Sonntag , 13 September 2026
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Cartier Diamant-Ring mit unbehandeltem Vietnam Rubin, 5,50 ct, Schätzwert € 60.000–120.000

Auktionshaus Dorotheum Wien: Auf den Spuren des Panthers

The Art of Luxury – Hundert Highlights einer bedeutenden deutschen Privatsammlung mit hochkarätigen Schmuckstücken von Cartier u. a. aus der ikonischen Panthère-Kollektion sowie Hermès-Handtaschen werden am 22. Oktober 2026 versteigert.

Mit „THE ART OF LUXURY – Hundred Highlights from an Important German Collection” kommt am 22. Oktober 2026 im Dorotheum in Wien ein Ensemble von ausgewählten Luxusobjekten auf den Markt. Ikonisches Schmuckdesign von Cartier oder Bulgari trifft auf begehrte Hermès-Handtaschenklassiker, zu Schätzpreisen, die diese Auktion für Sammlerinnen und Sammler besonders attraktiv machen.

Luxus mit Geschichte

Die Sammlung entstand über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren, mit einem ausgeprägten Stilbewusstsein und sicherem Gespür. Die bei zahlreichen Objekten erhaltenen Originalrechnungen belegen die besondere Sorgfalt und Leidenschaft, mit der diese Kollektion zusammengestellt wurde.

Bemerkenswert ist neben Qualität und Provenienz vor allem die Preisgestaltung: Die Rufpreise reichen von 100 bis 100.000 Euro. Das Dorotheum erwartet für die hundert ausgewählten Objekte einen Gesamterlös von mindestens ein bis zwei Millionen Euro.

Die Panthère-Kollektion – eine Ikone von Cartier

Kaum ein Motiv ist so eng mit Cartier verbunden wie der Panther. Die Geschichte der Panthère-Kollektion bei Cartier begann 1914 mit Louis Cartier, der die gestalterische Kraft der Raubkatze früh erkannte, und die erstmals als charakteristisches Fleckenmotiv auf einer Damenuhr erschien. Zur prägenden Figur ihrer weiteren Entwicklung wurde jedoch Jeanne Toussaint, die seit 1918 bei Cartier tätig war und ab den 1930er Jahren die kreative Leitung der Juwelenabteilung übernahm. 

Ihr Beiname „La Panthère“, den Jeanne Toussaint nicht zuletzt aufgrund ihrer Vorliebe für Leopardenmotive trug, spiegelt wesentliche Facetten ihrer Persönlichkeit wider: Eleganz, Eigenständigkeit und Stärke. Unter ihrer Ägide entwickelte sich aus dem grafischen Muster die skulpturale Raubkatze – eine unverwechselbare Signatur der Haute Joaillerie. Die Panthère wurde unter Toussaint zum Sinnbild für Frauen, die wie sie ihren eigenen Weg gehen. Die erste vollplastische Panther-Brosche entstand 1948 für die Herzogin von Windsor (Wallis Simpson) und markierte den Durchbruch für die legendäre Kreation.

Gleich mehrere Panthère-Stücke gehören zu den Höhepunkten der Sammlung: Uhren, Ohrschmuck, Ringe, Armreifen, Colliers, insgesamt 18 an der Zahl, sind zeitlose Ikonen der Haute Joaillerie, die ungezähmte Weiblichkeit symbolisieren. Angeboten werden zum Beispiel eine seltene und außergewöhnliche Armbanduhr mit Brillanten und schwarzem Jade (€ 20.000 – 40.000), ein Armreif mit Diamanten und zahlreichen Saphiren (€ 40.000 – 80.000), ein Armreif mit Brillanten, Smaragd-Augen und schwarzem Lack (€ 20.000 – 40.000) oder ein Paar vollplastischer Brillantohrstecker (€ 3.000 – 6.000). 

Zu den Spitzenlosen gehört ein Ring, ebenfalls von Cartier, mit einem 5,37 ct Diamanten, geschätzt auf 100.000 bis 200.000 Euro oder ein 7,02 ct Fancy Intense Yellow Diamantring mit einem Schätzwert von 60.000 bis 120.000 Euro. 

Unbehandelte Farbsteine

Neben den ikonischen Cartier-Kollektionen bestimmen seltene und unbehandelte Farbedelsteine das Bild der Sammlung. Ihre Herkunft liest sich wie eine Reise zu ihren Fundorten: Sambia, Madagaskar und Vietnam. Ein Diamantcollier mit einem 4,97 ct Sambia-Smaragd ist mit 40.000 bis 80.000 Euro bewertet, ein Diamantring mit einem 5,77 ct unbehandelten Madagaskar-Saphir soll 15.000 bis 30.000 Euro einbringen, während ein Diamantring mit einem 5,50 ct Rubin aus Vietnam mit 60.000 bis 120.000 Euro geschätzt ist. 

Hermès: Handtaschen mit Sammlerwert

Hermès-Handtaschen gelten längst als begehrte Sammlerobjekte. Sie verbinden zeitloses Design mit traditioneller Handwerkskunst, während ihre limitierte Verfügbarkeit die Nachfrage zusätzlich steigert. Die Auktion umfasst insgesamt 17 Modelle, darunter Birkin- und Kelly-Bags. Die Schätzpreise liegen zwischen 2.000 und 20.000 Euro.

THE ART OF LUXURY  Hundred Highlights from an Important German Collection Saalauktion mit Live Bidding
DATUM22. Oktober 2026, 14 Uhr
BESICHTIGUNGab 1. Oktober 2026 Palais Dorotheum Dorotheergasse 17 1010 Wien
EXPERT:INNENJuwelen: Philipp Demeter, MSc. 
Tel. +43-1-515 60-667 philipp.demeter@dorotheum.at   Handtaschen: Regina Herbst Tel. +43-1-515 60-356 regina.herbst@dorotheum.at 

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