Die Schweizer Uhrenindustrie beendet das Geschäftsjahr 2025 vor dem Hintergrund globaler Unsicherheiten mit einem Rückgang. Die Exporte gingen um 1,7% auf CHF 25,6 Milliarden zurück und verzeichneten damit laut dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) das zweite Jahr in Folge eine Abnahme.
Die Schweizer Uhrenindustrie startet 2026 mit einem Rückgang der Exporte, besonders im Januar mit -3,6% bis -14%, schwächelnd ins neue Jahr. Nach einem schwierigen 2025 wird eine Normalisierung mit moderatem Wachstum erwartet, wobei die USA der Hauptmarkt bleiben, während China schwächelt. Trends umfassen farbige Zifferblätter, Nachhaltigkeit und ein Comeback historischer Marken.
Haupttrends und Situation 2026
- Export-Rückgang: Die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie sanken im Januar 2026.
- Markt-Unsicherheit: Es herrscht eine hohe Volatilität und Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung.
- Wichtige Märkte: Die USA bleiben der wichtigste Markt, trotz Rückgängen. Die Erholung in China wird als langsam eingeschätzt.
- Strukturwandel: Es gibt Anzeichen für eine Umstrukturierung in der Branche, inklusive potenzieller Krisen bei bestimmten Marken.
- Trends: Neben farbenfrohen Zifferblättern und dem Fokus auf Nachhaltigkeit (recycelte Materialien, vegane Armbänder) zeichnet sich ein Comeback historischer Marken ab, wie etwa die Wiedergeburt von Universal Genève.
- Arbeitsmarkt: Nach einem Rückgang der Beschäftigtenzahl 2025 bleibt der Druck auf die Arbeitsplätze 2026 bestehen.
Ausblick
Experten erwarten für 2026 ein Jahr der Normalisierung, das durch verlangsamtes Wachstum und hohe Differenzierung zwischen den Marken gekennzeichnet ist. Trotz der Herausforderungen wird ein moderates Umsatzplus von 3 bis 5% im Luxussegment für 2026 prognostiziert, getrieben durch die USA und Japan.
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