Rund statt tonneauförmig: Mit der neuen RM 33-03 bringt Richard Mille nicht nur ein schlankes Design, sondern auch ein komplett neues Kaliber mit Mikrorotor und feiner Skelettierung auf den Markt – erhältlich in Titan oder Carbon TPT mit Rotgold.
Zurück zur runden Form – aber typisch Richard Mille.
Lange galt das tonneauförmige Gehäuse als unverkennbares Markenzeichen von Richard Mille. Doch mit der RM 33-03 kehrt die Marke 2025 überraschend zur runden Silhouette zurück – und das mit beeindruckender Konsequenz.
Die neue Automatikuhr misst schlanke 41,7 Millimeter im Durchmesser bei einer Höhe von gerade mal 9,7 Millimetern. Damit ist sie deutlich tragbarer als frühere Modelle wie die RM 032, mit der sich die Brand von dem runden Design 2024 eigentlich verabschiedet hatte. Aber was aussieht wie eine formale Rückbesinnung, ist in Wahrheit ein technischer Fortschritt: Die RM 33-03 bringt nämlich derzeit das Beste aus zwei Welten zusammen – klassische Gehäuseproportionen und avantgardistische Hightech-Materialien.

Erhältlich ist sie entweder in Grade-5-Titan oder als spektakuläre Komposition aus Carbon TPT mit einem Mittelteil aus 5N-Rotgold. In beiden Varianten prägt ein dreiteilig aufgebautes Gehäuse das Design. Sechs massive Schrauben setzen optisch industrielle Akzente auf der Lünette. Die integrierten Kautschukbänder schließen sich dynamisch an die Form des Gehäuses an und betonen die sportliche Seite der Uhr – auch wenn die Wasserdichtigkeit mit 30 Metern eher unter “urban sporty” fällt.
Das Kaliber RMXP3 ist skelettiertes Understatement pur
Die wirkliche Sensation sitzt aber unter dem Zifferblatt: Das brandneue Kaliber RMXP3 ist ein skelettiertes Automatikwerk mit offen zentriertem Mikrorotor aus massivem Platin. Es misst gerade einmal 3,28 Millimeter in der Höhe – ein kleines Kunststück, ermöglicht durch eine Konstruktion, die auf Effizienz, Kompaktheit und Stabilität gleichermaßen setzt. Die Basis bildet eine Titangrundplatine mit Titalyt-Beschichtung, die in Kombination mit PVD-veredelten Brücken für maximale Härte und Dimensionsstabilität sorgt.

Die Zifferblattarchitektur setzt auf Tiefe und Transparenz
Ein schwarzer PVD-behandelter Datumsring schwebt zwischen vier und fünf Uhr, ergänzt von einer kleinen Sekunde bei sechs Uhr – eine für Richard Mille eher ungewöhnliche Komplikation, die visuell aber eine subtile Lebendigkeit erzeugt. Die applizierten Ziffern aus 18-Karat-Rotgold sind auf feinen Titanstreben montiert, die über dem Werk zu schweben scheinen.
Wie bei allen Richard-Mille-Uhren werden die Finissierungen stets durch Mikrosandstrahlung, Satinierung oder ein angliertes Finishing geprägt – jedes Detail trägt schließlich zur dreidimensionalen Licht- und Schattenwirkung bei, die das RMXP3-Kaliber zur Bühne macht.
Preis und Verfügbarkeit
Die Richard Mille RM 33-03 Automatic ist ab sofort erhältlich – wahlweise in Titan für 115.000 Schweizer Franken (umgerechnet etwa 123.200 Euro) oder in der Variante mit Carbon TPT und Rotgold für 145.000 Franken (etwa 155.000 Euro).
SUMMARY_Richard Mille überrascht immer wieder aufs Neue. Der Uhrenenthusiast Richard Mille, Jahrgang 1951, beginnt bereits 1974 seine Karriere in der Uhrenindustrie. Mille ist bei verschiedenen Uhrenmarken in leitenden Funktionen tätig, bevor er Anfang der 1990er Jahre Geschäftsführer der Uhrensparte des renommierten französischen Schmuckunternehmens Mauboussin wird. 1999 verlässt Richard Mille das Unternehmen und gründet zusammen mit dem Schweizer Hersteller Audemars Piguet sein eigenes Uhrenlabel. “Mein Ziel war es, ein neues, extrem hochwertiges Luxussegment innerhalb der High-End-Uhrenbranche zu schaffen, und ich war sehr gespannt, was dabei herauskommen würde”, so Richard Mille, den ich schon seit über 30 Jahre begleite, zur digitalen Tourbillon Plattform Tick-Talk.
Die Kollektionen der Marke brechen ganz bewusst mit traditionellen Codes moderner Luxusuhren – oft verbunden mit einem barocken Stil und kostbaren Materialien wie Gold und Platin. Richard Milles Zeitmesser setzen neue Trends und unübersehbare Zeichen in der Welt der klassischen Uhrmacherei: Unverwechselbare Designs, Hightech-Materialien aus der Formel 1 und er Luftfahrt, handwerklich gefertigt in Zusammenarbeit mit den besten Schweizer Herstellern von Komponenten und Uhrwerken. Richard Milles Zeitmesser – darunter selbstverständlich auch exklusive Modelle für Piloten – sind keine Alltagsuhren. Sie sind vielmehr der Sportwagen, oder noch besser, der Privatjet für das Handgelenk. Nicht nur, weil sie aus innovativen, stoßfesten und besonderes leichten Materialien aus dem Rennsport und dem Flugzeugbau gefertigt sind, auch aus preislicher Sicht. Sechs- und siebenstellige Summen sind ganz normale Preiskategorien für einen streng limitierten Richard Milles Chronometer. High-End-Uhren aus High-End-Materialien zu High-End-Preisen.
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