Geboren im Jahr 1958, zählt Bernhard Lederer zu den herausragendsten unabhängigen deutschen Uhrmachern mit internationalem Ruf. Seine Laufbahn begann 1984 mit einer Ausbildung in der Werkstatt des Wuppertaler Uhrenmuseums. Heute bestechen die Werke des Feinmechanik-Spezialisten durch technische Innovationen und die meisterhafte Realisierung komplexer Regulierorgane.
Innovationskraft im Herzen der Mechanik
Lederer ist weithin bekannt für seine Arbeit an hochkomplexen Hemmungen, die von historischen Modellen Abraham-Louis Breguets inspiriert sind. Diese technisch äußerst anspruchsvollen Konstruktionen ermöglichen präzise Impulsübertragungen bei gleichzeitig minimierten Reibungsverlusten. Für seine innovativen Entwicklungen wurde er 2021 mit dem renommierten Innovationspreis des Grand Prix d’Horlogerie de Genève ausgezeichnet.
Bedeutung und Einfluss
Bernhard Lederer ist einer der wenigen deutschen Uhrmacher, der sich mit seinem unverwechselbaren Stil und seinem technischen Know-how international behauptet. Sein besonderer Ansatz verbindet traditionelle Mechanik mit moderner Ingenieurskunst, was seine Werke besonders relevant und zeitgemäß macht.

Lederers Meisterwerk, das „Central Impulse Chronometer“, vereint auf beeindruckende Weise technische Innovation mit optischer Brillanz. Das Uhrwerk besticht durch eine neuartige Hemmung, die von zwei unabhängigen Räderwerken angetrieben wird – jeweils ausgestattet mit eigener Feder und Remontoir d’égalité.
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