Dienstag , 31 März 2020
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Wiener Opernball 2020: Diese Highlights werden erwartet

Am Donnerstag findet der 64. Wiener Opernball statt. Welche Highlights Baulöwe Richard „Mörtel“ Lugner sowie die anderen Gäste und Zuschauer am Abend erwarten – ein Überblick.

Richard Lugner mit seinem Ehrengast Ornella Muti

Eröffnet wird der 64. Wiener Opernball am Abend des 20. Februar 2020 mit Auftritten der Sopranistin Aida Garifullina und des Tenors Piotr Beczala. Zudem spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der musikalischen Leitung des US-amerikanischen Dirigenten James Conlon auf. Daniel Harding, der die künstlerische Leitung der Eröffnung ursprünglich übernehmen sollte, fällt wegen eines schweren Krankheitsfalles in der Familie aus.

Erstmals gleichgeschlechtliches Paar unter den Debütanten

144 Debütantenpaare aus insgesamt elf Ländern werden mit einem klassischen Linkswalzer das Tanzparkett der Wiener Staatsoper eröffnen. Drei Besonderheiten gibt es dabei zu verzeichnen:

  • Wurde 2019 erstmals eine Hebefigur in die Choreografie eingearbeitet, wird in diesem Jahr zum ersten Mal auch gesungen. Die Debütantenpaare werden in der Bauernpolka von Johann Strauß den Gesangspart in Form von „Lalalala“ übernehmen.
  • 2020 wird zudem erstmals auch ein gleichgeschlechtliches Paar unter den Debütanten und Debütantinnen vertreten sein. Die langjährigen Schulfreundinnen Sophie Grau und Iris Klopfer aus Deutschland tanzen in Reihe 18. Grau im Frack, Klopfer im weißen Kleid.
  • Der 20-jährige David Haslinger und die 19-jährige Sophia Windisch leiden seit der Geburt an einem schweren Herzfehler. Ihnen fehlt jeweils eine Herzkammer.

Zugang zu versteckter Bar nur mit Codewort

Der 64. Wiener Opernball ist ganz auf die Königin der Nacht aus „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart zugeschnitten. Demnach soll die Wiener Staatsoper auch in eine Art Nachtgarten der Königin verwandelt werden, wie unter anderem „vienna.at“ berichtet.

15.000 Lämpchen werden den Saal erhellen. Sowohl die Logengestecke als auch die Sträuße der Debütanten sollen mit Lichtern versehen sein.

Besonders geheimnisvoll und mystisch kommt eine weitere Überraschung daher. Wie Maria Großbauer, die Organisatorin des Balls verraten hat, wird es eine versteckte Bar in der Wiener Staatsoper geben. Der Zutritt werde nur mit dem richtigen Codewort gewährt.

Lugner-Doppelgänger mit Ornella Muti und Richard Lugner himself

Kanzler Kurz ist nicht dabei

Am Wiener Opernball nehmen Jahr für Jahr Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur teil. 2020 werden rund 5.500 Gäste auf dem Tanzball erwartet. Einer von ihnen ist wie immer der österreichische Baulöwe Richard „Mörtel“ Lugner.

Begleitet wird der 87-Jährige in diesem Jahr von der italienischen Schauspielerin Ornella Muti. Diese war Lugners Einladung nach Wien gefolgt, nachdem die US-amerikanische Ex-Skirennläuferin Lindsey Vonn überraschend abgesagt hatte.

Besonders starbespickt dürfte die Loge von Unternehmer Klemens Hallman und dessen Frau, dem schwangeren Model Barbara Meier, ausfallen. Laut „vienna.at“ werden darin die Schauspieler Gabriel Luna und Ralf Moeller, Model Franziska Knuppe und die beiden TV-Moderatorinnen Sylvie Meis und Katja Burkard Platz nehmen.

Bildmitte: Alexander Van der Bellen mit Gattin

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen sowie weitere Vertreter nationaler und internationaler Politik werden am Abend ebenfalls erwartet. Jedoch nicht Kanzler Sebastian Kurz. Er entschuldigt sich aufgrund des EU-Budgetgipfels.

Wiener Opernball hält besonderen Abschied bereit

Für 23:55 Uhr ist ein Programmpunkt geplant, der dem einen oder anderen Opernballgast sicher unter die Haut gehen dürfte. Maria Großbauer, die die Tanzveranstaltung in den vergangenen vier Jahren organisiert hat, reicht das Zepter weiter.

Die studierte Saxofinistin wird sich musikalisch verabschieden, gemeinsam mit Posaunist Nils Landgren und der Bernd Fröhlich Bigband.

Für die Fernsehzuschauer führen die ORF2-Moderatoren Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und Teresa Vogl durch den Abend.

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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