbar. Im Zentrum steht ein fliegendes Tourbillon. Im Unterschied zum ursprünglichen Tourbillon des Kalibers FB-T.FC verzichtet diese neue Konstruktion auf eine obere Brücke. Der Tourbillonkäfig ist ausschließlich in einer Zwischenbrücke gelagert, auf der sowohl das feststehende Sekundenrad als auch die Lagerung des Käfigs montiert sind. Diese freiere Konstruktion steigert die optische Wirkung erheblich, verlangt aber gleichzeitig höchste Präzision in Fertigung, Lagerung und Justage. Der Tourbillonkäfig selbst misst imposante 15 Millimeter im Durchmesser und besitzt ein markantes dreiarmiges Profil. Seine horizontalen und geneigten Flächen nehmen Bezug auf die Geometrie der zentralen Brücke. Das neue Kaliber FB-TV.FC Die Verbindung von Tourbillon und Kette-Schnecke-Antrieb gehört zu den signifikantesten Merkmalen der modernen Ferdinand-Berthoud-Uhren. Auch das neue Kaliber FB-TV.FC bleibt dieser Idee treu. Der Antrieb über Kette und Schnecke sorgt für eine möglichst konstante Kraftübertragung auf das Reguliersystem, indem die mit dem Ablauf der Zugfeder nachlassende Kraft durch die variierende Geometrie der Schnecke kompensiert wird. Diese historisch tief in der Chronometrie verwurzelte Lösung wird hier in einer zeitgenössischen, hochkompakten Ausführung interpretiert. Die Schnecke ist einseitig gelagert und mit einem neuen Planetengetriebe mit drei Satelliten ausgestattet, das in ihren Sockel integriert ist. Dieses System sorgt dafür, dass das Werk auch während des Aufziehens kontinuierlich weiterläuft. Das Sperrrad liegt dabei unter dem Spiralkegel. Auch das Federhaus wurde grundlegend überarbeitet. Es besitzt keine Rillen mehr am Trommelrand, wodurch die Reibung beim Auf- und Abwickeln der Kette reduziert wird. Die Kette selbst besteht aus 777 Einzelteilen innerhalb eines Gesamtsystems von 1240 Werkkomponenten und misst 279 Millimeter in der Länge. Besonders bemerkenswert ist, dass Ferdinand Berthoud die neue Architektur nicht nur zur Präsentation der Mechanik nutzt, sondern sie auch funktional erweitert. Das Kaliber FB-TV.FC integriert zwei zusätzliche Komplikationen, die unmittelbar aus dem Anspruch höchster Präzision hervorgehen. Die erste ist ein Unruhstopp. Durch das Ziehen der Krone wird nicht einfach nur der Sekundenzeiger angehalten, sondern der gesamte Tourbillonkäfig und damit das Uhrwerk selbst. Das ermöglicht eine exakte Zeiteinstellung auf den Sekundenbruchteil. Die zweite Komplikation geht noch weiter: ein sofortiges Zurücksetzen des zentralen Sekundenzeigers. Diese Flyback-Rückstellung ist in der Uhrmacherei grundsätzlich vom Chronographen bekannt, ihre Integration in ein Uhrwerk mit fliegendem Tourbillon sowie Kette-und-Schnecke-Antrieb ist jedoch von ganz anderer Komplexität. Ferdinand Berthoud wollte diese Funktion nicht nur im Stillstand, sondern auch im laufenden Betrieb nutzbar machen. Die Rückstellung erfolgt über einen koaxial in die Aufzugskrone bei drei Uhr integrierten Drücker. Die Rückstellung muss augenblicklich, präzise und ohne Flattern des Zeigers erfolgen. Dafür wurde ein neuer, extrem leichter Titan-Zeiger entwickelt, der die Kraft des Rücksprungs aufnehmen kann. JC BIVER_Carillon Tourbillon Unique Piece Carillon Tourbillon Unique Piece: Grenzen überschreiten sei das Credo der Marke JC Biver. Im Jahr 2023 eröffnete das Vater‑Sohn‑Team einen neuen Abschnitt in der Uhrenwelt mit der Gründung ihrer eigenen Maison. 2024 markierte das Debüt der Marke mit dem ersten modularen Werk, dem JCB‑003, ausgestattet mit Mikrorotor und Null‑Reset‑Funktion.Der Firmensitz befindet sich in einem Bauernhaus aus den 1890er Jahren im Dorf Givrins nahe dem Genfer See – hier arbeiten Uhrmacher und Dekorateure seit der Gründung täglich an den einzigartigen Zeitmessern der Marke.Im Zentrum der Biver-Philosophie steht das unermüdliche Bestreben, den Gipfel der Uhrmacherkunst zu erreichen. Die Uhrmacher hauchen jeder Uhr eine Seele ein, indem sie jeden Millimeter akribisch verzieren und perfektionieren – einschliesslich der unsichtbaren Teile. Diese Liebe zum Detail macht jede Kreation einzigartig. BIVER Tourbillon Carillon UHRWERK Kaliber JCB.001-A Biver Armbanduhr, Einzelstück Tourbillon Carillon, 43 mm, goldgrau,. Armband, mit Faltschliesse, Zifferblatt: automatische Sodalit, Kaliber JCB.001-A, Saphireis, mit Wiederholungsminuten, Saphire, insgesamt: 30,52 ct. Ref.: PRF-00070, Preis CHF 1'384'00.00 (inkl. MWSt) BVLGARI_Octo Finissimo Ultra Tourbillon Platinum xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Zehn Exemplare, 1,85 mm Bauhöhe: Die Octo Finissimo Ultra Tourbillon ist keine Neuentwicklung. Das fliegende Tourbillon-Kaliber BVF 900, das diese Uhr antreibt, stellte Bulgari 2025 vor und holte damit den zehnten Weltrekord in der Octo-Finissimo-Saga für Dünnheit: 1,85 mm Gesamtdicke. Die Titanversion gewann 2025 die Aiguille d'Or beim Grand Prix d'Horlogerie de Genève. Was 2026 neu ist: Das Gehäuse ist aus Platin. Limitiert auf zehn Exemplare. Das ist eine materialbedingte Steigerung des Exklusivitätsanspruchs. Platin stellt dabei eigene Anforderungen. Das Material ist dichter als Titan, deutlich schwerer zu bearbeiten und hat andere Klangeigenschaften. Ob letzteres für ein fliegendes Tourbillon relevant ist, ist diskutierbar. Für eine Minutenrepetition wäre es entscheidend, für ein Tourbillon ohne akustische Funktion bleibt es ein ästhetisches Argument. Technisch kennzeichnet die Platin-Edition eine angepasste Hauptplatine mit galvanischer Behandlung, ein Riegelrad aus sandgestrahltem Stahl sowie ein Armband, das satinierte und polierte Flächen kombiniert. Das charakteristische blaue Detail auf dem skelettierten Zifferblatt bleibt erhalten, es ist eine der wenigen farbigen Akzente, die Bvlgari in der Ultra-Linie zulässt. Kostenpunkt: 799.000 Euro exklusive Steuern. CHOPARD_L.U.C Grand Strike xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx CYRUS GENEVE_Klepcys Vertical Tourbillon Jasper xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Die Cyprus Genève Klepcys vertical Tourbillon Jasper (vorgestellt April 2026) ist eine ultra-limitierte Luxusuhr mit einem Zifferblatt aus natürlichem Jaspis, was jedes Stück zum Unikat macht. Sie zeichnet sich durch einen vertikalen Tourbillon in der Mitte aus, der die Schwerkraft besser ausgleicht, und ist in einem kissenförmigen Gehäuse untergebracht. Hauptmerkmale der Klepcys Vertical Tourbillon Jasper: Zifferblatt & Design: Natürlicher Jaspis mit Textur, Stunden- und Minutenanzeigen mit Jaspis-Einsätzen, skelettierte Brücken. Werk: Das Kaliber CYR625 (Handaufzug) besteht aus 344 Komponenten. Tourbillon: Ein vertikaler 60-Sekunden-Tourbillon, der auf einer 90°-Achse rotiert, um die Präzision zu erhöhen. Gehäuse: Charakteristisches kissenförmiges Gehäuse (44 mm) mit zwei Kronen bei 3 und 9 Uhr, die für Zeitkorrektur und Aufzug dienen. Gangreserve: Über 100 Stunden. Limiterung: Ultra-limitierte Edition. Diese Uhr verbindet technische Präzision, entworfen vom Uhrmacher Jean-François Mojon, mit einzigartigen Naturmaterialien. CZAPECK & CIE._Antarctique Revelation Titanium Cosmic Blue Antarctique Tourbillon Titanium Cosmic Blue Die Antarctique Tourbillon Titanium Cosmic Blue, bildet gewissermaßen den Höhepunkt dieser Titan-Neuheiten-Trilogie. Ihr Reiz liegt in der Klarheit, mit der Czapek die tragenden Elemente des Kalibers 9 auf der Zifferblattseite sichtbar macht. Fliegendes Tourbillon, Räderwerk und Federhaus sind auf der vertikalen Achse ausgerichtet und scheinen über dem handguillochierten Zentrum zu schweben. Dieses Zentrum trägt das sogenannte Singularité-Dekor, das von Czapeks langjährigem Partner Metalem eigens für dieses Modell entwickelt wurde. Der Name verweist auf den astronomischen Begriff der Singularität – auf jene Bereiche des Universums, in denen Raum und Zeit gewissermaßen verschmelzen und in ihrer gewohnten Form nicht mehr unterscheidbar sind. Genau diese Assoziation macht das Muster so stark: Es verleiht dem Zifferblatt eine enorme Tiefe und lässt die darüberliegende Mechanik wie in einem abstrakten Raum erscheinen. Dank des bereits beschriebenen Farbtons gewinnt dieser Eindruck nochmals deutlich an Intensität. Das Blau zieht den Blick in die Tiefe, während die mechanischen Strukturen sich scharf abzeichnen. Stundenindizes sitzen dabei nicht direkt auf dem Zifferblatt, sondern auf dem Minutenring. Handpolierte Kanten, die satinierte Bearbeitung der oberen Arme des Tourbillonkäfigs sowie die lange, schlanke Räderwerksbrücke und die skelettierte Federhausbrücke erzeugen vor diesem satten Blau ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten. Auch die Rückseite bleibt dieser Idee treu. Der Aufzugsrotor aus 18-karätigem Gold ist von Czapeks unabhängiger Meistergraveurin von Hand mit einem Muster graviert worden, das wiederum von Schwarzen Löchern inspiriert ist. Das Kaliber 9 markiert für Czapek einen weiteren entscheidenden Entwicklungsschritt. Es ist das erste Werk der Marke, das nicht nur vollständig intern entworfen, konzipiert und konstruiert, sondern zum Großteil auch intern gefertigt wird. Technisch zeigt sich dies etwa in der neu entwickelten Geometrie des Tourbillons mit seinem präzise gefertigten konvexen Titan-Käfig sowie im gegen den Uhrzeigersinn arbeitenden Kronrad, für das Czapek eine eigene Verzahnung entwickeln musste. Darüber hinaus übernimmt die Manufaktur inzwischen auch bestimmte Finissierungen selbst. So werden etwa große Teile des Anglierens und Sandstrahlens der zentralen Zifferblattbrücke im eigenen Haus ausgeführt. Die Antarctique Tourbillon Titanium Cosmic Blue erscheint in einem 40,5-Millimeter-Gehäuse und ist auf 25 Exemplare limitiert. Drei Kaliber, drei Entwicklungsstufen Die Auswahl dieser drei Modelle ist kein Zufall. Sie folgt einer inneren Logik, denn jedes der verwendeten Kaliber markiert einen wichtigen Abschnitt in der Entwicklung der Marke. Das SXH5 war der erste große Schritt hin zur echten uhrmacherischen Eigenständigkeit und ist bis heute ein Identitätsträger der Maison. Die Révélation zeigt, wie sich dieses Grundwerk in eine völlig neue ästhetische und konstruktive Richtung weiterdenken lässt. Das Kaliber 9 wiederum dokumentiert, wie weit Czapek mittlerweile beim Ausbau der eigenen Fertigungstiefe gekommen ist. Dabei betont die Marke zugleich, dass sie an das traditionelle Prinzip der Établissage glaubt. Czapek strebt eine moderne Form von Unabhängigkeit an: genug eigene Kompetenz, um Entwicklung, Konstruktion und große Teile der Fertigung selbst zu kontrollieren, und gleichzeitig die Freiheit, weiterhin mit den hervorragenden, spezialisierten Partnern der Schweiz für Gehäuse, Zifferblätter oder spezifische Komponenten zusammenzuarbeiten. Mit den neuen Antarctique-Modellen gelingt Czapek auf diese Weise eine bemerkenswert schlüssige Weiterentwicklung seiner ikonischen Linie. Titan verändert die Antarctique nicht grundlegend, aber es verschiebt ihre Charakteristik. Die Uhren wirken leichter, technischer und sportlicher, ohne ihre hohe uhrmacherische Ausdruckskraft zu verlieren. Cosmic Blue wiederum sorgt dafür, dass diese technische Leichtigkeit nicht kühl oder distanziert erscheint, sondern emotional aufgeladen bleibt. Gerade in der Kombination aus markanter Form, integrierter Konstruktion, differenzierter Oberflächenbearbeitung und hochentwickelten Manufakturkalibern zeigen diese drei Neuheiten, wie souverän sich Czapek inzwischen zwischen Sportlichkeit und Haute Horlogerie bewegt. JACOB & CO._God of time Das schnellste Tourbillon der Welt Im Zentrum der neuen Jacob & Co. "God of Time" steht ein Superlativ, der selbst in der Welt der Haute Horlogerie selten ist. Das Tourbillon vollführt eine komplette Rotation in nur vier Sekunden. Damit dreht es sich 15-mal pro Minute und ist schneller als alles, was bislang in einer Armbanduhr realisiert wurde. Üblicherweise benötigt ein Tourbillon 60 Sekunden für eine Umdrehung, selbst sogenannte Hochgeschwindigkeitsvarianten gelten mit fünf oder acht Sekunden bereits als Extrem. Jacob & Co. verschiebt diese Grenze nun erneut. Möglich wird das durch ein kompromisslos auf Effizienz getrimmtes Konstruktionsprinzip. Der Tourbillonkäfig besteht überwiegend aus Titan und bringt lediglich 0,27 Gramm auf die Waage. Weniger Masse bedeutet weniger Trägheit – eine zwingende Voraussetzung bei dieser Rotationsgeschwindigkeit. Angetrieben wird das System vom neu entwickelten Handaufzugskaliber JCAM60, das bei 3 Hz arbeitet und dennoch eine Gangreserve von 60 Stunden bietet. Vier Federhäuser liefern die notwendige Energie, während ein integriertes Konstantkraftsystem diese dosiert an die Hemmung weitergibt, um Gangstabilität trotz extremer Belastung zu gewährleisten. https://www.youtube.com/watch?v=xpvz-JmZeME Jacob & Co. belässt es jedoch nicht bei reiner Technik. Die "God of Time" erzählt eine visuelle Geschichte, die tief in der Mythologie verwurzelt ist. Auf dem Zifferblatt aus blauem Aventurin erhebt sich Chronos, die Personifikation der Zeit. Die 37 Millimeter hohe Figur wird vollständig von Hand aus 18-karätigem Roségold gefertigt, graviert, poliert und patiniert. Chronos hält den rasenden Tourbillonkäfig wie ein pulsierendes Herz vor seiner Brust – eine Inszenierung, die Mechanik und Symbolik untrennbar miteinander verbindet. Das 44,5 Millimeter große Gehäuse greift diese Erzählung auf und orientiert sich formal an einer ionischen Säule, inklusive geriffeltem Mittelteil. Mit einer Höhe von 18,25 Millimetern wirkt die Uhr wie ein tragbares Monument. Die Krone sitzt links, während das Tourbillon bewusst auf der rechten Seite platziert ist, sodass seine Bewegung am Handgelenk sichtbar bleibt. Auf dem Saphirglasboden der "God of Time" ist Jacob & Co. Firmengründer Jacob Arabo mit Porträt und Signatur verewigt. Auf der Rückseite zeigt der Saphirglasboden nicht nur das Kaliber, sondern auch das Porträt von Firmengründer Jacob Arabo samt Signatur – ein persönlicher Verweis auf seinen 60. Geburtstag, zu dem diese Uhr entstanden ist. Die Jacob & Co. "God of Time" erscheint in einer streng limitierten Auflage von 60 Exemplaren. Das Modell kostet etwa 309.000 Euro. Erhältlich ist die Uhr über ausgewählte Jacob-&-Co.-Boutiquen. JAEGER-LECOUTRE_Master Hybris Inventia Gyrotourbillon à Stratosphère Master Hybris Inventiva Gyrotourbillon à Stratosphère Die neue Master Hybris Inventiva Gyrotourbillon à Stratosphère ist das erste Modell der Hybris Inventiva Serie, die für die Entwicklung scheinbar unmöglicher Komplikationen steht. Das neu patentierte dreiachsige Tourbillon deckt 98 % aller möglichen Positionen ab und bietet so eine bislang unerreichte Präzision. Das Gehäuse aus Platin (950/1000) gibt den Blick auf das Uhrwerk aus 18-karätigem Weißgold (750/1000) frei, veredelt mit Guillochierung, Lackierung, handanglierten Brücken und einem durchscheinenden blauen Emaille-Ring. MASTER HYBRIS MECHANICA ULTRA THIN MINUTE REPEATER TOURBILLON Master Hybris Mechanica Ultra Thin Minute Repeater Tourbillon Angetrieben vom Kaliber 362 verfügt die neue Master Hybris Mechanica Ultra Thin Minute Repeater Tourbillon über ein ultraflaches 5-mm-Automatikwerk mit Minutenrepetition und fliegendem Tourbillon. Ihr skelettiertes Design, akzentuiert durch Saphirbrücken, gibt den Blick frei auf die 593 Komponenten und den guillochierten Rotor. Im 18-karätigen Rotgold-Gehäuse (750/1000) des Zeitmessers trifft technisches Know-how auf feinste Haute Horlogerie Finishes. MASTER GRANDE TRADITION TOURBILLON JUMPING DATE Master Grande Tradition Tourbillon Jumping Date Angetrieben vom Kaliber 978 präsentiert die neue Master Grande Tradition Tourbillon Jumping Date das charakteristische Tourbillon mit innovativer springender Datumsanzeige. Die überarbeitete Konstruktion des Uhrwerks verfügt bei 9 Uhr über eine Öffnung, durch die der „Papillon“-Mechanismus sichtbar wird. Ein tiefblaues Zifferblatt mit Gerstenkornmuster, Zeiger und Indizes aus 18-karätigem Rotgold (750/1000) sowie edle Haute Horlogerie Finishes runden diese elegante Neuinterpretation ab. KERBEDANZ_Maximus 6 Tourbillon xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Sechs-Minuten-Tourbillon und Tageslängenanzeige Wesentlich im Haus mitentwickelt wurde die „Maximus“ von Kerbedanz. Sie ist, wie der Name ankündigt, ein Weltrekord. Zentraltourbillons – die zu konstruieren eine noch weit größere Herausforderung ist als die herkömmliche Position bei 6 Uhr – haben in den vergangenen jähren auch bei manchen Marken auf der Watches and Wonders Furore gemacht. Die „Maximus“ lässt aber in der Mitte des Werks das weltweit größte Armband-Tourbillon rotieren. Seiner Prominenz angemessen, braucht es sechs Minuten für eine würdevolle Umdrehung, auch das einmalig und auf 99 Exemplare limitiert.Kerbedanz MAXIMUS 6 KROSS STUDIO_MT1.1: Le Tourbillon 7 Jours xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Aus Kross Studio wird Marco Tedeschi: Mit der MT1.1 präsentiert der Genfer Uhrmacher erstmals eine Uhr unter eigenem Namen. Im Mittelpunkt stehen ein neu konstruiertes Manufakturkaliber mit fliegendem Tourbillon und sieben Tagen Gangreserve. Marco Tedeschi, Gründer und Mastermind der bisher unter dem Namen Kross Studio bekannten Marke aus der Umgebung von Genf, hat Kross Studio umbenannt: Die Marke läuft künftig unter seinem Namen Marco Tedeschi. Ihren ersten Auftritt unter der neuen Bezeichnung hatte die Marke auf des Watches and Wonders 2026.Und die Neuheit, die im Mittelpunkt stand, war die MT1.1 – Le Tourbillon 7 Jours. Alle bisher unter Kross Studio bekannten Aktivitäten werden nun in einer eigenständigen Marke gebündelt und neu positioniert. Bereits seit 2020 hatte Marco Tedeschi mit Kross Manufacture und Kross Studio eine integrierte Struktur aufgebaut, die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung unter einem Dach vereint. Mit der neuen Marke wird dieses System nun noch besser sichtbar. Marco Tedeschi Vom zentralen Tourbillon zur eigenen Marke Die Wurzeln reichen zurück ins Jahr 2006, als Tedeschi – damals noch Student – sein erstes Zentraltourbillonentwickelte und patentieren ließ. Dieses Konzept bildet bis heute die Grundlage seiner Konstruktionen und definiert seine uhrmacherische Philosophie: „Form follows the movement“. Die MT1.1 ist nun die erste Uhr, die diese Vision unter dem eigenen Namen konsequent umsetzt. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Kaliber MT 7010 IRM: Tourbillon mit 7 Tagen Gangreserve Im Zentrum steht das neu entwickelte Handaufzugskaliber MT 7010 IRM, das konsequent um zwei Elemente aufgebaut ist: das Tourbillon und ein möglichst großes Federhaus. Die Konstruktion folgt dabei keinem klassischen Layout. Statt mehrere Federhäuser zu kombinieren, nutzt Tedeschi ein einziges, überdimensioniertes Federhaus, das einen Großteil der Werkfläche einnimmt. Die Kombination aus großem Federhaus und kontrollierter Energieabgabe sorgt für eine gleichmäßige Amplitude über die gesamte Laufzeit hinweg. Das übergroße Federhaus sorgt für eine Gangreserve von7 Tagen, ohne zusätzliche Komplexität durch mehrere Energiequellen. Das Werk arbeitet mit einer Frequenz von 3 Hertz und umfasst rund 245 Komponenten. Die Gangreserve wird über eine Anzeige bei 12 Uhr dargestellt, sie bildet zugleich eine zentrale Blickachse mit dem Tourbillon bei 6 Uhr. Dieses ist als fliegendes Tourbillon, konzipiert, d. h. es ist nur einseitig, von unten gelagert, sodass keine über dem Tourbillon angebrachte Brücke die Blicke auf den Mechanismus behindert. Die kleine Sekunde ist ins Tourbillon integriert: Das ist möglich, weil sich dessen Käfig einmal in 60 Sekunden um die eigene Achse dreht. KS 06 Tourbillon Central Flottant, Titane Bleu xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx L'EPÉE 1839_"The Gekko" XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Wie der Gekko selbst passt sich die Manufaktur an unbekanntes Terrain an. Widerstandsfähig, neugierig und ohne Scheu vor technischen oder kreativen Herausforderungen erweitert L’Epée 1839 weiterhin die Horizonte der Uhrmacherkunst und verwandelt die stille Mystik des Gekkos in mechanisches Leben – wo Natur, Symbolik und Zeit miteinander verflochten sind. Klein, lautlos und stets wachsam – der Gecko hat seit jeher die menschliche Vorstellungskraft beflügelt. Kulturenübergreifend – von Südostasien über den Mittelmeerraum bis zu den Inseln Polynesiens – gilt es als Hüter des Heims, als Symbol für Erneuerung, Anpassungsfähigkeit und stille Widerstandskraft. Mit müheloser Anmut und Eleganz bewegt sich der Gecko an Wänden und Decken, wo nur wenige Geschöpfe es vermögen. Dank Millionen mikroskopisch kleiner Härchen auf seinen Zehenpolstern kann das Tier selbst auf den glattesten Oberflächen Halt finden und der Schwerkraft mit bemerkenswerter Präzision trotzen. Inspiriert von dieser natürlichen Agilität, kann der Gekko von L'Epée 1839 sowohl an der Wand montiert als auch auf einen Tisch gestellt werden, wodurch die Zeit entweder als Wand- oder Tischuhr abgelesen werden kann. Zeitmesser und Kunstobjekt zugleich, der Gekko fügt sich in seine Umgebung ein wie eine lebendige Skulptur und verleiht dem Raum, den er einnimmt, eine stille mechanische Lebendigkeit. Einmal an der Wand montiert, offenbart The Gekko eine neue Dimension der Vielseitigkeit. Dank seines raffinierten Befestigungssystems kann das Stück in elf verschiedenen Positionen fixiert werden, sodass das Tierchen eine Vielzahl von Ausrichtungen einnehmen kann. Wie ein lebender Gecko, der sich seinen Platz auf einer Oberfläche aussucht, kann er so angeordnet werden, dass er klettert, sich streckt oder ruht – nach oben, unten oder seitwärts – jede Position bietet eine neue Perspektive auf die Skulptur. In einer raffinierten Erweiterung dieser Anpassungsfähigkeit verfügt das Zifferblatt über einen drehbaren Ring, der so eingestellt werden kann, dass er der gewählten Ausrichtung des Gecko entspricht. Dadurch werden die Stundenmarkierungen neu positioniert, um eine optimale Ablesbarkeit der Zeit aus jedem Blickwinkel zu gewährleisten. Auf diese Weise passt sich das Objekt nicht nur seiner Umgebung an, sondern auch der Vision seines Besitzers. Die Zeit wird auf einem offenen Zifferblatt angezeigt, das auf dem Rücken der Kreatur angebracht ist, wo zwei Zeiger die Stunden und Minuten anzeigen. Über den zentralen Ring hinaus entfaltet sich eine filigrane Metallstruktur über das Zifferblatt, deren durchbrochenes Design an die organische Textur der Gecko-Haut erinnert. Licht strömt frei durch die luftige Architektur und verleiht dem Zifferblatt sowohl Tiefe als auch Leichtigkeit, während es die filigranen Muster widerspiegelt, die auf dem Körper der Eidechse zu finden sind. Nahtlos in die Skulptur integriert, wirkt das Zifferblatt wie eine natürliche Erweiterung des Tieres selbst. Im Herzen dieser Kreation verbirgt sich ein verspieltes und poetisches Detail: Die Uhr wird durch das Hin- und Herbewegen ihres Schwanzes aufgezogen. In der Natur dient der Schwanz des Geckos sowohl als Energiereserve als auch als Überlebensinstrument – er kann sich in Gefahrensituationen ablösen und wächst schließlich wieder nach. Hier wird der Schwanz zur Quelle der Vitalität des Zeitmessers. Durch das Aufziehen wird die Energie gespeichert, die das Uhrwerk in Gang setzt und den langsamen und stetigen Lauf der Zeit antreibt. Die Zeit selbst wird unterhalb der Uhr mit einem speziellen Aufziehschlüssel eingestellt. Während sich das Uhrwerk abwickelt, wird die gespeicherte Energie allmählich freigesetzt – in Anlehnung an den natürlichen Kreislauf von Verlust, Erneuerung und Kontinuität. Das Aufziehen und Einstellen der Zeit werden zu mehr als bloßen mechanischen Handgriffen; sie bilden ein stilles Ritual, durch das der Besitzer das Tier zum Leben erweckt und sich mit ihm verbindet. So wie sich die Zeit oft wie ruhige Momente anfühlt, unterbrochen von plötzlichen Sprüngen, geprägt von Fristen, besonderen Ereignissen und Wendepunkten in unserem geschäftigen Alltag, erscheint der Gecko oft vollkommen still, ruhig an einer Wand ruhend – und doch stets bereit, sich zu bewegen. Dieselbe Philosophie lebt in The Gekko von L’Epée 1839. Die Skulptur strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, während im Inneren ein durchbrochenes Uhrwerk die komplexe innere Architektur des Mechanismus offenbart. Wie ein lebendiges Anatomiebild bleiben die Zahnräder vollständig sichtbar und bringen das mechanische Leben des Wesens an die Oberfläche. Am Kopf gibt die Hemmung – positioniert wie der Geist des Geckos – den Takt der Zeit und spiegelt die stille Wachsamkeit des Tieres wider. Große Sorgfalt wurde der Veredelung des Körpers, der Beine und des Schwanzes des Wesens gewidmet; jedes Element wurde akribisch von Hand gefertigt und veredelt. Hausinterne Techniken wie Anglage, Spiegelpolieren, Satinieren, Kreissatinieren, Sandstrahlen und Polieren verleihen den Oberflächen Tiefe und Kontrast. Durch das Spiel des Lichts auf jeder Rundung und Facette offenbaren die Oberflächen den skulpturalen Charakter des Stücks und lassen Reflexionen und Schatten die Gestalt des Geckos beleben – ganz so, wie das Licht, das über die Haut dieses faszinierenden Lebewesens gleitet. Der Gecko – ein Geschöpf voller Einfallsreichtum und Inspiration Mit The Gekko würdigt L’Epée 1839 dieses faszinierende Tier, das Wissenschaftler für viele verschiedene Zwecke erforschen, von Biologie und Evolution bis hin zu Materialwissenschaften und Robotik. Der Gekko enthüllt die Geheimnisse der Naturtechnik und inspiriert Innovationen sowie Technologien der nächsten Generation. In vielen Kulturen hat der Gecko eine reiche symbolische Bedeutung. In vielen Teilen Asiens gilt es als Hüter des Hauses und als Glücksbringer, wobei seine stille Präsenz an den Wänden ein Zeichen für Schutz und Harmonie ist. Im Mittelmeerraum, wie etwa in Spanien, ist die kleine Eidechse ein vertrauter Begleiter warmer Abende, bewundert für ihre Widerstandsfähigkeit und die Fähigkeit, die wechselnden Jahreszeiten zu überdauern. Über die Pazifikinseln und Teile Afrikas hinweg werden Geckos auch mit Ahnengeistern, Erneuerung und Anpassungsfähigkeit in Verbindung gebracht. Ähnlich wie die Zeit selbst ist das Tier unauffällig und doch allgegenwärtig – es beobachtet still, hält durch und erneuert sich. Seine Fähigkeit, seinen Schwanz zu regenerieren, geduldig zu beobachten, bevor es zuschlägt, und sich nahtlos zwischen Oberflächen zu bewegen, hat es zu einem dauerhaften Symbol für Überleben, Wachsamkeit und Verwandlung gemacht. Durch die Vision der Designerin Marie Siebenborn verwandelt L’Epée 1839 diesen bescheidenen Begleiter in ein raffiniertes Uhrmacherkunstwerk – sowohl verspielt und skulptural als auch tief symbolisch. Ob auf einer Mauer thronend oder auf einem Tisch ruhend, wird das Wesen zu einem stillen Wächter der Zeit, der den Rhythmus des täglichen Lebens mit unerschütterlicher Wachsamkeit beobachtet. Als Hommage an Natur, Handwerkskunst und Fantasie verkörpert The Gekko den einzigartigen Ansatz von L’Epée 1839 in der Uhrmacherkunst: wo technische Meisterschaft auf Kreativität trifft und wo die Zeit selbst zu einer lebendigen Präsenz wird. STECKBRIEFMARKEMODELLREFERENZANZEIGEStunden und Minuten: rundes, durchbrochenes Skelett-Zifferblatt mit zwei Zeigern für Stunden und Minuten.HAUPTSTRUKTURABMESSUNGEN66 mm hoch, 290 mm lang, 180 mm breitGEWICHTGewicht: 1,4 kgUHRWERKL’Epée 1839 ManufakturwerkUNRUHFREQUENZUnruhfrequenz: 18.000 A/h / 2,5 HzGANGRESERVEGangreserve: 8 TageLAGERSTEINELagersteine: 11ANZAHL DER BAUTEILEAnzahl der Bauteile: 220 StückSTOSSSICHERUNGIncabloc-StoßsicherungssystemVEREDELUNGpolierte und sandgestrahlte Platinen, polierte ZahnräderAUFZUGHandaufzug mittels Schwanzbewegung durch Hin- und Herbewegen des Gekko-SchwanzesSCHLÜSSELZeiteinstellung auf der Rückseite der Uhr mithilfe eines speziellen AufzugsschlüsselsMATERIALIEN & VEREDELUNGEdelstahl, Messing und lackierte ElementeSatinierte und polierte Beine und SchwanzSpezielle LackiertechnikÜBER DIE DESIGNERINMarie Siebenborn ist Uhrendesignerin und arbeitet derzeit bei Longines. Während ihres Designstudiums und verschiedener Praktika verbrachte sie insbesondere Zeit bei L’Epée 1839, wo mehrere Uhren- und kinetische Skulpturenprojekte entstanden, darunter The Gekko. Mit ihrer Leidenschaft für uhrmacherisches Know-how, Kunsthandwerk und außergewöhnliche Objekte erkundet sie die Uhrmacherkunst und ihr Erbe als Feld für kreativen Ausdruck und fördert dabei sowohl ihre Neugier als auch ihre Perspektive als Designerin.VERFÜGBARKEITThe Gekko von L’Epée 1839 ist eine limitierte Auflage von 99 Exemplaren, erhältlich in drei Ausführungen: Vollvergoldet, Schwarz & Silber und Champagner.PREISXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX LORIGE_AS-01 TOURBILLON AUTO - F1 1993 - AUTRALIA - ADELAIDE - PHOTO : GILLES LEVENT / DPPI ALAIN PROST / WILLIAMS RENAULT - AYRTON SENNA (BRA) / MCLAREN FORD - DAMON HILL / WILLIAMS RENAULT - AMBIANCE - PORTRAIT - PODIUM FRONT RÜCKSEITE Am 7. November 1993, gewann der brasilianische Fahrer am Ende eines meisterhaft durchgeführten Großen Preises von Australien (Ayrton Senna hatte die beste Qualifikationszeit gefahren) sein 41. und letztes Rennen am Steuer eines McLaren-Ford viel weniger entwickelt als der beeindruckende Williams-Renault seiner beiden Verfolger, Alain Prost und Damon Hill. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX LOUIS MOINET_1816 Tourbillon Chronograph Mit dem 1816 Tourbillon Chronograph schlägt Louis Moinet die Brücke zurück zu seinen Ursprüngen. Die Uhr ist eine direkte Referenz an den „Compteur de Tierces“ von 1816 – den ersten Chronographen der Geschichte. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Das Design zitiert bewusst historische Elemente, interpretiert sie jedoch in einer modernen Formensprache. Das 40,6 Millimeter große Titangehäuse kombiniert klassische Linien mit einer technischen Präsenz. Auf dem Zifferblatt sorgen verschiedene Oberflächen und fein gravierte Details für Tiefe, während gebläute Zeiger und ein sichtbar integriertes Tourbillon einen starken visuellen Akzent setzen. Im Inneren arbeitet das Handaufzugskaliber LM114 mit zwei Komplikationen, die die Geschichte der Uhrmacherei geprägt haben: ein Monopusher-Chronograph mit Schaltrad und ein fliegendes Tourbillon. Die Gangreserve von 96 Stunden unterstreicht den Anspruch als ernsthafte Haute-Horlogerie-Kreation. Limitiert auf nur zwölf Stück, ist dieses Modell vor allem für Sammler und Sammlerinnen gedacht. 1816 Chronograph: Historisches Design in neuer Farbwelt Parallel dazu präsentiert Louis Moinet eine neue Version des 1816 Chronographen, die das historische Erbe zugänglicher interpretiert. Im Zentrum steht ein neu entwickeltes Manufakturkaliber, dessen Architektur sich an der ursprünglichen Konstruktion von 1816 orientiert. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Auffällig ist die warme Champagner-Farbgebung des Zifferblatts, die die komplexe Schichtung und die verschiedenen Ebenen besonders betont. Die typische Anordnung der Totalisatoren bleibt erhalten und sorgt für eine hohe Wiedererkennbarkeit, während römische Ziffern beim Stundenzähler direkt auf das historische Vorbild verweisen. Das Gehäuse aus Titan bleibt technisch geprägt, wirkt jedoch eleganter und zurückhaltender als beim Tourbillon-Modell. Der Handaufzug und klassische Elemente wie Schwanenhalsregulierung und Schaltrad machen klar, dass hier bewusst die mechanische Tradition im Mittelpunkt steht. Die Uhr kostet umgerechnet circa 32.000 Euro. MOSER & CIE._Steamliner Tourbillon Concept xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx RICHARD MILLE_RM07-01Ceramic power blue xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx RUDIS SYLVA_RS Harmonious Oscillator xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx ULYSSE NARDIN_Super Freak 50 Ex Preis CHF 320'000 xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx VACHERON CONSTANTIN Kollektion Les Cabinotiers Minutenrepetition Tourbillomn Skelett Kal. 2755 TMR SQ WIRD LAUFEND FORTGESETZT