Donnerstag , 2 Juli 2020
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Rolls Royce & Franck Muller: Schwarz durch die Genfer Nacht

Die beiden Luxusmarken der Superlative leben erstmals in der Firmengeschichte ihre dunkle Seite aus. Das Thema lautet schwarze Magie – der Zauber der Dunkelheit. Das “bespoke” Resultat, der Rolls Royce “Wraith Black Badge” mit Franck Mullers “Crazy Hours” Interior.

Die Philosophie des britischen Automobilherstellers ermöglicht es ihren Kunden, ein Fahrzeug zu schaffen, das so einzigartig ist, wie die Klienten aussergewöhnlich. Rolls-Royce Motor Cars Geneva hat diese DNA im Laufe der Jahre durch verschiedene Personalisierungsprojekte geerbt. “Die Marke spricht eine besonders anspruchsvolle Käuferschaft an, die maßgefertigte Produkte als Ausdruck ihres Geschmacks, ihres Lebensstils und ihrer Wünsche verlangt“, so Matt Danton, Designer Bespoke im Rolls-Royce-Werk in Goodwood.

Rolls Royce Wraith Black Badge

“Das Fahrzeug wird als Schlüsselelement für jeden Geschmack und persönlichen Stil angesehen, daher ist es nur natürlich, dass es maßgeschneidert ist “, kommentiert Matt Danton.

Kobalto-blaues Interior

“Das Auto besteht aus einem Außenfinish im intensiven Velvet Sparkle mit einem Silber / Kobalto-Blau-Muster entlang der Coachline im Geiste der „verrückten Zahlen“. Der Innenraum harmoniert mit dem Hauptton Kobaltblau und spiegelt das Thema mit einem einzigartigen Armaturenbrett sowie gestickten Zahlen auf der Konsole wider zurück . Höhepunkt der wieder aufgenommene Dachhimmel, die Codes des Zifferblatts „Crazy Hours“.

Das Detail und die Aufmerksamkeit, die diesen Oberflächen in der Kontinuität der Rolls-Royce-Traditionen geschenkt werden, sind repräsentativ für die Eleganz des Stils des Hauses. „Das einzige, was sich mit einem solchen künstlerischen Sinn verbinden lässt, ist Verfeinerung. Die Qualität des Präzisionsautomobils und die Integrität der Technik sind entscheidend für den Erfolg des maßgeschneiderten Programms bei unseren Kunden, so die anmerkung von Thilo Martin, Geschäftsführer von Rolls-Royce Motor Cars Geneva. Die Produktion der „Wraith Crazy Numbers“ wird in Kürze beginnen und das Fahrzeug wird im vierten Quartal 2020 vorgestellt.

Für diese exklusive Partnerschaft griff Franck Müller auf eine bewährte Komplikation zurück, die sowohl Uhrmacher als auch Uhrenliebhaber seit Jahren fasziniert: die Crazy Hours ™.

Franck Muller Crazy Black Badge

Die Kollektion kombiniert Kühnheit, Kreativität und Poesie mit dem außergewöhnlichen Know-how der Haute Horlogerie von Franck Müller. „Wir freuen uns sehr, mit dem besten Autohersteller der Welt zusammenzuarbeiten, um dieses maßgeschneiderte Luxus-Automobil und eine Kollektion exklusiver Uhren herzustellen. Es war eine faszinierende Erfahrung, zu sehen, wie unser außergewöhnliches Know-how in der feinen Uhrmacherkunst im Design eines solch exklusiven Autos interpretiert wurde… “, kommentierte Nicholas Rudaz, Direktor von Franck Muller Watchland.

Seinem Ruf als „Meister der Komplikationen“ verpflichtet hat Franck Muller eine außergewöhnliche Kollektion mit Armbanduhren unter dem Namen Crazy Hours geschaffen. Diese Kollektion setzt einen völlig neuen Ansatz für das Konzept der Zeit um.

So zeigt die Crazy Hours tatsächlich die Stunden auf dem Zifferblatt in einer völlig neuen Ordnung und überrascht im 60-Minuten-Turnus durch den faszinierend und scheinbar willkürlich springenden Stundenzeiger. Zum Ablesen der Uhrzeit folgt das Auge der Ziffer des Stundenzeigers, während der Minutenzeiger sich im traditionellen 60-Minuten-Rhythmus dreht.

Funktion der Crazy Hours

Die Kollektion präsentiert auf ihrem Zifferblatt die Franck Muller-Nummern in der für Crazy Hours-Uhren typischen berühmten unkonventionellen Reihenfolge. Das Zifferblatt zeigt die Farbcodes und raffinierten Details des Fahrzeugs auf den Armaturenbrettern und Sitzen des Rolls-Royce an.

Das mechanische Uhrwerk mit Automatikaufzug bietet eine Gangreserve von 42 Stunden. Dank des patentierten Crazy Hours-Mechanismus bietet die Kollektion eine innovative und unverwechslebare Art der Zeitmessung.

Zeit wird zu einem persönlichen, individuellen Wert, der beim Fahren eines Rolls-Royce vergessen werden kann. Frei von Einschränkungen – Zeit ist das, was Sie daraus machen.

Fazit: Die jahrzehnte langen rechtlichen Streitereien zwischen dem passionierten Markengründer und Uhrmacher Franck Muller und dem gewieften Armenischen Geschäftsmann und Edelsteinschleiffer Vartan Sirmakes, die lange Zeit Schlagzeilen in den Medien waren, sind anscheinend beigelegt. Das ramponierte Image der Marke wird mit Crossmarketing aufgefrischt. Wer von wem damit profitiert, – ist Franck Muller.

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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