Nicht jeder kann sich für Uhren mit springender Stundenanzeige begeistern. Auf manche Puristen übt die ungewöhnliche Konstruktion mit stündlich weiterhüpfenden Ziffern allerdings eine ungemein fesselnde Wirkung aus.

Uhren mit springender Stunde zeichnen sich durch ihre innovative Zeitdarstellung aus und verbinden höchste Handwerkskunst mit einzigartiger Ästhetik. In der Welt des Luxus gibt es kaum etwas Erhabeneres als die Zeit selbst. Uhren mit springender Stunde, auch als «jumping hour» bekannt, bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Zeit auf aussergewöhnliche Weise zu messen.

Erfunden wurde die eigenwillig hüpfende Komplikation bereits im Jahr 1883, als der österreichische Ingenieur Josef Pallweber seine Idee beim Kaiserlichen Patentamt einreichte. Zunächst kam sie allerdings nur bei Uhrenliebhabern mit Spieltrieb an. Bald ging die faszinierende Pallweber-Technik jedoch in die Massenproduktion eines renommierten Uhrenherstellers und wurde weltweit als “jump hour” bzw. “jumping hour” oder “heure sautante” vermarktet.



Lange zuvor hat sich Alfred Sporri mit einer Armbanduhr mit springender Stunde versucht und war historisch somit der erste Hersteller einer Armbanduhr mit springender Stunde.
Die springende Stunde – aus der Tasche ans Handgelenk
Vincent Calabrese brachte die springende Stunde im 19. Jahrhundert ans Handgelenk und kommerzialisierte sie als einer der ersten Uhrmacher. Er erkannte sofort das Potential dieser innovativen Form der Zeitanzeige. Anstatt die Zeit mit einem herkömmlichen Stundenzeiger anzuzeigen, springt die Stunde in einem kleinen Fenster vor, ähnlich einem Datumsfenster.
Vincent Calabrese Gala
Wie bei einer Ballerina wird die Stunde alle 58 Minuten mit einem choreografierten und orchestrierten Sprung gewechselt. Die Stundenziffer wandert dann über das Zifferblatt, um die Minuten zu markieren, und gibt schließlich in den letzten zwei Minuten ihres Erscheinens ruhig den Weg für die nächste Stunde frei. Mit seiner Gala wollte Vincent Calabrese eine minimalistische Interpretation einer markanten mechanischen Komplikation präsentieren.


Chopard L.U.C Quattro Spirit 25
Jumping hour






Tech Specs: L.U.C Quattro Spirit 25
Ref. 161977-5009
Movement: Manual-winding L.U.C 98.06-L; 192-hour power reserve
Functions: Instantaneous jumping-hours display, central minutes, power reserve on back
Case: 40mm x 10.3mm; ethical 18K rose gold; water-resistant to 50m
Dial: Ethical 18K rose gold adorned with straw marquetry, gilded Dauphine fusée minute hand
Strap: Hand-sewn green alligator leather; polished and satin-brushed pin buckle in ethical 18K rose gold
Availability: Numbered 8 piece limited edition
Price: CHF 65,000
MB&F


Hermès Arceau Le temps suspendu

Doxa
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Jules Jürgensen
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Bell & Ross Vintage 123 Jumping Hour
In Zusammenarbeit mit dem renommierten Schweizer Meisteruhrmachermeister Vincent Calabrese entwickelte Bell & Ross in innovativer Konzeption diese erste mechanische Uhr mit Springender Stunde und Gangreserve. Mit einem einzigartigen automatischen Uhrwerk ausgestattet, ermöglicht diese Grande Complication ein einfaches und originelles Ablesen der Uhrzeit ein einziger Mittelzeiger für die Minuten, der perfekt ausgerichtet ist auf ein großes Stundenfenster bei 12 Uhr und eine Gangreserve bei 6 Uhr.




Die auf 99 Exemplare limitierte Serie präsentiert sich in noblem Roségold. Durch das vorbildlich ablesbare, hochwertig guillochierte Zifferblatt und die gebläuten Zeiger, die sich deutlich davor abheben, vereint die Uhr auf frappante Weise Klarheit und Luxus. Hinzu kommt ein verziertes Komplikations-Uhrwerk, das die Tradition der hohen Genfer Uhrmacherkunst unmittelbar veranschaulicht. Eine weitere Luxusserie der Vintage 123 präsentiert die Komplikation Springende Stunde im Platin-Gehäuse (ebenfalls auf 99 Exemplare limitiert).
Louis Vuitton Tambour Bushido Automata: Die Samurai-Seele in einer Uhr
Mit der Tambour Bushido Automata schreibt Louis Vuitton das nächste Kapitel einer außergewöhnlichen Reise durch Kunst, Kultur und Haute Horlogerie. Nach der preisgekrönten Tambour Carpe Diem und der faszinierenden Opera Automata zieht es die kreativen Köpfe von La Fabrique du Temps Louis Vuitton nun nach Japan – in das spirituelle Reich der Samurai.
Dieses dritte Meisterwerk aus der Tambour-Automata-Serie verkörpert das Prinzip des Bushido, den Ehrenkodex der Samurai, in einer spektakulären mechanischen Inszenierung. Angetrieben vom Kaliber LV 525, entfaltet sich auf Knopfdruck ein 16-sekündiges Schauspiel: Ein Samurai-Maskengesicht verändert sich, offenbart mit hypnotischer Präzision Stunde und Minute, während ein Yokai das Zifferblatt durchquert. Das retrograde Minutendisplay in Form einer Katana-Klinge vollendet die Choreografie. Fünf Animationen verleihen der Uhr eine Seele – entschlossen, stark, erhaben.

Mit 426 Einzelteilen, zwei Patenten und 180 Stunden Assemblage ist das Kaliber ein Kunstwerk für sich. Doch es ist das Zifferblatt, das fasziniert: emailliert in paillonné, cloisonné und Miniaturtechnik, mit feinsten Gravuren veredelt – jede Oberfläche erzählt von japanischer Ikonografie, von Mount Fuji über die Monogramm-Blüten bis zur tiefroten Sonne.
Gekrönt wird dieses Kunstwerk von einem vollständig gravierten und emaillierten Gehäuse in Roségold mit 46,8 mm Durchmesser, dessen dramatische Landschaft in über 200 Stunden vollendet wurde. Jeder Aspekt – vom Kabuto-Helm bis zu dem Rubin-besetzten Drücker – zeugt von der unermüdlichen Hingabe der La Fabrique du Temps. Die Referenz W1PG31 ist ein einzigartiger Tribut an Japans kulturelles Erbe und Louis Vuittons künstlerischen Wagemut. Kostenpunkt: ca. 830.000 Euro

Louis Vuitton enthüllt seine komplexeste Uhr aller Zeiten – eine Hommage an die Amazonie
Mit der Escale en Amazonie eröffnet Louis Vuitton ein neues Kapitel uhrmacherischer Exzellenz. Diese einzigartige Taschenuhr, als erste Kreation der neuen Escales Autour du Monde-Kollektion, verbindet höchste Handwerkskunst mit visionärem Design – inspiriert vom üppigen Dschungel des Amazonas.
Im Zentrum dieser horologischen Meisterleistung steht ein spektakuläres Miniaturtheater auf dem Zifferblatt: Aktiviert durch einen Schieber bei sechs Uhr, gleitet ein filigranes Kanu voller ikonischer Vuitton-Koffer durch smaragdgrünes Blattwerk. Diese öffnen sich langsam und geben goldene Monogrammblumen preis, beobachtet von neugierigen Papageien, einem fein gravierten Affen, einer elegant gewundenen Schlange und einer drehenden Kompassrose aus Gold. Insgesamt sieben Animationen mit 15 beweglichen Elementen machen diese Szene lebendig.
Angetrieben wird dieses Tableau vom vollständig hausintern entwickelten Kaliber LFT AU14.03 – dem bisher komplexesten Werk von La Fabrique du Temps Louis Vuitton. Mit Tourbillon, Minutenrepetition und 555 Komponenten zeugt es von kompromissloser Uhrmacherkunst. Jedes Detail, bis hin zu den von Hand polierten Schrauben und vergoldeten Zahnrädern, offenbart den Anspruch auf absolute Perfektion.
Das mit gravierten Motiven verzierte Escale-Gehäuse aus Weißgold mit 50 mm Durchmesser ist eingefasst mit Gravierungen auf der Seite. Eine von 60 Edelsteinen in Farbverläufen – darunter Smaragde, Tsavorite und gelbe Saphire – besetzte Lünette ergänzt das Design. Die Uhr wird durch eine maßgefertigte Tasche und ein Mini-Trunk aus seltenem Leder begleitet – eine elegante Reverenz an Louis Vuittons legendäres Reiseerbe.
Die Escale en Amazonie ist ein besonderes Unikat, dass die Fähigkeiten der Maison in den drei Disziplinen “Fabrique des Boîtiers” (Gehäuseherstellung), “Fabrique des Mouvements” (Herstellung von Uhrwerkskomponenten) und “Fabrique des Arts” (Herstellung von Zifferblättern und Métiers d’Art) meisterhaft unter Beweis stellt.
Andersen Geneve Jumping Hour Rising Sun Edition
Die Rising Sun Edition ist die jüngste Interpretation der Jumping Hour-Komplikation von Andersen Genève, bei der die Uhrzeit durch ein Fenster im Zifferblatt angezeigt wird und von Stunde zu Stunde „springt“.

Das Zifferblatt dieser Edition wird von einem faszinierenden „magischen Losange“-Muster beherrscht, während das Minutenzifferblatt mit einem Hobnail-Muster verziert ist. Aus der Nähe betrachtet, lässt dieses Guilloche-Muster die Oberfläche des Zifferblatts bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen unglaublich schillern und betont den reichen Farbkontrast zwischen dem Rotgold und dem Gehäuse aus Platin 950. ist.


Nicht weniger faszinierend ist die Rückseite der Uhr: Ein Gehäuseboden aus Saphirglas gibt den Blick frei auf die makellose Handarbeit des Uhrwerks mit den Côtes de Genève-Dekorationen und der Hochglanzpolitur der Schraubenköpfe, die von den Uhrmachern von Andersen Genève ausgeführt wurden. Abgerundet wird das Werk durch einen majestätisch dekorierten Rotor aus 18 Karat Rotgold, der von einem Ring aus 21 Karat Blaugold umgeben
Piaget Gouverneur Uhr
Die Armbanduhr Piaget Gouverneur mit springender Stunde und Minutenschleppzeiger 43 mm Durchmesser. Gehäuse aus 18k Weißgold. Zifferblatt aus Plique-à-jour-Emaille mit Weltkarten- und Sternbilder-Motiven sowie einer anthrazitgrauen Scheibe aus guillochiertem Weißgold. Saphirglasboden. Mechanisches Uhrwerk Manufaktur 836P mit Handaufzug, springender Stunde und Minutenschleppzeiger. Nummerierte, auf 18 Exemplare limitierte Ausgabe. Preis auf Anfrage.
Franck Muller_Master Jumper
Für den Französischen Distributor DUBAIL wurde von Frank Muller xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx





Louis Vuitton








Christopher Ward

Gucci

Van Cleef & Arpels
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Chopard


MB&F












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Springende Stunde, Jumping Hour oder Heure Sautante

Erfunden wurde die eigenwillig hüpfende Komplikation bereits im Jahr 1883, als der österreichische Ingenieur Josef Pallweber seine Idee beim Kaiserlichen Patentamt einreichte. Zunächst kam sie allerdings nur bei Uhrenliebhabern mit Spieltrieb an. Bald ging die faszinierende Pallweber-Technik jedoch in die Massenproduktion eines renommierten Uhrenherstellers und wurde weltweit als “jump hour” bzw. “jumping hour” oder “heure sautante” vermarktet.


Anfang des 20. Jahrhunderts waren bereits 20.000 Taschenuhren mit der Sprungfederntechnik verkauft worden.
In den frühen 1920er Jahren brachte die italienische Uhrenmanufaktur Cortébert die erste Armbanduhr mit jumping hour auf den Markt und schuf somit die erste digitale Armbanduhr.

Ursprünglich – und korrekt – bezeichnete der Begriff Digitaluhr nämlich einfach eine Uhr, die die Zeit in Ziffern zeigt, im Gegensatz zur Analoguhr, die mit Zeigern und Zahlen arbeitet. Heute wird der Begriff Digitaluhr freilich landläufig für Quarzuhren mit LED- oder LCD-Anzeige verwendet.
Und wer brachte die Springende Stunde ans Handgelenk?
Die erste Armbanduhr der Welt mit Springender Stunde brachte Alfred Spori im Jahre 1915 ans Handgelenk. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx



Im 19. Jahrhundert wurde die Springende Stunde von Vincent Calabrese kommerzialisiert. Anstatt die Zeit mit einem herkömmlichen Stundenzeiger anzuzeigen, springt die Stunde in einem kleinen Fenster vor, ähnlich einem Datumsfenster.

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Die ab 1824 aufkommenden Uhren mit springender Stunde wurden ursprünglich entwickelt, um die Ablesbarkeit zu erleichtern.
Die “Einzeigeruhr” wurde in den 18. und 19. Jahrhunderten populär.Die Entwicklung von Einzeigeruhren war ein schrittweiser Prozess, der von verschiedenen Uhrmachern und Designern beeinflusst wurde. Die Überlegung hinter der Einzeigeruhr war, eine einfachere und intuitivere Art der Zeitmessung zu schaffen. Einzeigeruhren zeigen in der Regel die Stunden an, während die Minuten nicht angezeigt werden. Dies macht sie besonders benutzerfreundlich und reduziert die Komplexität, die mit traditionellen Uhren mit mehreren Zeigern verbunden ist.
Einzeigeruhren sind oft minimalistischer gestaltet und können eine ästhetische Anziehungskraft haben, die in der modernen Designwelt geschätzt wird. Sie sind auch eine interessante Alternative für Menschen, die sich weniger auf die genaue Zeitmessung konzentrieren möchten und stattdessen eine entspannendere Sicht auf die Zeit haben wollen.
In den letzten Jahren haben Einzeigeruhren an Popularität gewonnen, insbesondere im Bereich des Designs und der Mode, da sie einen einzigartigen und stilvollen Look bieten.
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