Die am 30. Januar 2026 veröffentlichten Geschäftszahlen der Swatch Group dokumentieren ein schwaches Geschäftsjahr 2025. Der Konzerngewinn brach um 88,6 Prozent auf 25 Mio. Franken ein, nach 219 Mio. Franken im Vorjahr.
Swatch hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Umsatz und Gewinn erzielt, nachdem der Uhrenkonzern im Vorjahr bereits einen massiven Rückgang erlitten hatte. Trotz Ergebniseinbruch erhalten die Aktionäre eine stabile Dividende.
Der Umsatz sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken, wie am Freitag mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt und im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Verkäufe um 1,3 Prozent ab. Analysten hatten im Durchschnitt organisch mit einem Rückgang von 5,0 Prozent gerechnet.

Nick Hayek, der König der Swatch Group
Der Betriebsgewinn EBIT brach auf 135 Millionen Franken ein von 304 Millionen im Vorjahr. Das führte zu einer Marge von lediglich noch 2,1 Prozent nach 4,5 Prozent in 2024. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 25 Millionen (-89%). Analysten hatten im Durchschnitt 127 Millionen erwartet.

Nayla Hayek
Den Aktionären will Swatch eine zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 4,50 Franken je Inhaberaktie auszahlen. Die Analystengemeinde hatte mit lediglich 3,43 Franken gerechnet.

Marc Alexander Hayek
Im Ausblick gibt sich Swatch für den weiteren Geschäftsverlauf zuversichtlich: Das sehr positive Momentum des zweiten Halbjahres und die Beschleunigung im letzten Quartal hätten sich im Januar 2026 in allen Preissegmenten fortgesetzt, hiess es. Der Konzern erwartet für 2026 eine sehr positive Entwicklung von Umsatz und Volumen. Die Profitabilität soll sich substanziell verbessern.
SUMMARY_Solange die Familie Hayek insbesondere Nick Hayek den vom Vater übernommenen Konzern führen wird, wird sich das Bilanzergebnis nicht verbessern.
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