Samstag , 1 Oktober 2022
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Code 41 lanciert Mecascape

Mehr als nur «Swiss Made» – High End Uhren zum kleinen Preis

Das Label CODE41 entstand in einem Schweizer Uhren-Design-Workshop, der von Claudio D’Amore gegründet wurde. Und dieser Workshop ist verdammt hochkarätig. In den vergangenen 12 Jahren hatten über 40 Uhrmacher die Ehre dort vertreten zu sein. Dabei waren Marken wie Tag Heuer, Parmigiani, Montblanc, Oris, Eberhard und Hautlence. Ende 2016 wurde dann durch einen Kickstarter das Projekt CODE41 ins Leben gerufen und finanziert.

Mittlerweile gibt es sechs Kollektionen, zwei Manufakturuhrwerke und über zehn Millionen CHF Umsatz. Parallel dazu sind die Mitarbeiteranzahl von zwei auf 25 und der Kaffeekonsum von einen auf zwölf Liter gestiegen.

Und jetzt präsentiert Code41 „Mecascapes“: weder Armbanduhr noch Taschenuhr, noch Uhr. Dennoch soll sie mit dem Lauf der Zeit gehen und nicht weniger als die Geburt einer neuen Klasse von Uhren symbolisieren.

Also doch eine Uhr. Aber eine solche, die unsere Sehgewohnheiten herausfordert. Das macht schon der Name deutlich, ein Zusammenschluss von „mechanical“ und „Landscapes“: „Mecascapes“.

Und ob beabsichtig oder nicht: beim Blick auf die „Mecascapes“ denkt man unvermittelt an ein Mini-Handy …

Dabei dreht sich alles um Gleichgewicht und Harmonie zwischen den Elementen, erläutert der Macher von Code41, Claudio D’Amore. Der Mechanismus ist vollständig sichtbar und befindet sich auf einer flachen Oberfläche mit einer globalen Ästhetik, deren Komplexität exponentiell zunimmt. Flachheit wird dabei zum neuen Ideal mechanischer Schönheit ausgerufen.

Die aus Titan Grad 5 gefertigte „Mecascape“ mit ihren scheinbar unzähligen verschiedenen Formen, halbkugelförmig, konkav, kugelförmig und die Abfolge von satinierten und polierten Oberflächen ermöglichen ein kontinuierliches Spiel zwischen Licht und Schatten.

Claudio D’Amore, Gründer und CEO von Code41, erklärt:

„Meine Idee für die ‚Mecascape‘ geht auf das Jahr 2009 zurück, also auf mehr als 12 Jahre. Heute, nachdem ich Code41 gegründet, sechs Kollektionen auf den Weg gebracht und dem Projekt fünf Jahre konzentrierte Entwicklung gewidmet habe, ist die Zeit gekommen, die erforderliche Reife und auch die Mittel, um die erste ‚Mecascape‘ auf die Welt zu bringen. Ich wusste zusammen mit dem Team von Anfang an, dass wir an etwas ganz Besonderem arbeiten würden. Ein in jeder Hinsicht ehrgeiziges und gewagtes Projekt. Die Umsetzung meiner Vision in ein einzigartiges und originelles Uhrenmodell war eine echte kollektive Herausforderung, und wir sind alle sehr stolz auf das Ergebnis. Selten war es so lohnenswert, mit der Zeit aus allen Perspektiven (und das ist hier genau das richtige Wort) zu experimentieren.”

Konzipiert und gestaltet nach der mathematischen Sprache des Goldenen Schnitts 1:1,618 und der Fibonacci-Folge, ist dieses erste „Mecascape“ nur acht Millimeter dick und kann leicht in eine Jackentasche gesteckt werden. Sie kann aber auch auf einem Möbelstück als Standuhr platziert werden.

Und obwohl die komplexe Mechanik stets sichtbar ist, ist sie gut ablesbar. Der Hauptstundenzähler, der Minutenzähler, der Sekundenzähler, die zweite Zeitzone mit der Darstellung einer Weltkarte im Herzen der GMT-Scheibe und die Gangreserveanzeige bieten eine ausgewogene Einheit. Eingestellt und aufgezogen wird die Neue von Code41 über zwei kleine Rändelkronen auf den Seiten. Auf der Seite befindet sich zudem ein kleiner Druckknopf zum Einstellen des Datums.

Die „Mecascape“ wird mit zwei Zubehörteilen geliefert: einem Metallständer, mit dem sie vertikal beispielsweise auf einem Schreibtisch positioniert werden kann, und mit einer Reisetasche aus hochwertigem italienischem Leder, die mit Mikrofaser gefüttert ist und es ihrem Besitzer ermöglicht, sie sicher zu transportieren, kombiniert mit einer kleinen Aussparung zur Aufbewahrung einer Bank- oder Visitenkarte.

Der UVP beträgt 9.995 €, Vorbestellungen sind aber erst ab dem 2. November möglich.

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About Karl Heinz Nuber

Nuber ist langjähriger unabhängiger Uhren Journalist und begann seine Karriere in den frühen 80er Jahren. Durch das Sammeln kam er zum Schreiben. Er ist Gründer des vierteljährlich regelmässig bilingual – Deutsch und English - erscheinenden TOURBILLON Magazin’s, dem TOURBILLON Blog TICK-Talk, der Ausstellungs- und Event Plattform Art of TOURBILLON und TOURBILLON TV. Er tritt regelmässig als Kenner der Branche in Erscheinung.

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